Tag-Archiv für 'slowcore'

die heiterkeit.

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Mittwoch | 23. April | 22.00 Uhr | Ilses Erika | Bernhard-Göring-Str. 152 | Leipzig

DIE HEITERKEIT (Staatsakt)

Die Heiterkeit, diese besondere und unnahbare Band, bewegt sich nach wie vor wie schlafwandlerisch, fast gespensterhaft schwebend durch ein Koordinatensystem, das von sprödem Understatement und angenehm schillernder, blasierter Entrücktheit eingefasst ist, aber der Heiterkeitskosmos wurde ausgedehnt, extremer geradezu, auch wenn es auf den ersten Blick seltsam scheint, im Zusammenhang mit ihrem reduzierten Slowcore-Glam-Pop von „extrem“ zu sprechen. Der karge Gitarren-Indie vom Debüt, der Underdogs wie Slint, Helium, Beat Happening und Pavement zusammendachte, gemengt mit der Bereitschaft zur Entschleunigung, wie wir sie z.B. von Souled American, Low oder Codeine kennen, wird auf ihrer neuen Platte leicht in Richtung Wave verschoben. Die neu dazugekommenen Synthesizer und besonders Rabea Erradis Bassgitarre erinnern an The Cure und Joy Division.

plaids. mars to stay.

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Freitag | 23. August | 21:00 | Karl-Helga | Leipzig

Plaids (Hardcore / Punk / Emo | Nottingham / UK)

„formed in Winter 2012 because they were friends and wanted to start a punk band. With no „genre“ or „musical aim“ they just made some songs, then some more songs, then did some releases. The members of the band also run the DIY music venue in Nottingham, UK „JT SOAR“. They play a frantic and furious, yet melodic form of punk/hc which draws influence from several decades of punk rock, citing influences such as the revolution summer sounds of Rites of Spring and Dag Nasty, and post-hardcore like At The Drive-In and Fugazi.“ (plaids about plaids)

www.plaids.bandcamp.com

Mars To Stay (Shoegaze / Slowcore / Ambient | Cardiff / UK)

„are a Welsh/English two piece, based mostly around Cardiff. They play a late night tape music blend of spacious dream pop, churning slowcore and tense 90s emo. Their sound sits somewhere between Codeine and I Hate Myself, via some kind of dreamy reverb laiden soundscape.“ (plaids about mars to stay)

www.marstostay.bandcamp.com

Jesse Sykes & The Sweet Hereafter @ UT Connewitz

29.4. UT Connewitz, doors: 20.00Uhr – start: 21.00Uhr

das SchubladenKonsortium & UT Connewitz laden ein:

Jesse Sykes & The Sweet Hereafter (us/Fargo Rec.)

„Spooky Amercian Music“ so betiteln Jesse Sykes und ihre MitstreiterInnen ihr Musik selbst. Americana, so würde die Mischung aus elegischem Folk, Country, Slowcore, Indie und Singer/Songwriter Versatzstücken wohl in Journaillekreisen gelabelt. Rauchig und dennoch fragil klingt der Gesang von Jesse Sykes, unterstützt von einer unwiderstehlichen Melange aus verhallter Melodiegitarre, Geige, Orgel, Steelguitar und dezentem Schlagzeugspiel. Von tiefer, fast schon ätherische Melancholie bis hin zu ausdrucksstarken rockigen Songs mit Ausbrüchen reichen die Stimmungsbögen die Jesse Sykes & The Sweet Hereafter erschaffen, jederzeit aber mit einer unglaublichen Leichtfüßigkeit geben. Das sich Sykes The Sweet Hereafter zu einem Seattle-Allstar-Projekt zusammenrekrutiert in dem sich so u.a. Mitglieder von Walkabouts, Whiskeytown oder Neko Case einfinden sei ebenso am Rand erwähnt wie die Freundschaft zu Drone Helden wie Earth und Sunn O))). Auf deren Monster-Kolaboration „Altar“ mit den japanischen Noisepionieren Boris sorgt Sykes mit dem Gesang auf dem Song Song „The Sinking Belle“ für das retardierende Moment dieses Monumentalen Werkes.

geoff farina vs. dosh

27.10.2010, 21:00, Cafe Paris Syndrom

GEOFF FARINA (US) & CHRIS BROKAW (US/ ex Codeine)

Bei den beiden Herren muss man sich tief verbeugen. Geschichte löst dann manchmal doch Demut aus oder zumindest Wehmut wie im Fall von Chris Brokaw. Ende der 80er Jahre gründete er die Slowcore Pioniere „Codeine“, die es leider seit geraumer Zeit nicht mehr gibt. Sein Begleiter hat keinen minderen Heldenstatus. Zwischen Virtuosität und Emotionalität dürfen nicht viele wie Geoff Farina unbeschämt Platz nehmen. Für Musiker und Nicht-Musiker zugleich hat er es gerade mit der Band Karate geschafft sich für eine kleine Ewigkeit einzuprägen. Vor kurzem haben beide zusammen eine Platte aufgenommen und kommen jetzt auf Tour. Das wird wie Weihnachten und Weihnachten zusammen!

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das SchubladenKonsortium lädt ein:

mi 27.10. UT Connewitz, tür: 20Uhr – los: 21Uhr

Dosh (us/Anticon)

Das Soloprojekt des Fog-Drummers Martin Dosh, der ähnlich wie Four Tet wunderbare Soundscapes bastelt, die mal mehr, mal weniger experimentell sind, und von Kraut über Boards Of Canada alle möglichen Einflüsse verarbeiten. Neben Why? der wohl kreativste Kopf der Anticon Posse, der sich eher in der Tradition von Bands wie Tortoise oder Pan American sieht denn als Beatmaster. Auf seiner neuen Platte „Tommy“ entwirrt sich ein dichtes, dickicht-artiges Terrain aus Electronic und Postrock, fuzzigen Rhodes, Pianolines und Bläsersätzen, schräg getakteten Drums und allerlei anderem Schlagwerk bis hin zum Xylophon, das geradezu sprüht vor Kreativität. Ein schimmerndes Kleinod ist diese Platte geworden, mal Kammerelectronik, mal episch, mal wirkt es improvisiert und driftet gegen Schluss sogar in noisige Feedbacklandschaften ab. Dosh eilt der Ruf voraus, live eine unerreichte One-Man-Show auf die Bühne zu stellen…beschwingte Schönheit und ernste Beats…

Guido Möbius (brln/Dekoder-Karaoke Kalk-Staubgold)

Die versponnenen Musikwelten des Berliner lo-fi-Elektronikbastlers schlittern augenzwinkernd zwischen konkreten Beats, Funkkoketterie und dröhnenden Dub-Subbassfrequenzen und sind, nicht lang drum herum geschnackt, Teufelszeug das einen noch Tage nach Einnahme in den Hirnwindungen umherspukt…
grossartige, minimale Geniestreiche, dies!

decks: samtbody (Goldmund) & kick`n`rush (SchubladenKonsortium)

Fr. RUSSIAN CIRCLES/GHOST OF THE GOVERNMENT/ELYJAH

das SchubladenKonsortium lädt ein:

Fr 26.3. Zoro, doors: 9pm – start: 10pm

Russian Circles (chcgo/Suicide Squeeze)

vertrackt, atmosphärischer postrock mit metal-einschlag des kalibers Isis, Pelican oder Red Sparrowes.
originale – keine langweiligen epigonen!

Ghost of the Government (lpzg)

agenten musik: spannendes instrumental-kraut/prog-rock-ensemble mit wahnsinns-orgel
und Perth Express/Black Frighter Personalüberschneidungen – erste show!!!

Elijah (brln)

…indierock mit hang zur gepflegten jagd inner schorfheide.
…triffste einen jäger, triffste den richtigen…

do: black elk //// pyramido @ zoro

black_elk

03.12.09 @zoro

BLACK ELK (USA)
PYRAMIDO (SWE)

eine i talk you listen show.

do make say think

do_make_say_think

Montag, 26.10.2009, 20:00 Uhr, Conne Island, Leipzig

Vorhang auf für das 4. Moutique Ensemble! Zur Erinnerung: Ein Ensemble ist eine Auswahl von Musikern, die durch ihr Zusammentreffen Erstaunliches darbieten kann.

Ins Leben gerufen werden die Moutique Ensembles von der Konzertagentur Moutique, deren Begründer seit jeher ein Gespür für kommende Größen bewiesen und Bands wie Death Cab For Cutie, The Arcade Fire und Broken Social Scene erstmalig nach Europa holten. Diese jahrelange Erfahrung sowie der spürbare Enthusiasmus und das Herzblut für bezaubernde Konzerte soll nun im Rahmen der Moutique Ensembles an die weite Konzertlandschaft weitergegeben werden.

Ziel der Moutique Ensembles soll es sein, mehrere Künstler musikalisch aufeinander abzustimmen, über längeren Zeitraum zusammenzubringen und so letztendlich ein noch reizvolleres Tour- und Konzerterlebnis für Künstler und Zuschauer zu ermöglichen: Nämlich einen unvergesslichen Abend voller harmonischer Musikalität. In regelmäßigen Abständen werden die Moutique Ensembles daher Künstler renommierter Labels mit ihren aktuellen Veröffentlichungen durch Europa und damit auch in deine Stadt führen.

Beim vierten Moutique Ensemble wollen wir euch Do Make Say Think, Charles Spearin – The Happiness Project & Years ans Herz legen:
Allesamt entspringen der Familie „Do Make Say Think“ und den kanadischen Labels Constellation & Arts&Crafts. Alle involvierten Mitglieder standen schon gemeinsam auf einer Bühne, doch unterschiedlicher kann man sich eine Inszenierung dieser drei verschiedenen „Experimente“ nicht vorstellen. Es erwartet euch ein experimenteller Post-Rock Abend der Extraklasse mit viel laut und leise, hell und dunkel, groß und klein.

DO MAKE SAY THINK (CAN | Constellation)

Seit mehr als 10 Jahren inszenieren die kanadischen Instrumental-Postrocker Do Make Say Think aus der Labelfamilie Constellation Records (GY!BE) nun schon kleine und große experimentelle Epen: Feierliche, fast sakrale Momente finden sich neben Gitarren, die mal weltentrückt vor sich hinklimpern, um sich ein andermal zu krachigen Gitarren-Eruptionen zu entwickeln. Eine berührende Ansammlung nostalgischer, überschwänglicher und nachdenklicher Momente zum Augenschließen und Genießen, inbesondere live!

CHARLES SPEARIN – THE HAPPINESS PROJECT (CAN | Arts & Crafts)

The Happiness Project erzählt uns vom Glück Charles Spearin`s Nachbarn. Über den Zeitraum eines Jahres hat das „Do Make Say Think“- und „Broken Social Scene“-Mitglied diese zum Thema Glück interviewt und anschließend Rhytmus und Melodie der Sprache als Basis für sein „Happiness Project“ verwandt. Charles zaubert aus den Alltagsgeschichten seiner Nachbarn und der Grundlage des HipHops virtuose und einzigartige Jazzlinien. Wer dazu den Texten von Mrs. Morris, Vanessa oder Anna folgt, darf eintauchen in eines der emotionalsten und interessantesten Projekte des Jahres.

YEARS (CAN | Arts & Crafts)

Ohad Benchetrit: Spielt Gitarre, Bass, Saxophone, Flöte und kommt aus Kanada. Wer hier eins und eins zusammenzählt, wird schnell vermuten, dass Ohad Mitglied des Künstlerkollektivs „Broken Social Scene“ sein muss.
Das ist richtig, doch nur die halbe Wahrheit. Denn Ohad Benchetrit spielt hauptsächlich für die Postrock-Band „Do Make Say Think“ und jetzt auch für sein Soloprojekt „Years“. Sein selbstbetiteltes Debütalbum erschien auf „Arts & Crafts“ und reiht sich nahtlos in all die dort erschienen Projekte um BSS, The Stills und Co. ein. Einen Vergleich zu seiner Musik zu finden, ist nicht einfach. Denn das beste Pendant zu sich, ist er wohl selbst – the music of „Years“.

scraps of tape und solander @ reil78

scraps_of_tape

24.10.2009 | 21.00 Uhr | Reil78 | Halle (Saale)

scraps of tape (se)

Scraps of Tape ist eine fünfköpfige Instrumental- und Postrock-Band aus Malmö, Schweden. Sie fand sich 2001 zusammen und schrieb an Ihrem Debütalbum Read Between the Lines at All Times. Die unberrechenbaren, explosiven Arrangements zeigen sich durch die gebrechliche Schönheit und aggressiv laute Klangkulissen. Sie veröffentlichte Ihr zweites Album This is a Copy is This a Copy Anfang 2007 und ging mit Audrey auf Tour. Mehr erfahren und hören kann man auf der Band-Homepage www.scrapsoftape.com.

solander (se)

Sunn O))); Björn Kleinhenz; Sunday Brunch

Fr. Björn Kleinhenz & Pete Thompson & Tim Schmidt @ Ilses Erika
Sa. Sunn O))) & Daniel Higgs & James Blackshaw & Eagle Twin @ UT Connewitz
So. Daniel Higgs & Stelar OM Source @ The Needle And The Damage Done

das SchubladenKonsortium lädt ein:

Fr 23.Oktober Ilses Erika

Björn Kleinhenz (swe/Devilduck)

Anfang dieses Jahres zog sich Björn Kleinhenz auf die Insel Farö in den Osten von Schweden zurück und kehrte Göteborg für acht Monate den Rücken. Farö hat etwa 500 Einwohner, ist flach und unfruchtbar, aber immerhin dadurch etwas bekannter, da Ingmar Bergman einige seiner Filme auf dieser Insel drehte und seit den 60er Jahren auch dort wohnte. Die karge Schönheit der Landschaft lässt sich auf den dort entstandene und aufgenommenen Songs auf B.U.R.M.A. absolut attestieren, denn abgeschnitten von jeglichen Mitmusikern und sehr reduziertem Equipment ist die Atmosphäre eine sehr intime geworden, die durch Rhythmisches Basteln und Stimmen statt Keyboards ergänzt wird. So wird man auf B.U.R.M.A. auch sehr viele, kleine Details in den Arrangements erkennen. Er selbst hält diesen Sommer in Schweden für den schönsten seines Lebens und ganz nebenbei entstand dabei sein wohl reifestes Album.

Pete Thompson (swe/)

Der im südschwedischen Hässleholm lebende Thompson folgt mit seinen ausgereiften Songs melancholischen, klaren Akustikharmonien der nordamerikanischen Country/Folk-tradition von Townes Van Zandt über Leonard Cohen bis hin zu Iron & Wine. Tip!

Tim Schmidt (swe/)

Unglaublich, wieder so eine Neuentdeckung in dieser nicht verebbenden Flut ausgesprochen guter schwedischer Singer/Songwriter: fein, perfekt arrangierte Songs, manchmal versetzt durch seichte, jazzige Bläser und Streicher und eine unglaubliche Leichtigkeit sich Themen wie Verlust oder Isolation zu nähern ohne deren Tristesse zu negieren bringen Schmidt verdammt nahe an einen gewissen Nick Drake.

& DJ Kick N Rush

UT & das SchubladenKonsortium laden ein:

Sa 24.Oktober UT Connewitz

Sunn O))) (us/Southern Lord)

Sunn O))), von Greg Anderson und Stephen OŽMalley als Earth-Coverband gestartet, bescheren uns nun schon seit einer ganzen Dekade Musik die sich zwischen Avantgarde, Doom, Black Metal und Ambient ansiedelt eines aber immer zu wahren wusste: einen exorbitanten Hang zum Extremen. Anekdoten über einen, bei Aufnahmen zwecks Authentizität, lebend in einem Sarg vergrabenen Sänger, illustrer Kollaborateure und die Garantie einer unglaublichen Live-Show eilen voraus um eines der heftigsten Konzerte des Jahres anzukuendigen! Denn neben all der kompositorischen Finesse sind Sunn O)) ein gewaltiger, Nerven und Gehör an ihre Grenzen fuehrender, dunkel schimmernder Monolith schimmernd im Licht einer tiefschwarzen Nacht. Bis ins kleinste Detail ausgefeilte Klangkunst katalysiert hier Töne in tiefste Emotionen, das Tempo in Zeitlupe angesiedelt und die Lautstärke auf absolutem Maximum ohne Kompromisse! Sunn O))) dröhnten sich so im Laufe der Jahre von Noise-Szeneikonen zu Lieblingen der Hochkultur bis auf den Soundtrack zu Jarmusch’s großartigem Limits Of Control.

Daniel Higgs (us/Thrill Jockey-Dischord)

Daniel Higgs, Sänger/Gitarrist der unglaublichen Lungfish dem einzigen non-d.c. signing des legendären Dischord Labels, musikalische Geschichte reicht bis in die fruehen 80er zurueck in denen er in den Hardcore/Punk Bands Cone Of Light und Reptile House spielte. Higgs, solo ebenso auf ChicagoŽs finest Thrill Jockey verlegt, destilliert mit seinen auf ein Minimum reduzierten Songs eine unfassbare Tiefe die sich in schräg skuriler Poesie, einem markannt tiefen Sprechgesang, gegerbt von von Reife und Wetter und Zeit und spärlicher aber feiner Begleitung durch Banjo und Orgel findet. Blues und Folk im wirklichen traditionellem aber auch im ihm einzigen, eigenen Sinne fälschungssicher! Higgs lässt so allen vorangegangenen Referenz/Verortungseifer läcerlich erscheinen.

James Blackshaw (uk/Important-Young God)

Der klassisch ausgebildete Musiker aus Hastings kann mit seinen 27 Jahren bereits auf 7(!) Langspielveröffentlichungen zurückschauen. So wurde zuletzt Swans/Angels Of Lights Kopf Michael Gira auf ihn aufmerksam und konnte ihn für sein Young God Label verpflichten. Bei BlackshawŽs Spiel mit Piano und 12-Saitengitarre verschmelzt Folk mit klassischer Musik und minimalistischen, modernen Komponisten wie Steve Reich oder Terry Reiley. Mittels Loops werden instrumentale, hypnotische Klangwelten erschaffen die trotz repetitiven, mantraesken Charakters Platz für Steigerungen und Improvisation haben und BalckshawŽ s Kompositionen so zu einem großen Spannungsbogen zwischen Kamermusik und Neuer Musik verhelfen. Seit Neuesten finden sich auch Streicher und Glockenspiel in seinen Stücken die der Komplexität Blackshaws das i-Tüpfelchen aufsetzen und ihn neben einem Alex Tucker zu dem herausragenden Vertreter der New Acoustic Renaissance machen. Blackshaw zählt inzwischen auch zu jenem erlauchten Kreis der Musiker, die David Tibet, als Current 93, verstärken(neben Anthony, Ban Chasney(Six Organs), Bonnie Prince Billy oder auch Marc Almond oder Baby Dee)

Eagle Twin (us/Southern Lord)

Die Sunn O))) Gevattern walzen in Zeitlupe und einer deratigen Intensität die ein Doom/Sludge-Orchester vermuten liesse. Das ganze als Duo, Southern Lord eben!

Sunday Brunch!!! So 25.10.

Delicious Vegan Brunchbuffet & Matinee show

@ The Neddle And The Damage Done(1st Floor at Zoro) 12am!!!

Live (1pm!!!):

STELLAR OM SOURCE (us/Black Dirt Rec.)

analogsynthies, keyboards und fieldrecordings ergeben entspannten futurisma-ambient-soundtrack!

Daniel Higgs (us/Thrill Jockey-Dischord)

Lungfish-Sänger mit spärlich und spröde, von banjo und orgel, instrumentierten songs und schräg/skurilen texten!

Sa: Carla Bozulich’s Evangelista // Robert Curgenven

evangelista

UT & das SchubladenKonsortium laden ein:

Sa 17.Oktober UT Connewitz doors: 20Uhr start: 21Uhr

Evangelista (us/Constellation)

Carla Bozulich ist zurueck. Uns ans Herz gewachsen ist sie, diese herausragende Künstlerin, in aller Gegenseitigkeit. Im Verlaufe der letzten drei Jahre. Zurueck also, ein neues Album im Gepäck und einen herausragenden Auftritt bei der diesjährigen Ruhrtrienale im Rücken deren Konsenskommentar sich einhellig in Richtung „Marianne Faithfull an die Wand gespielt!“ bewegt. Herausragende Kritiken dazu in einschlägigen Feuilletons oder auf Arte zu finden!
„Die hier weniger bekannte Carla Bozulich, ließe sich ohnehin gut im Olymp großer Rock-Frauen vorstellen, neben PJ Harvey, Patti Smith und Lydia Lunch. Als stimmgewaltige Avantgardistin hat sie bereits mit ihren beiden letzten Alben für Furore gesorgt…“Arte
Carla Bozulich wird oft verglichen mit Patti Smith, Diamanda Galas, Lydia Lunch oder PJ Harvey. Das ist nur gerecht. Die Liste ihrer Veröffentlichungen und Kollaborationen (u.a. Nels Cline, Willie Nelson, Shahzad Izmaily, Minutemen) ist 25 Jahre lang. 2006 fand sie eine neue Heimat beim Montrealer Constellation Label und veröffentlichte mit „Evangelista“ ein Album, das sich in vielen Jahrespolls auf vordersten Plätzen fand.
Nun also Evangelista als Band – Carla Bozulich präsentiert sich hier in der Form ihres Lebens. Gespielen kommen aus dem Constellation – Umfeld, namentlich von der Hardcore-Soundscape-Band Thee Silver Mt. Zion (die im April bei uns zu Gast war), Frankie Sparo und HangedUp. Die Musik ist düster und schwer und läßt trotzdem jede Menge Platz für Improvisationen.
Die Presse schreibt von „dunkelrot glühenden, zerbröselnden Soundscapes, erzeugt mit kratzenden Streichern, Einton-Orgeln und leiernd-geloopten Field Recordings“. Es geht um Liebe und Erlösung. Es geht darum, die Welt so wahrzunehmen, wie sie ist und das zu überleben. Die schmerzhafte Intimität der alles andere als süßlichen Streicherarrangements über schwarzfunkelnden Gitarrenalpträumen , zusammengehalten von einem jenseitigen Drone, verleiht der Musik eine eigenartige, aber auch extrem faszinierende Aura. Diesem ebenso merkwürdigen wie stimmungsvollen Klangteppich passt sich Carlas Stimme an: gebrochen, expressiv, frei schwebend – und getragen von einem verzweifelten Gospel-Vibe. Diese Stimme vergißt du nie. Voyagers alright!!! We`re sailing out tonight – we gotta find life.

den abend eröffnen wird:

Robert Curgenven (aus/Recorded Fields rec.)

Bei Rob Curgenven treffen künstlerisch anspruchsvolle Akustikbearbeitungen auf introvertierte Field-Recordings, Ambient auf Klangkunst, Rauschen auf Stille.