Tag-Archiv für 'singer/songwriter'

coilguns. louis jucker. malve.

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Samstag | 8. Februar | 20:00 | Stockartstraße 15 | Leipzig

Coilguns | Louis Jucker | Malve

Coilguns (La Chaux-de-Fonds, CH)

Swiss trio raging like a dozen. music with guitars (and even more guitarcabinets), vocals and drums (even blastbeats and doublebassstuff are included – wow!).

http://coilguns.bandcamp.com/

Louis Jucker (La Chaux-de-Fonds, CH)

a guy, a guitar, some sounds. enjoy.

http://louisjucker.ch/

Malve (Leipzig, D)

Quarterlife crisis as a permanent condition. Music as its outlet. Sounds like YAGE, smells like ZANN, cuts like a bed of roses.

http://www.malve.flossbros.com/

my sea of love. !action!attention! meantime.

15.09.2012, 18:00 Uhr, Grimmstraße 3, Halle

Meantime (Singer-Songwriter, CAN)
My Sea of Love (Singer-Songwriter, Halle)
!Action!Attention! (Drum ‚n Bass, IR)

dillon.

Do, 16.02., 20.00 Uhr, Centraltheater Leipzig

Dillon

Als im vergangenen Sommer die Planungen für das Konzert zu ihrem Debütalbum „This Silence Kills“ begannen, schien die Skala genau der richtige Ort für eine junge Songwriterin namens DILLON zu sein. Seit der Veröffentlichung dieses Werks überschlagen sich die Ereignisse: Nahezu alle Termine ihrer Herbsttournee waren Wochen vorher ausverkauft, auch ihr Auftritt bei uns im Dezember. DILLON gilt aktuell als eines der Musiktalente im weiten Feld zwischen Pop, Kunstlied und Elektronik. Am 16. Februar gibt die 23-jährige Sängerin und Keyboarderin ein Zusatzkonzert, diesmal im Centraltheater.

Christoph Gurk

(centraltheater)

emaline delapaix.

Mittwoch 21.Dezember 20.30 Uhr. [la ka rot], Ludwig-Wucherer-Strasse 29

-live im Laden-

Emaline Delapaix (Singer-Songwriterin aus Australien)

wooden wand.

18.Juni, 22.00, Kunstraum Harkort (Harkortstrasse 3/gegenueber Bundesverwaltungsgicht), Leipzig

Gut Wie Gold & das SchubladenKonsortium laden ein: Finisage zur Ausstellung „Desinging Design“

Wooden Wand (James Jackson Toth/us/Young God Rec.)

Es ist soweit, nach Jahren des Wartens kommt Wooden Wand (James Jackson Toth) nach Leipzig. Kaum ein anderes Genre ist derart durchsetzt mit überladener Drittklassigkeit wie jenes der Singer/Songwriter. Scheinbar wie Sand am Meer zu haben, sind die Echten wirklich rar…

Michael Gira, Chef der Swans und des Young God Labels (James Blackshaw, Mi & L’au) hat die Qualitäten des Neo-Hippies erkannt und den Singer-Songwriter in James entdeckt. Nach Veröffentlichungen auf Ecstatic Peace!, dem Label von Thurston Moore (Sonic Youth), Arbeiten mit Nels Cline & Carla Bozulich und einem kurzen Ausflug in die Gefilde der Major Companies ist James Jackson Toth mit „Death Seat“ weiter auf seinem Weg in die Tiefe. James ist Melancholie, ist gesegnet mit Stimme und Liedern und lebt Leid und Qual, für die ein Mann seines Genres steht.

Es ist erstaunlich, dass dieser herausragende Singer/Songwriter, hierzulande so unbekannt ist – allein beim Lesen der Liste befreundeter Musiker die ihm bei der Entstehung der neuen Platte halfen duerfte geneigten RezipientInnen der Mund waessrig werden – Lambchop, Silver Jews oder Mercury Rev seien als Beispiele genannt.

DJs: Karote an der Schnur (Pittelbox RFX/The Hoff/Paime Rodimus)

digger barnes.

digger barnes

03 // Sa // 21 Uhr // ut connewitz

UT & Schubladenkonsortium laden ein:

DIGGER BARNES & PENCIL QUINCY + Marina Frenk & KAPELSKY

Kapelsky (d)

Infiziert vom Ostvirus jagen drei Kulturvagabunden dem Mythos der überschwenglichen Melancholie nach. Mit Klezmer und Polka versuchen sie, die slawische Seele bis in den Orient zu ergründen. Eine gute Ladung Swing steht den Saitenvirtuosen dabei Pate, irgendwo dahinten, wo der Pfeffer wächst…
instrumentale, osteuropäische, jiddische Folktraditionen versetzt mit Mannoush und dem Czupe’ eines Django Reinhadt bringt die Band in Stimmungslagen zwischen Melancholie und Manie

Digger Barnes & Pencil Quincy (d/Sabotage)

Die Diamond Road Show ist aus der langjährigen Zusammenarbeit des Musikers Digger Barnes mit dem Videokünstler Pencil Quincy entstanden. Die Diamond Road Show ist Roadmovie und Konzert zugleich. Barnes und Quincy nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise quer durch eine düstere Comic-Welt, die von Pencil Quincy mit seiner Magic Machine auf die Bühne projiziert wird. Die Magic Machine ist eine moderne Interpretation der Laterna Magica, eines Projektionsgerätes, welches bereits im 19. Jahrhundert auf Jahrmärkten und in Varietétheatern genutzt wurde, um das Publikum mit optischen Tricks zu verblüffen.
Vor der Leinwand agiert Digger Barnes als One-Man-Band mit Gitarre, Banjo und Schlagzeug. Tief verwurzelt in der Tradition des Storytellers aus Folk, Blues und Country vertont er in seinen Songs die Abenteuer einer rastlosen Fahrt entlang des Highways.
Ein düster hinreißender Cocktail aus Trailerparkverzweiflung,
Countryblues, Americana und Folk mit den adäquaten Bildern!

Marina Frenk (d)

Die Schauspielerin, an Centraltheater und Skala in Stuecken wie Schlafes Bruder, Die Räuber oder Das Abhandenkommen der Staaten zu sehen, gibt, begleitet von Gregor Hengesbach, brasiliansch, portugiesisch und russische Zigeunerlieder.

sufjan stevens.

Fr, 06.05., 20.00 Uhr, Centraltheater

Sufjan Stevens

Special Guest: DM Stith

Sufjan Stevens ist in einem musikalischen Kosmos unterwegs, der sich zwischen Pop und Wahnsinn erstreckt. Der Instrumentalvirtuose erschafft dabei einen ideenreichen, eigenwilligen Stil, der Folk- und Indierock-Elemente mit Tanzmusik, komplex arrangierten Orchestrierungen, mehrstimmigen Chören, kosmischen Elfenklängen, exzentrischer Operette und der vertrackten Rhythmik des Art Rock verbindet. Mit einer Vorliebe für epische Konzeptmusik und inspiriert von so unterschiedlichen Faibles wie Tieren des chinesischen Horoskops, autobiografischen Romanen, Religion, Weihnachten oder amerikanischen Bundesstaaten öffnet er auch textlich mit jedem Album ein Füllhorn. Jetzt ist ein vor 13 Jahren verstorbener und von Schizophrenie geplagter Künstler namens Royal Robertson an der Reihe. Seine Bilder waren klanggebend für „The Age Of Adz“ und liegen auch der visuellen Live-Umsetzung des Mammutwerkes zugrunde.

Jesse Sykes & The Sweet Hereafter @ UT Connewitz

29.4. UT Connewitz, doors: 20.00Uhr – start: 21.00Uhr

das SchubladenKonsortium & UT Connewitz laden ein:

Jesse Sykes & The Sweet Hereafter (us/Fargo Rec.)

„Spooky Amercian Music“ so betiteln Jesse Sykes und ihre MitstreiterInnen ihr Musik selbst. Americana, so würde die Mischung aus elegischem Folk, Country, Slowcore, Indie und Singer/Songwriter Versatzstücken wohl in Journaillekreisen gelabelt. Rauchig und dennoch fragil klingt der Gesang von Jesse Sykes, unterstützt von einer unwiderstehlichen Melange aus verhallter Melodiegitarre, Geige, Orgel, Steelguitar und dezentem Schlagzeugspiel. Von tiefer, fast schon ätherische Melancholie bis hin zu ausdrucksstarken rockigen Songs mit Ausbrüchen reichen die Stimmungsbögen die Jesse Sykes & The Sweet Hereafter erschaffen, jederzeit aber mit einer unglaublichen Leichtfüßigkeit geben. Das sich Sykes The Sweet Hereafter zu einem Seattle-Allstar-Projekt zusammenrekrutiert in dem sich so u.a. Mitglieder von Walkabouts, Whiskeytown oder Neko Case einfinden sei ebenso am Rand erwähnt wie die Freundschaft zu Drone Helden wie Earth und Sunn O))). Auf deren Monster-Kolaboration „Altar“ mit den japanischen Noisepionieren Boris sorgt Sykes mit dem Gesang auf dem Song Song „The Sinking Belle“ für das retardierende Moment dieses Monumentalen Werkes.

kat frankie

29 // Fr // 21 Uhr // ut connewitz

KAT FRANKIE (aus/ zellephan) Record Release Show & Talking To Turtles (l.e.)

Kat Frankie ist eine der wichtigsten Figuren des Berliner Singer/ Songwriter-Undergrounds. Mit ihrem mal kreischenden, mal zärtlich flüsternden Gesang und ebenso intim instrumentierten Folkminiaturen wie sperrigen Indierockstücken hat die Australierin die Popentwürfe ihrer Vorbilder PJ Harvey und Fiona Apple in das neue, raue Hauptstadtgefühl gerettet.

„Kat Frankies Stimme lässt niemanden kalt, ihre Lieder lösen selbst bei nüchternen Menschen Gänsehaut aus“, heißt es in der TAZ. Und es stimmt: Die aus Sydney stammende Wahlberlinerin schreibt, spielt und singt Lieder, die augenblicklich berühren. Faszinierende Arrangements aus Akustikgitarren, Klavier- und Flötenklängen sowie sanfte Streichparts sind die perfekte Untermalung für ihre mal nur geflüsterten, mal ausbruchsvoll heraus gesungenen Geschichten über Ergreifendes rund ums Herz.
Mit „The Dance of a Stranger Heart“ erscheint jetzt Kats zweites Album – eine aufregende, tiefgehende und zauberhaft schöne Songsammlung, immer soulful, nie kitschig.