Tag-Archiv für 'jena'

barren. the storm. reflections. aika akakomowitsch. robosaurus. alltag.

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Samstag | 5. Juli | 20:00 | Jena

Alle Einnahmen der Party gehen an die Soligruppe von Josef, der seit dem 24. Januar in Wien in Untersuchungshaft sitzt. Alle Infos zu dem Fall gibt’s hier: http://soli2401.blogsport.eu/

+++ HARDCORE +++

THE STORM
http://thestormhc.bandcamp.com/

barren
http://barren.blogsport.de/music/

Reflections
http://xreflectionsx.bandcamp.com/

+++ ELECTROPUNK +++

Aika Akakomowitsch
http://akakomowitsch.bandcamp.com/

Robosaurus
https://soundcloud.com/Robosaurus

Alltag
http://www.ravepunk.de/

○. urthsla.

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Fr | 27. Juni | 21.00 | Café Wagner | Wagnergasse 26 | Jena

(GOLDEN ANTENNA RECORDS)
http://o-music.bandcamp.com/

„O“ (Kreis) aus dem Drei-Länder-Eck Belgien/Niederlande/Deutschland kommen nach ihrem atemberaubenden Auftritt auf dem letztjährigen DEAF ROW FEST erneut nach JENA. Die Band nimmt Atmosphäre, Stimmung und Tonlage der Filmmusik der 70er Jahre auf. So erinnern manche Passagen ihres neuen Konzeptalbums an herausragende Alben von Tangerine Dream, Neu! oder Cluster, aber auch die Kompositionen von Ennio Morricone schimmern durch die sechs in sich geschlossenen Tracks der Platte mit dem programmatischen Titel „ When Plants Turn Into Stones“. Die Musik widmet sich in sechs Kapiteln dem Kreislauf des Lebens, dem immerwährenden Werden und Vergehen. „When Plants Turn Into Stones“ erscheint am 06. Juni als Digipack CD und als LP mit bedruckter Innenhülle und Download Code bei Golden Antenna Records.

URTHSLA
soundcloud.com/urthsla
driverufo.bandcamp.com

Artem, geboren in Moaskau, lebt in Berlin und ist seit 2008 (fast) musikalisch aktiv. Es gab diverse kleine Veröffentlichung unter verschhiedenen Namen, hauptsächlich Kassetten und CD-R´s auf Labels wie Bumtapes, Rotifer Cassettes, Gold Soundz, etc. Stilistisch festgefahren ist er definitiv nicht, so spielt er z.B. auch in Bands wie DIE SCHACHT, HIROSHIMA BIRD MARKET und TYRAN TYRAN, welche sich irgendwo zwischen Punk-, Indie- und Improvisationsklängen bewegen.
URTHSLA ist Gitarre, Delay, Verzerrung, Stimme, Schraube, Looper, Kassette! – (fast) Pop, (fast) Folk, (fast) Noise, in jedem Fall kein Singer-Songwriter…

ein augenblick freiheit.

Mittwoch | 18. Juni | 21:00 | Café Wagner | Wagnergasse 26 | Jena

Zum „Weltflüchtlingstag“ (20. Juni) zeigt „refugio thüringen“, das psycho-soziale Zentrum für Flüchtlnge in Thüringen, wieder einen Film zum Thema Flucht in der Kinoreihe im Café Wagner.

“Ein Augenblick Freiheit” (AUT/F, 2008, 114 min, Regie: Arash T. Riahi).

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=4SvYmoytVPI

“Ein Augenblick Freiheit” schafft das Kunststück auf hochspannende und zugleich unterhaltsame Weise ein Flüchtlingsdrama zu erzählen. Dabei spielen bei aller Ernsthaftigkeit auch Humor und Komik eine tragende Rolle und ermöglichen so den Zugang zu einem sehr komplexen Thema, das schließlich auch ganz grundsätzliche Fragen zum menschlichen Zusammenleben und dem Umgang miteinander aufwirft. (FBW-Pressetext)

„Drei Flüchtlingsgruppen aus dem Iran, darunter zwei Kurden, flüchten mit Hilfe von Schleppern und Lotsen, teils zu Fuß, teils mit Pferden, teils mit dem Auto, über das iranisch-türkische Grenzgebirge in die Türkei. In einem heruntergekommenen Hotel kreuzen sich deren Wege erstmals, der Film erzählt in der Folge von deren unterschiedlichen Fluchtmotiven, Auswanderungszielen, Vorstellungen von der Zukunft und den vielfältigen Hindernissen, die der weiteren Emigration nach Deutschland oder Österreich im Wege stehen.“ (Wikipedia)

sookee. shirlette ammons. lex lafoy.

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Sa | 24. Mai | 21:00 | Kassablanca | Jena

IDAHOT* | PURPLE VELVET International Female Hip Hop Tour

Unter dem Namen „IDAHOT* Jena 2014“ beteiligen sich bereits zum sechsten Mal mehrere Jenaer Gruppen und Einzelpersonen am Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie. Der Gedenktag erinnert an die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation, die 1990 Homosexualität aus dem Katalog der psychischen Erkrankungen gestrichen hatte.
Am 24.5. 2014 macht für euch die von Springstoff präsentierte „Purple Velvet International Female HipHop Tour“ Stop im Kassablanca Jena! Es wird nicht nur weiblicher HipHop gezeigt, sondern zelebriert.
Drei Rapperinnen aus drei verschiedenen Kontinenten teilen sich gemeinsam 17 Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, bitten Local Acts mit auf die Bühne und laden dazu ein, sich von Female HipHop inspirieren und mitreißen zu lassen. Dabei werden Lex LaFoy aus Südafrika, Shirlette Ammons aus den USA und Sookee aus Deutschland von DJ Doowap (Südafrika), DJ Boogie Dan (Berlin) und DJ nobigbutL (Berlin, noboysbutrap.org) unterstützt. Sookee wird auf der Tour ihr neues Album „Lila Samt“ präsentieren, das im April 2014 veröffentlicht wird. Unterstützt wird das HipHop Spektakel durch die DJanes L_Sa und kikimike (FeemaleVocalist_DeepHouse_Dreampop_Elektro_Techno // Dresden;Leipzig).

f.s. blumm. plastic jazz orchestra.

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Fr | 23. Mai | 21:00 | Glashaus Paradies | Jena

F.S. BLUMM (Pingipung) | PLASTIC JAZZ ORCHESTRA (Weimar/ Headphonica)

F.S. BLUMM
Der in Bremen geborene und nun in Berlin lebende Frank Schüttge gilt unter seinem Künstlernamen F.S. BLUMM als wahres künstlerisches Multitalent. Als sogenannter Klangtüftler und ausgebildeter Konzert-Gitarrist stellt er u.a. im Auftrag des Goethe-Instituts seine akustischen Gitarren-Kleinoden in Japan vor, in seiner Heimat Berlin fungiert er aber auch als Komponist, Maler und Hörspielmacher. F.S. Blumm zeigt in seinen Arbeiten eine überwältigende Mischung aus instrumentalen Soundcollagen und Popsongs. Seine Musik ist ein umgesetztes malerisches Stilleben, das Geschichten erzählt und zudem einen Bogen vom Hörspiel bis zum perfekten Popsong spannt. Seit 15 Jahren veröffentlicht er als F.S. BLUMM seine melodiösen Experimente rund um die Konzertgitarre, die es immer wieder mühelos schaffen, in ihrer Reduktion mitten ins Herz zu treffen. „This man makes some damn charming music“, meinte Pitchfork zum letzten Album. Diverse Labels (u.a. Morr-Music, Pingipung, Tomlab, Staubgold, Plop, Sonig-Japan, Sonic Pieces) veröffentlichen F.S. Blumms Musik, aktuell erschien sein achtes Solo-Album „Up Up And Astray“ auf Pingipung im Dezember 2013.

http://fsblumm.free.fr/

PLASTIC JAZZ ORCHESTRA
http://www.headphonica.com/artists?artist=The+Plastic+Jazz+Orchestra
https://soundcloud.com/daskonglomerat/sets/unter-kranichen

wozu wissenschaft? die vielheit der zwecke und ihre philosophische polarisierung.

Mittwoch | 21. Mai 2014 | 19 Uhr | Uni Jena | Hörsaal 8 | Carl Zeiss Str. 3 | Jena

Wozu Wissenschaft? Die Vielheit der Zwecke und ihre philosophische Polarisierung

Joachim Schummer

Das Nachdenken über Zwecke der Wissenschaft ist heute in einer Polarisierung gefangen. Die einen meinen, es ginge ihr um zweckfreie Erkenntnis, die anderen sehen sie als Magd der Technik. Der Philosoph und Chemiker Joachim Schummer weist beides zurück und zeigt anschaulich, wie alle Wissenschaften schon immer neun verschiedene Zwecke verfolgt haben. Alle arbeiten auf ihre Weise an einer Verbesserung der Welt, an Methoden zur Schärfung des Denkens, Erklärungen und Aufklärung über die Welt, Formen des Umgangs mit der Zukunft, der Erzeugung von neuem und provokativem Wissen, der Befriedigung kultivierter Neugier, Orientierungen in der Welt, der fachlichen und allgemeinen Bildung sowie der Erfüllung in einer selbstbestimmten Lebensform. Nur wenn alle Zwecke beachtet werden, kann die Wissenschaft der Gesellschaft von Nutzen sein.

Die Polarisierung entstammt einem philosophischen Schulenstreit, zwischen Deutschem Idealismus und Dialektischem Materialismus, der bis heute unter verschiedenen Etiketten fortgetragen wird. Eine am gesellschaftlichen Nutzen der Wissenschaft orientierte Philosophie muss ihre historischen Erblasten überwinden, sich wieder auf die Vielheit der wissenschaftlichen Zwecke besinnen und sie mit den gesellschaftlichen Bedürfnissen harmonisieren.

Joachim Schummer ist Herausgeber der Zeitschrift “Hyle – International Journal for Philosophy of Chemistry” (http://www.hyle.org/). Er publizierte u.a. “Nanotechnologie: Spiele mit Grenzen” (Suhrkamp, 2009), “Das Gotteshandwerk: Die künstliche Herstellung von Leben im Labor” (Suhrkamp, 2011) sowie zuletzt “Wozu Wissenschaft? Neun Antworten auf alte Fragen” (Kadmos, 2013). Weitere Informationen unter: http://www.joachimschummer.net/

[Arbeitskreis Kritische Theorie der Naturwissenschaften]

dawn of midi. inannia.

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Di | 13. Mai | 21:00 | Café Wagner | Wagnergasse 26 | Jena

Das Trio Dawn of Midi, das seine Wurzeln in Marokko, Indien und Pakistan hat und inzwischen in Brooklyn beheimatet ist, setzt bei seiner hypnotischen Mischung aus Jazz, Minimal und Elektronik auf Bass, Piano und Schlagzeug. Einflüsse wie Aphex Twin, Police und Can vervollständigen dieses Bild. Afrikanische Rhythmen runden es ab. Angefangen als Free Jazz Trio, haben sie mit „Dysnomia“ nicht weniger als eine der spannendsten Platten des vergangenen Jahres veröffentlicht. Mit seinen akustischen Tönen, die man liebend gern im elektronischen Bereich verorten möchte, ist „Dysnomia“ ein für 50 Minuten pulsierender Bastard, der eine ungeheure Spannung in sich trägt und nie zur Ruhe kommt. Die Chancen auf einen der Konzerthöhepunkte 2014 stehen nicht so schlecht.

“ Sounds like something completely different „- NPR
“ Something totally unprecedented “ – Pitchfork
“ It sounds like nothing else right now “ – The Guardian
“ Seriously never seen anything like these guys…favorite thing in years“ – Jad Abumrad, Radiolab

crowns&thieves. decades. leaves.

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So | 11. Mai | 16:00 | Kassablanca | Felsenkellerstr 13a | Jena

Bring the Noise! – Matinee

+ C R O W N S & T H I E V E S +
http://crownsandthieves.bandcamp.com/

+ D E C A D E S +
http://decadeshc.bandcamp.com/

+ L E A V E S +
http://leaveshc.bandcamp.com/

messer. die!die!die! love-songs.

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Do | 1. Mai | 21:00 | Café Wagner | Wagnergasse 26 | Jena

MESSER (This Charming Man/Münster)

»Das ist keine kleine Musik mehr. Das neue Album von Messer baut einen enormen Hallraum auf, eine nächtliche Riesenkammer, in der sie alle ihr Echo finden, die Geisterstimmen aus dem SO36 in Berlin, der frühen Hamburger Schule und dem Ratinger Hof (und das ist doch Fassbinder hier, und das Malaria, und ist das jetzt mehr Brian Ferry oder Rio Reiser?). Ihre spezifische Hauntology beschwört die Unsichtbaren im Medium eines Rock, der zweifellos den Achtzigern verpflichtet und doch alles andere ist als Retro. Denn hier geht es nicht um nerdige Indie-Spurensuche in der staubigen Verweishölle des Pop und schon gar nicht um Nostalgie – hier wird ein Erbe angetreten! Das sagt der klare, ganz und gar unfrickelige Gestus der Musik, und diesen Anspruch erheben unmissverständlich die abstrakten, allegoriegesättigten Lyrics. Kurz: Messer bauen diese gespenstisch große Echokammer als Raum, in dem ein neues Pathos gewagt werden kann. Ihre Songs kommen vollständig ironiefrei, dabei aber nie überheblich daher, das neue Pathos ist (wenn man so etwas von Pathos sagen kann) tastend, nicht abgedichtet gegen Enttäuschung und Lächerlichkeit, aber auch keinen Moment lang von ihnen gehemmt, sondern vorbehaltlos gegenwärtig. Tradition erscheint in Form helfender Geister, sie „verschwindet aus der Zeit / und bleibt doch ewig“ (Staub), indem sie sich in Schubkraft für das Neue und Eigene verwandelt. Und das geht nach vorn.« „Nach einer Plattenlänge Messer 2013 klingt jede Wagner-Oper wie ein Kinderlied.“ „,Die Unsichtbarenʻ setzt das Wüten gegen einen unheimlichen Zeitgeist fort – mit wiederbelebten Spukgespenstern aus einer fast vergessenen Phase der Relevanz, dem Post-Punk.“ „Dabei sind sie ja selten geworden, die Stimmen, die nicht nur mit sich selbst sprechen oder quasi-private Ich-und-du-Geschichten erzählen. Die Leute, die den Rest des Raumes ungalant niederbrüllen, jedem unmissverständlich klarmachen, dass sie gehört und beim Wort genommen werden wollen, auch wenn sie vor allem lamentieren.“

http://gruppemesser.blogspot.de/

DIE!DIE!DIE! (Golden Antenna Records/NZ)

Flirrende Gitarren! Ein treibendes Schlagzeug! Leidenschaftliche Vocals! Noise-Pop-Post-Punk vom anderen Ende der Welt. „Remember the first time you saw a band that blew your mind right open? Die! Die! Die! is all about doing that: a sense of danger, hunger and heat – qualities that so many current groups guilelessly miss.“ – The Guardian.

http://diediedie.bandcamp.com/

LOVE-SONGS (Hamburg)

Die Blicke auf die Jahrzehnte haben keinen Staub zurückgelassen. Schlagzeug wird in Computerschleifen gewebt. Selten singen Stimmen mit Maschinen. Der Bass bleibt menschlich. Variationen intensivieren die Repitition. Den Kopf schütteln. Die Ohren sitzen. Es kratzt manchmal. Lovesongs lieben Liebeslieder – spielen aber keine. LOVE-SONGS sind Sebastian Kokus (ME SUCCEEDS/i saw music), Manuel Chittka (WE FADE TO GREY) und Thomas Korf (SHOWING OFF THE BLING BLING/i saw music).

https://soundcloud.com/lovesongsband

http://love-songs.bandcamp.com/

will samson.

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Samstag | 26. April | 21:00 | Kombinat Süd | Kultur- und Kreativzentrum | Otto-Schott-Str. 13 | Gebäude 56 | Jena

WILL SAMSON (UK/ Karaoke Kalk)

reduzierte Klänge, überbordende Vocals, kleine Gitarrenfiguren und die warme Synthesizer-Atmosphäre werden miteinander verwebt in ein analoges rauschen:
Will Samson nimmt seine eigenwillige Ambient/Folk-Synthese auf einem Tapedeck auf. die stimmlage liegt irgendwo im androgynen spektrum zwischen Anthony Hegarty und Coco Rosie, die Arrangements schlagen einen Bogen von Freak Folk bis hin zu ambitioniertem Lo-Fi und neo-krautigen Referenzen.

http://www.willsamson.co.uk/
https://soundcloud.com/will_samson