Tag-Archiv für 'indie'

○. urthsla.

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Fr | 27. Juni | 21.00 | Café Wagner | Wagnergasse 26 | Jena

(GOLDEN ANTENNA RECORDS)
http://o-music.bandcamp.com/

„O“ (Kreis) aus dem Drei-Länder-Eck Belgien/Niederlande/Deutschland kommen nach ihrem atemberaubenden Auftritt auf dem letztjährigen DEAF ROW FEST erneut nach JENA. Die Band nimmt Atmosphäre, Stimmung und Tonlage der Filmmusik der 70er Jahre auf. So erinnern manche Passagen ihres neuen Konzeptalbums an herausragende Alben von Tangerine Dream, Neu! oder Cluster, aber auch die Kompositionen von Ennio Morricone schimmern durch die sechs in sich geschlossenen Tracks der Platte mit dem programmatischen Titel „ When Plants Turn Into Stones“. Die Musik widmet sich in sechs Kapiteln dem Kreislauf des Lebens, dem immerwährenden Werden und Vergehen. „When Plants Turn Into Stones“ erscheint am 06. Juni als Digipack CD und als LP mit bedruckter Innenhülle und Download Code bei Golden Antenna Records.

URTHSLA
soundcloud.com/urthsla
driverufo.bandcamp.com

Artem, geboren in Moaskau, lebt in Berlin und ist seit 2008 (fast) musikalisch aktiv. Es gab diverse kleine Veröffentlichung unter verschhiedenen Namen, hauptsächlich Kassetten und CD-R´s auf Labels wie Bumtapes, Rotifer Cassettes, Gold Soundz, etc. Stilistisch festgefahren ist er definitiv nicht, so spielt er z.B. auch in Bands wie DIE SCHACHT, HIROSHIMA BIRD MARKET und TYRAN TYRAN, welche sich irgendwo zwischen Punk-, Indie- und Improvisationsklängen bewegen.
URTHSLA ist Gitarre, Delay, Verzerrung, Stimme, Schraube, Looper, Kassette! – (fast) Pop, (fast) Folk, (fast) Noise, in jedem Fall kein Singer-Songwriter…

pow! creams.

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Dienstag | 24. Juni | 19:30 | GOLDHORN | LEIPZIG

:::EINE WELT AUS HACK presents:::

POW! (US // Castle Face Records) | CREAMS (GER // Hidden Structures)

We don’t know much about those three fellows, just that Byron Blum is also playing the guitar with Useless Eaters. Here he stands aside Melissa Blue and Aaron Diko. John Dwyer (Thee Oh Sees) himself made this prophetic announcement in the last Castle Face newsletter : « It’s an incredibly great record with some timeless tunes, a sound all its own ! ». We might just agree with him.

There is something here sounding like The Fall and we could also call to mind the musical blasts from their label colleagues The Mallard or Total Control.
Punk is there sound but we could say sick and minimal pop », or whatever you want. The crisp and sustained drums bring perfectly up the soarings of their synthetic sounds, when the guitar gladly tears Melissa and Byron’s vocal interferences to shreds.

POW! is coming from San Francisco and, as it could have been witnessed those past few months, the gentrification there is source of many contestations and revolts. The title « Hi-Tech Boom » (which is the name of one of their songs and of their album) is a direct reference to that phenomenon. We can be delighted that such a problem, which can be found in many esteemed cities and we can relate to, from Paris to Hamburg, or from London to San Francisco, is spoken of in (such) an album.

(http://foggygirlsclub.blogspot.de/2014/01/pow-foggyview-english.html)

http://www.purevolume.com/news/PREMIERE-Stream-POWs-Full-Length-Debut-Album-Hi-Tech-Boom
http://creams.bandcamp.com

reilfest.

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13. Juni – 15. Juni | Reil 78 | Halle

[freitag]

15:00 Freiraum-Demo vom Markt zur Reile [http://freiraumdemonstration.blogsport.de/], danach:

°Psalm Zero [metal/rock | new york | http://psalmzero.tumblr.com/]

°Batalj [noise | berlin | http://batalj.bandcamp.com/]

°Nervöus [hardcore, screamo | berlin | http://wearenervous.bandcamp.com/]

°DiskoCrunch [weirdo electropunk attack | hamburg | http://soundcloud.com/diskocrunch]

°Bucharest [indie | tel aviv | http://bucharest.bandcamp.com/]

danach DJ*anes:
°Dj*anes Cynthesiza & Fatale
°No Border Dj_Kollektiv
°Dj_Stu

@Chaise:
Querbass Crew ( KJUBI /Break the Surface rec.) & MC ROB K (Esoulate)
Miles melodie & Smoker dan/gravity
Fidel gastro & Jan jankowski
Axel Haze

[samstag]

..Kinderfest ab 14 Uhr..

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[film & vorträge]

~ 14:30 „Du weißt schon, wie in Rostock“ [doku]

~ 15:30-16.30 Mobiveranstaltung zu den Squatting Days in Hamburg

~ 16:45-17:45 Vortrag kritische Betrachtung „Freiraum“

~ 18:00-19:00 Diskussion Perspektive „Freiraum“

° 42B ABLE 2B Sound feat. Sayes [jazz funk hiphop]

°Björn Peng [elektro | freiburg | http://www.p3ng.de/]

°Tischlerei Lischitzki [punk | http://www.tischlereilischitzki.de/]

°Las Kellies [garage-punk-wave | argentinien | http://kellies.bandcamp.com/]

°Death Mariachis [punk | argentinien | http://deathmariachis.com/]

°Warriors of Freedom [theaterpunk]

danach DJ*anes:
°Kollektiv Schotterflechte
°Costa
°Kritikrave

@Chaise:
Biber& Eenor/ neue euphorie
Sønskyn
MF80& Vicious
Byrd Funkowski
Denny the man i
Seb thieme

+++Umzug+++

++++++++++++Kinderfest++++++

+Infostände+++

+++++Film & Vorträge+++++

++++++++Futterbuden+++++

++++Cocktailbar+++++

+++++++++++++C64+++++

++++Siebdruck++++++++++++

+++++++Triebsublimierung.Zwillenbude+++++

http://reil78.de/

just friends. goldsoundz. tirana.

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Mi | 11. Juni | 20:00 | Handstand und Moral | merse 88b | Leipzig

~Fettkakao Label~

Just Friends (Graz)
-post punk, no-wave, indie pop-
http://fettkakao.bandcamp.com/album/what-colour

Goldsoundz (Wien-Graz-Schadendorfberg)
-indierock-

Tirana (Wien)
-indie, electro, pop-

peter broderick & greg haines. lonski & classen.

Di | 10. Juni | 20:00 | Baustelle | Schauspiel Leipzig

Peter Broderick & Greg Haines | Lonski & Classen

Greg Gives Peter Space – die schon lange überfällige Zusammenarbeit von Greg Haines und Peter Broderick

Nachdem Peter Broderick und Greg Haines solo jahrelang in ruhigen Musikgefilden, vor meist sitzendem Publikum gespielt haben, können sie es kaum erwarten auf der Bühne den Sound ihrer Kollaboration mit groovenden Rhythmen, massiven Bass und atmosphärischen Synthesizern zu präsentieren.

Zudem zu Gast ist das Duo Lonski & Claasen. Im Gepäck haben sie ihr neuestes Album „All Tomorrow is Illusion“. Mit Songs so reichhaltig arrangiert, cleveren Texten so wohlbedacht gesät und in zwei starken Stimmen geeint, haben sich die beiden Freunde einen unvergleichlichen Stil zu eigen gemacht.

Peter Broderick zur Zusammenarbeit mit Greg Haines: „Greg und ich wurden gute Freunde in den Jahren 2009-2013, als wir beide in Berlin lebten. Wir verbrachten unzählige Nächte damit uns einander Platten vorzuspielen, den Traum von guter Musik träumend. Wir sprachen oft darüber zusammenzuarbeiten und verbrachten sogar einige Stunden im Studio des jeweils anderen. Aber aus irgendeinem merkwürdigen Grund schien es so als ob wir nie etwas fertigstellen würden. Vielleicht waren wir mit unseren anderen Projekten einfach nur beschäftigt genug, sodass wir keine Eile verspürten. Dennoch hatten wir natürlich im Hinterkopf, dass wir eines Tages gerne etwas fertigstellen würden. Und wir sind sehr stolz sagen zu können, dass dieser Tag nun endlich gekommen ist!

In erster Linie inspiriert durch Gregs und meine aktuelle Obsession mit Dub Musik, ist Greg Gives Peter Space ein Mini Album von sechs Tracks geworden. Diese sind – ihr könnt es vermutlich erahnen – gefüllt mit spacigen Sounds, entstanden mit der Hilfe von Gregs immer wachsender Sammlung an Synthesizern, Tape-Delays und Tonbandmaschinen. Im wahren Geiste der Dub Musik sind viele der Mixe live entstanden, während wir beide über das Mischpult glitten, herum tanzten und und unserer Intuition folgend, die Musik mit Live-Effekten anreicherten während sie auf das Band tanzte.

Wir sind sehr gespannt daruf, das Album im Sommer zu veröffentlichen und mit einigen ausgewählten Shows in Europa zu feiern. Wir haben unseren guten Freund Martin Heyne als Unterstützung für unsere Shows gewinnen können und unser Plan ist es, möglichst viel von der Ausrüstung der Aufnahmen mit auf die Bühne zu bringen. Nachdem wir nun jahrelang doch zuweilen sehr ruhige Musik vor meist sitzendem Publikum gespielt haben, können wir es kaum erwarten endlich auf der Bühne zu dem Sound der groovigen Rhythmen, dem massiven Bass und den atmosphärischen Synthesizern abzugehen. Seid bereit abzuheben!“ – Peter Broderick, April 2014

Peter Broderick (1987) ist ein amerikanischer Multi-Instrumentalist und Sänger. In seinen späteren Jugendjahren wurde er Teil der in Portland (Oregon) ansässigen Indie-Folk-Szene und nahm unter anderem für M. Ward, Laura Gibson und Dolorean auf. 2007 wagte er dann den Sprung über den Ozean, nach Dänemark, wo er eine lang andauernde Zusammenarbeit mit der Band Efterklang begann und mit ihnen über die nächsten 5 Jahre um die Welt tourte. In der Zwischenzeit nahm er einige Soloalben auf, die von kargen, klassischen Kompositionen (Float) bis hin zu hausgemachter Folkmusik (Home) reichten. Stetig mit neuen musikalischen Genres experimentierend, wurde er außerdem damit beauftragt Musik für mehrere Filme und zeitgenössische Tanzdarbietungen zu schreiben. Zu dieser Zeit wohnte er in Berlin, wo er auch Nils Frahm, Dustin O’Halloran und einige andere traf und mit ihnen zusammenarbeitete. Momentan lebt er wieder in Amerika, in der Nähe seines Heimatortes und bereist auch weiterhin die Welt um Solokonzerte zu spielen oder mit einer großen Reihe unterschiedlichster Musiker und Künstler zusammenzuarbeiten.

Über einen Zeitraum von sieben Jahren hinweg hat sich der britische, in Berlin ansässige Komponist Greg Haines seine eigene, außergewöhnlich wundervolle Ecke in der immer gewaltiger wachsenden Musiklandschaft geschaffen. Er hat Musikliebhaber auf der ganzen Welt mit seiner einzigartigen und offenkundig persönlichen Art, eine äußerst geduldige und nachdenkliche Musik zu kreieren und darzubieten, überrascht. Ebenso wie mit seinen zahlreichen Projekten mit anderen Musikern und Künstlern, einschließlich seiner Zusammenarbeit mit dem Choreographen David Dawson und dem Niederländischen Nationalballett, dem Royal Opera House, als auch seiner noch andauernden Arbeit mit The Alvarest Ensemble und The Group.

Lonski & Classen (Belrin/Osthafen)

Lukas Lonski und Felix Classen kennen und vertrauen einander seit Ewigkeiten. Als Schulfreunde gründen sie zusammen ihre erste Grunge Band, in Mönchengladbach, Mitte der 90er Jahre. Die Mitmusiker zogen weiter und mit ihnen neue Genres. Man erlebt die Befreiung der Form im Krautrock, entdeckt die Magie von schlichtem Songwriting und erkundet dabei neue Städte und Proberäume. Lonski und Classen bleiben über die Jahre eine Einheit, ziehen nach Berlin und verdichten ihr musikalisches Einverständnis immer weiter. Daraus schöpfen die beiden diese fast verschwörerische Qualität ihrer Musik, eine Verschworenheit, die zugleich immer einladend ist. Lukas Lonski spielt Gitarre und singt, auf eine so wunderbar eigenwillige Art, das einem die Worte und Töne so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. Felix Classen begleitet ihn auf dem Schlagzeug und singt im Background. Aus ihrem eindrucksvollen Zusammenspiel entsteht etwas zwischen Kammerpop und heimlich wuchernder Elektronik. Mit der Veröffentlichung ihrer ersten EP haben sie bereits ihre eigene unverkennbare Sprache gefunden. Man spürt sofort dieses blinde Einverständnis wenn die beiden auf der Bühne stehen. Yann Tiersen, erlebte sie live bei dem Record-Release-Konzert in einem alten Ballsaal 2009, ihres Debütsalbums „Climbing On Branches“ und bittet sie, ihn auf seiner „Dust Lane“ Tour 2010 quer durch Europa, bei an die 60 Konzerten und vor zigtausend Menschen, zu begleiten. Nach dieser Tour ging es für sie direkt zurück in den Proberaum, um neue Lieder für ihre „Japan EP“ und für das zweite Album „All Tomorrow Is Illusion“ einzuspielen. Aufgenommen wurde das Album an den verschiedensten Orten. Mal im Berliner Niemandsland, mal in den Kelleräumen einer ehemaligen Brauerei oder auf der Insel Ouessant vor dem nordwestlichsten Küstenzipfel Frankreichs, in Yann Tiersens Haus selbst, und lassen es dadurch so wunderbar magisch erscheinen. Die Stücke sind manchmal improvisiert und im ersten Take aufgenommen, dann wieder in einem langen Prozess, Schicht für Schicht mit Klavier, Federhall und Synthesizer gepolstert. Ihre Songs, die seltsam transparent wirken, wie die erste Sonne im Morgennebel und so intim, als könnten sie einen unter die Haut kriechen, fahren dabei mit einer Selbstverständlichkeit, die prächtigsten, ausladendsten Arrangements auf. „All Tomorrow Is Illusion“ wurde im März 2014 veröffentlicht.

::: https://soundcloud.com/erasedtapes/greg-gives-peter-space-the-drive

http://www.peterbroderick.net/

http://greghaines.wordpress.com/

http://www.lonskiandclassen.com/

glitter trauma.

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Samstag | 7. Juni 2014 | 23.00 | Westwerk Pferdehaus, Karl-Heine-Straße 93 | Leipzig

GLITTER+TRAUMA | queer wave party

Es ist schon fast eine kleine Tradition, wenn am Pfingstwochenende auf der GLITTER+TRAUMA die queere Subkultur ihre musikalischen Helden feiert.

Hier tanzen homo/hetero/nonono Indie-Bouys, Gothic-Gerhls und Sissy-Punks gemeinsam durch die Nacht – zu Gitarren-Wave, Synth-Pop, Indietronics und Post-Punk.

Hier schlägt das Herz für die ‘alten‘ Meister wie Joy Division, Siouxsie and the Banshees, Depeche Mode oder Einstürzende Neubauten – aber auch für die neueren, dicht-düsteren Sounds von The Knife, Crystal Castles, Zola Jesus oder Patrick Wolf. Our blood beats black tonight!

DJs:
Mrs. Pinkeyes [Wien]
Bigo [White Circles, Leipzig]
Timo [Pop & Trash, Berlin]
Zacker [NO NO NO!, Leipzig]

SOUND: Post Punk, Grave Wave, Indie, Flexi Pop, Sub 80s, Goth Classics, Dirty Elektro, Heartbeats, NoNoNo

zelf. suicidal furniture. zdem.

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Donnerstag | 22. Mai | 20:30 | Handstand & Moral | merse88b | Leipzig

Zelf ~ berlin ~
mathy indie post-punk ~~~ ex-i might be wrong, Brangelina, Flennen
http://zelf.bandcamp.com/

Suicidal Furniture ~ tel aviv ~
noiserock-duo ~~~ ex-Lebanon
http://lebanon1.bandcamp.com/

Zdem ~ leipzig ~
drone ambient field recordings
https://soundcloud.com/zdem

future islands. ed schrader’s music beat. kristian harting.

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Montag | 19. Mai 2014 | 20:00 Uhr | Conne Island | Leipzig

Future Islands (US, 4AD)
Ed Schrader’s Music Beat (US, Upset! The Rhythm)
Kristian Harting (DK,Exile On Mainstream)

Über Future Islands schreiben heißt über Samuel T. Herring zu schreiben. Man sollte eigentlich nur zu dem Konzert gehen um dem Frontman und Sänger zuzusehen. Das ist ein wahre Freude, ein Genuss. Bühnenperformance, Ausstrahlung heißt das. Bei Youtube schreibt jemand bei den Kommentaren: Ian Curtis meets Tom Waits meets Morrissey. Mit der ersten Single Seasons (Waiting on you) von dem neuen Album Singles debütierten Future Islands zuletzt im US-Fernsehen bei David Letterman und Sam überzeugte mit seinen schicken Dance Moves. Der Titel Singles ist natürlich eine Ansage, aber leider sind nicht nur Hits auf dem Album. Futures Islands machen in alter Manier weiter: Synthies, tanzbare Rythmen, dafür weniger nachdenklich und verkopft als das Album davor. An das beste Album In Evening Air kann es leider nicht ranreichen, ist auch schwierig. Kein Album habe ich in den letzten vier Jahren so oft gehört, wie dieses, weil das in jeder Lebenslage geht, aber am Besten im Zug. Vielleicht sollte ein Fan keine Ankündigung schreiben, oder vielleicht gerade vor allem. Auch wenn das neue Album nicht an Altes heranreicht, bin ich mir sicher, dass Future Islands im Island (haha, da habe ich mich schon kurz gefreut) unglaublich werden, weil sie eine der besten Livebands sind. Die Band ist seit fünf Jahren quasi nonstop on tour, haben in Berlin schon zig mal im kleinen Indie/Hardcore Schuppen Schokoladen gespielt, aber auch schon im Berghain (Alter, der Sound!). In einem Interview erzählte Sam, dass sie mal ein halbes Jahr Pause machten vom Touren, ihnen aber schnell langweilig wurde, weil Touren einfach ihre normale Arbeit sei. Kommt alle hin zum Konzert, denn es ist nicht nur Sams Stimme die überzeugt, sondern seine Energie und sein irrer Gesichtsausdruck, wenn er sich mal wieder auf die Brust schlägt oder sich eine Ohrfeige gibt.

[alex superbrain]

http://www.future-islands.com/

[cee ieh]

die!die!die! no jaws.

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Mi | 14. Mai | 20:00 | GOLDHORN | LEIPZIG

:::EINE WELT AUS HACK&SCHUBLADEN KONSORTIUM presents:::

DIE! DIE! DIE! (NZL // Golden Antenna / Flying Nun / …) | NO JAWS

::: https://soundcloud.com/nojaws

::: http://diediedie.bandcamp.com/

mile me deaf. van urst.

Sa | 10. Mai | 21:00 | Raum der Kulturen | Leipzig

Mile Me Deaf (Siluh/ Wien)

Wolfgang Möstl is the genius you’ve never heard of. No matter how hip with the buzz-blogs you are, there’s a good chance the Austrian lo-fi noise-fuzz indiepop scene was missed, which is almost criminal.” , so schrieb The Line of Best Fit anlässlich der Veröffentlichung des Mile Me Deaf Debütalbums ”Eat Skull” und vergab euphorische 8,5 von 10 Punkte. Tatsächlich hat Wolfgang mit bescheidener DIY-Attitüde und unerschöpflichem musikalischem Output in Österreich frühzeitig einen noisigen Lo-Fi und Garagen-Sound etabliert, der mit Bands wie Cloud Nothing, Metz bis Mac DeMarco nun gerade großen internationalen Widerhall findet.

Der Workaholic im Slacker-Pelz ist jedes Jahr an etlichen Produktion entweder als Produzent an den Reglern oder als Musiker bei Mile Me Deaf, Killed by 9V Batteries, Sex Jams oder Goldsoundz beteiligt und ist in der heimischen Szene ein genreübergreifender Dreh- und Angelpunkt geworden. Das zweite Mile Me Deaf Album “Holography“ zeichnet ein phantastisches Universum des Eskapismus.

Chatroom-gespräche, Schichtarbeit im Motorenwerk, Computerspiele, Trashfernsehen, B-Movies und die alle vermeintliche Wirklichkeit in Frage stellenden Erkenntnisse der modernen Quantenphysik verklumpen zu Orten leichter, abstumpfender Unterhaltung und Quellen der Inspiration zu gleich. Die Protagonisten dieser Welt sind der Einfachheit halber direkt aufs Cover gepappt: Peggy Bundy, Hunter S Thompson, Sky Ferreira, der Physiker Leonard Susskind, Reinhold Messner, Syd Barrett und viele andere posieren, neben den Bandmitgliedern selbst, in einem Diorama der Realitätsverweigerung. Wolfgang Möstl präsentiert mit „Holography“ sein wohl persönlichstes und kompakteste Album seines Gesamt-Oeuvres. Es ist das zweite Mal das Wolfgang Möstl gemeinsam mit dem Wiener Produzenten und Musiker Patrick Pulsinger zusammen gearbeitet hat. Die Songs strahlen die Innovationskraft von großen Namen wie Flaming Lips, Ween oder Yo La Tengo wieder und so überzeugt der Longplayer durch seinen abwechslungsreichen Klangteppich zwischen unbeschwerten Pop-Melodien, eleganten Noisepassagen, sachten Folkanleihen und dezentem Bläsereinsatz.

http://www.milemedeaf.com/

Van Urst (Berlin)

PRETTYINNOISE meinte zu Van Urst…
Wer auf der Suche nach feinem Indie/Noise-Rock mit starken Vocals und wunderbaren Gitarrenläufen ist, der braucht gar nicht weit schauen. Die Berliner „Van Urst“ erfüllen diese Kriterien und setzen mit „1st Van Urst tape“ ein erstes Ausrufezeichen.

„How to Start a Song“? Meinungen und Antwortversuche hierauf gibt es zur Genüge und doch erweist sich die Verzweiflungsanfälligkeit als äußerst hoch, obgleich diese Frage doch so schlicht daherkommt. Auch Van Urst mussten sich dieser grundlegenden Frage stellen. Und sie konnten sich erfolgreich einigen. Herausgekommen ist ihre kleine, vier Songs umfassende Debut EP „1st Van Urst tape“. Allerdings klimpern hier keine musikalischen Frischlinge an ihren Instrumenten herum, sondern bringen jeweils bereits einiges an Banderfahrung (jagoda, kate mosh, future fluxus, sdnmt) mit; und das merkt man auch direkt beim ersten Hören der sauber produzierten Platte.

Van Urst tummeln sich im Bereich Indie, Noise-Rock, Post-Punk herum und kreieren vier starke Songs, die durch ihre jeweiligen Charakteristika durchaus eigenständig und unterscheidbar wirken. Direkt beim Opener „925“ fühlt man die Stärke der Band, die insbesondere in dem gelungenen Zusammenspiel von instrumentalen Rhythmikelementen mit den Vocals, mal als Shouts, mal gesanglicher daherkommend, liegen. Insbesondere die angenehmen Überraschungseffekte, die gute Musik ausmacht, finden sich des Öfteren bei Van Urst. Die einzelnen Parts der Stücke, schön umgesetzt bei „Hot Air“, werden nicht unnötig in die Länge gezogen, sondern immer wieder durch neue Bausteine ersetzt, wodurch sich langwierige Momente gar nicht erst entfalten können.

Emotionale Steigerungen, das Auskosten der Kulminationspunkte und das Umschwenken auf sanftere Melodien zeichnen Van Urst aus. Man kann sicherlich auf weiteres Material gespannt sein. Wer es nicht abwarten kann, besucht einfach ein Konzert der sich gerade auf Tour befindenden Jungs.

http://vanurst.dM/