Tag-Archiv für 'elektropunk'

footloose fest.

footloose fest

FOOTLOOSE FEST 1. & 2. Juli 2011, ://about blank, markgrafendamm 24C, BERLIN

Freitag, 1. Juli, ab 20Uhr

PUNCH (fastcore, US)

“Punch is a thrashcore band based in San Francisco, California, recognizable by fast, heavy sound with pulverizing breakdowns, intelligent song structures and absolutely plastering vocals.”

ALPINIST (düster hc)

“sind eine vierköpfige Hardcore/Crust Band aus Münster. “

MAKE OUT! (catchy post-punk)

“make out friends and sleepover pals are playing trashy party tunes and have lots of fun. drawing influences from pajouh and various no new wave post punk ndw bands. most of our songs have a feminist antisexist content. we would love to see you dance your ass off to them. we’d really like to play at your place, show, party… hang around with you and raid the cheap thrift stores of your city! “

Samstag, 2.Juli ab 16Uhr im Garten:

Vegane Leckereien, Distros, Infostände und Livemusik von:

TONAL NOMAD (impronoise)

Members von Me, Ship und Tyran Tyran zeigen erstmals auf der Bühne, was sie zu Hause sonst so machen. Impronoise. Nerdin’ it up!

WE SHOULD BE HIPPIES (nerdfolk)

<3 <3 <3

DIRTY DIAMOND (country)

Mit Gitarre und Mundharmonika wird da auch schon mal Black Flag gecovert. Klingt aber auch sonst supertoll. Lasst euch überraschen!

HENRI PARKER (songwriterkrams)

Singer/Songwriter aus Hamburg

Ab 20Uhr Drinnen:

PLANKS (doom)

“SOUNDS LIKE: Old Man Gloom, Breach, Damnation A.D., early Isis, Mastodon, Cursed, Perth Express with a hint of black metal.
HISTORY: PLANKS is a three-piece band founded in early 2007 after the old band of frank (bass) and ralph (guitar/vocals) ‘’hellstroem’’ broke up. in benny they found an incredible drummer who also plays drums for a crust band calles ‘’gunmob“.”

THE BLUE SCREEN OF DEATH (electropunk)

“The Blue Screen of Death is a german digital Punk band from Göttingen, using pieces of a drum, a Bass, Gameboysounds, some effects. Everything is overlapped by a female shouting voice.
The blue screen of death machen elektronisch-8bit-mäßigen Punk. Weil sie besser Computer spielen als Gitarre. Die Band wurde 2007 in Göttingen gegründet, wo ihre Mitglieder seitdem auf der Strasse angefeindet und gelegentlich auch verhauen werden, von richtigen Punkern, in deren enges Weltbild sie nicht passen. Dabei bringen sie alles mit was eine richtige Punkband ausmacht.”

ROBOTRON (electropunk)

“Robotron deflect their musical skills through a prism of old skool Zerstörungswut, and a self-made Theremin. Their slogan we are not weird was ultimately proven wrong, when they created a lottery for a cheese sandwich, prepared by themselves on stage during the show. Inside that sandwich was a crowd of tiny gibbons, covered in electro-punk chili-sauce, having a food fight. With an übelsten German accent, never before has the line fuck on the grass been delivered as casual!”

WAREHOUSE (post-hc)

“Warehouse gibts zwar scheinbar auch in Indonesien, aber die hier sind neu und fancy und heiß und bla… ‘Eightiespunkpostwhatever’ including tackleberry, ex-creetins, frau potz and late bloomers fame. Hailing from Kiel, Northern Germany. Hauke, Michel, Matthias, Aiko Awesome!”

LARA KORONA (postrock/hc)

“Lara Korona is a hardcore/ postrock fivepeace from Dippoldiswalde/ Dresden/ Berlin/ Germoney . Their early songs sounded more punk- and screamo- driven. now back on track with heavier tunes.”

Danach FOOTLOOSE FEST meets CLASH OF THE TITANS!
Gartenfloor: Disco, Pop und 80s(-Punk) hosted by FOOTLOOSE DJ SQUAD.

Mainfloor:

FFF (Murder channel, Planet mu)

ZFE (hirntrust grindmedia)

AMBOSS (sub/version)

H-KON (clash of the titans)

HETZA (clash of the titans)

PASTEE (clash of the titans)

POINGI (clash of the titans)

<3 <3 <3

Endlich wieder ein FOOTLOOSE FEST! Nach dem wir drei Jahre im sonst so sonnigen Freiburg unser Festival bei strömendem Regen abhalten mussten, haben wir nach zweijähriger Pause einfach den Ort und das Wetter gewechselt! Deshalb ist das Festival jetzt in Berlin, und zwar im heißen Juli. Das heißt nicht nur planschen und Strandfeeling im riesigen ://about blank-Garten, sondern auch tolle Bands und lustige After-Show-Parties, wie jedes Jahr! Und hey, wer braucht da schon die Fusion?

Wir hoffen, dass wir trotz der großstädtischen Übersättigung mit guten Shows ein paar Gemüter mit dem Festival erfreuen können, und dass sich auch ein paar eingefleischteFans aus dem Süden auf den Weg machen werden. Und damit das ganze eben nicht nur ein “normales” Berliner Konzert mit vielen tollen Bands ist, versuchen wir euch ein nettes, (politisches) Rahmenprogramm zu bieten.

Infostände, Distros, Veganer Kuchen und Programm auf der Gartenbühne!

Wir haben keinen Bock auf Rumgemacker, sexistische, homophobe o.Ä. Sprüche oder beschissenes “Tanz-“verhalten. Wer uns oder andere nervt muss gehen.

NO TOUGH-GUYS OR OTHER SEXIST BEHAVIOR, NO HOMOPHOBIA, NO RACISM, NO ANTISEMITISM. NO BULLSHIT.

footloosefest.tumblr.com

Meine kleine deutsche /// Afformance /// Ex Best Friends

Donnerstag, 21. Januar 2010 um 21.00 Uhr

Zoro, Bornaische Str. 54 HH, Leipzig

Meine kleine deutsche (SE) /// Afformance /// Ex Best Friends

Meine Kleine Deutsche: Elektro-Gefrickel, kombiniert mit verzerrter Gitarre und Rrriot-Girl-Gesang aus dem schönen Schweden, sorgt für große Schweißausbrüche. Irgendwie Velvet Underground. Irgendwie Punk. Aber alles mit Elektro. Und mit Deutschland haben die auch rein gar nix am Hut.

frittenbude im objekt

frittenbude

Objekt 5000 mit Frittenbude (d) & Spread Your Love Crew (ha)

Fr.10.07. 22:00 Uhr

bilder von zann und les trucs vom reil78 fest

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8 jahre reil78 fest + amplify

8jahrereil78

8 jahre reil78

freitag 19-06-09:
ed wood jr.
cyness
?alos
benni hemm hemm
kashiwa-daisuke
workshopdarstellungen & festivalen

samstag 20-06-09:
daturah
zann
redtheplaneeet
les trucs
workshopdarstellungen & festivalen
pint murdera
elektro bär cottbus

außerdem:

amplify

AMPLIFY! gender. text und tanz. festival vom 19. – 20. juni conne island leipzig

Freitag, 19.06.
Kate Wax – live! (Mental Groove GE, Output UK)
Räuberhöhle – live! (Megapeng)
Pilocka Krach – live! (Max und Moriz)
Mrs. P. (Propellas/Radio Blau) – dj
M.T.S.B. aka Claire & Dee Cee – dj-team

Samstag, 20.06.
Shinedoe (intacto/amsterdam)
– „No Boundaries“-Album-Tour/dj
Carina Posse (Muna) /dj
resom (Homoelektrik) /dj

GRRZZZ //// Avant la Mort @ reil78

mi 27-05-09, 20:00, reilstraße 78, halle

grrzzz in company mit dem theaterprojekt „avant la mort“

electro meets punk meets performance.

Veranstaltungsreihe „8. Mai 1945 – danke!“

Montag, 04. Mai, 19 Uhr
Lux Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6

„Ich war neunzehn“ (Konrad Wolf)
Filmvorführung mit Einleitungsvortrag und Diskussion

Die DEFA-Produktion Ich war neunzehn erzählt die Geschichte eines jungen Deutschen, Gregor Hecker (Jaecki Schwarz), der mit seinen Eltern vor den Nazis nach Moskau geflüchtet war und nun, im Frühjahr 1945, als Leutnant der Roten Armee nach Deutschland zurückkehrt. Der Film verarbeitet dabei die persönlichen Erlebnisse des Regisseurs Konrad Wolf und seines Freundes Wladimir Gall in fiktiver Form.
April 1945. In der Uniform eines sowjetischen Leutnants kommt der 19-jährige Gregor Hecker in seine Heimat zurück. Er war acht als seine Eltern mit ihm nach Moskau emigrierten. Auf dem Weg der 48. Armee kommt er an Berlin vorbei und fordert noch vereinzelt kämpfende deutsche Soldaten zum Überlaufen auf. Einige kommen, andere antworten mit Schüssen. Bei seinen russischen Freunden fühlt er sich zu Hause, viele der Deutschen geben ihm Rätsel auf. Langsam begreift er, dass es „die Deutschen“ nicht gibt. Er trifft Mitläufer, Rückversicherer, Überläufer, Durchhaltefanatiker, eingefleischte Nationalsozialisten. Die erste Begegnung mit aus dem Konzentrationslager befreiten Antifaschisten wird für ihn zu einem bewegenden Erlebnis.
Der nach Erinnerungen Konrad Wolfs facettenreich in Episoden gestaltete Antikriegsfilm beschreibt ohne Pathos und Larmoyanz die Schrecken des Krieges und macht die Schuld der Deutschen deutlich. Dabei bemüht er sich um ein Höchstmaß an Authentizität, verzichtet auf Idealisierungen und stellt Menschen mit ihren Eigenheiten und Schwächen dar. Trotz der parteilichen Emotionalität bleibt genügend Raum für eigene Assoziationen.

Dienstag, 05. Mai, 19 Uhr
VL, Ludwigstraße 37

Halle im Nationalsozialismus
Vortrag und Diskussion mit Michael Fiebig

Am 17. April 1945 kapitulierte die Stadt Halle/Saale vor den alliierten Truppen der 104. US – Infanteriedivision Timberwolf. Somit konnte eine Bombardierung durch bereitstehende Fliegerstaffeln der Alliierten abgewandt werden. Ein glücklicher Umstand, der es anscheinend dem kollektiven Gedächtnis der Stadt leicht macht, sich jeglicher Schuld oder Beteiligung an der nationalsozialistischen Barbarei zu entledigen. Unsere vermeintlich friedliebende und unschuldige Stadt blieb verschont. Vergessen ist die Bücherverbrennung auf dem Unicampus. Vergessen sind die antisemitischen Pogrome. Vergessen sind die Verfolgung und die Vernichtung des politischen Gegners und vergessen ist auch die Bedeutung Halles und seiner Umgebung für den Vernichtungskrieg als Verkehrsknotenpunkt und Produktionsstätte für Giftgas, Kautschuk und Waffen.
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der hallischen Bevölkerung der Rote Ochse aus dieser Zeit nur als NS-Gefängnis in Erinnerung geblieben ist. Niemand will etwas von den Hinrichtungen von über 500 Gefangenen mitbekommen haben. Lieber wird sich an die Heldensaga des „Antifaschisten“ Felix Graf von Luckner, dem „Retter der Stadt“ geklammert.
Mit diesen und anderen Mythen wird Michael Fiebig, Historiker der Gedenkstätte Roter Ochse, am 5. Mai im Rahmen der Veranstaltungswoche „08. Mai 1945 – Danke!“ aufräumen. Auf der Grundlage von vorhandenem Aktenmaterial wird er Verbindungen zwischen dem Roten Ochsen, dem Verwaltungsapparat der Stadt Halle/S., der Martin-Luther-Universität und anderen Institutionen herstellen und damit die angebliche Unwissenheit der hallischen Bevölkerung dieser Zeit historisch widerlegen.

Donnerstag, 07. Mai 2009, 19 Uhr
Melanchthonianum, Universitätsplatz, Halle

German Gedenken. Zur Verwandlung von Geschichte in Geschichten
Vortrag und Diskussion Jan Singer ([a:ka] Göttingen)

Die klassische Leugnung der Shoa und der anderen Verbrechen des Nationalsozialismus ist in Deutschland spätestens seit den 70er Jahren nicht mehr in Mode. Das Gedenken an, ja sogar die Bekenntnis zur deutschen Schuld gehört mittlerweile zum Standardrepertoire jedes ernst zu nehmenden deutschen Politikers. Doch folgt hieraus noch lange nicht die einzig richtige Konsequenz, mit Deutschland und der deutschen Geschichte zu brechen. Stattdessen wird das Gedenken an Auschwitz eingebettet in eine ganze Reihe von Gedenken – gedacht wird eigentlich allem und jedem: des bei der Zerschlagung Nazideutschlands gestorbenen alliierten Soldaten, des deutschen Soldaten, der deutschen Vertriebenen und Bombenopfer, und natürlich auch der ermordeten Juden. Das spezifisch deutsche Verbrechen Auschwitz verschwindet dabei unter einer Welle von Emotionen und vergangenem, kulturindustriell aufbereitetem Leid. Aus dieser Gleichsetzung ist dann auch eine Versöhnung mit den ehemaligen Kriegsgegnern möglich, und die Erkenntnis, dass man 1945 doch eigentlich befreit und nicht besiegt wurde. Was vor 20 Jahren in der CDU noch für Aufregung sorgte, gilt heutzutage als selbstverständlich – die Rede von der Befreiung ermöglicht es den Deutschen, sich selber auch als Opfer der Nazis darzustellen.
Auf der Basis der auf sich geladenen Schuld und der nach der „Befreiung“ erfolgten Aufarbeitung kann jetzt ein neues deutsches Nationalbewusstsein entstehen – die deutsche Ideologie kehrt zurück, wenn auch in veränderter Form. So konnte Joseph Fischer Auschwitz als Legitimation für den Angriffskrieg gegen Serbien bemühen, während Gerhard Schröder aufgrund der „Lehren der Vergangenheit“ den Krieg gegen den Antisemiten Hussein ablehnte. Der Inhalt der deutschen Ideologie bleibt derselbe – nationale Interessen werden, im Gegensatz zu „normalen“ bürgerlichen Nationen – gerade dadurch durchgesetzt, dass sie geleugnet werden. Deutschland schwingt sich wieder zur moralischen Großmacht auf, die auf der Seite der unterdrückten Völker dieser Welt gegen die „kulturlose“ Hegemonialmacht USA kämpft.
Es gilt ein Gedenken an Auschwitz zu finden, ohne in die Falle der deutschen Gedenkkultur zu tappen. Dies ist nur dadurch möglich, das eigentliche Unbegreifliche, also den Verfall in die kollektive antisemitische Raserei, irgendwie begreifbar zu machen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Antifaschistischen Jugendinitiative Halle.

Freitag, 08. Mai
VL, Ludwigstraße 37

Party anlässlich des 8. Mai
Konzert mit Endearment (Indie/Postpunk, Köln), Koljah, NMSZ & Panik Panzer, Juri Gagarin (Elektro/Trash/Punk, Hamburg)

(via shape deviation, ag antifa und vl)

live: 1984 (Frankreich)

1984

Freitag, 24.04.2009, klub drushba

Sacre Bleu! 1984 sind Franzosen, kommen aber daher wie Joy Division und dreschen auf ihre Gitarren ein wie die B52s. Das Trio hat sich dem Wave in jeglicher Facette verschrieben.
Schneidend, treibend, pochend, verwirrend und doch geschmeidig – 1984 spielen großartigen, dunklen und abwechslungsreichen Post-Punk und Cold Wave mit kristallinen Gitarren und einem angenehm unpeinlichen Gesang in Moll. Ihre Live-Shows reißen die Menschen vom Hocker und animieren die Massen mitunter zu orgiastischen Schrei-Contests.

oder

egotronicplakat

24.04.09, 21:00, absturz leipzig, feinkostgelände, karl liebknecht straße 36

Live: Egotronic (ElectroPunk)

Die Popjournaille, sie wird natürlich sagen, dass es sich bei Egotronic um ein echtes Crossoverprodukt handelt. Nicht nur, dass sie das Suffix -tronic der Schluffigkeit
entrissen und mit neuem Selbstbewusstsein versehen haben, nein,hinterm Ego stehen sogar,
ganz Freud, drei: BassMann Endi, SoundMann KT&F und MasterMind Torsun. Wie sie das
Beste aus aktuellen Strömungen für sich, für uns, für alle neu besetzen. Wie sie ausformulierte DIY-Tanzbeats und linke Wach-Texte in für jeden verständliche Klar-Musik giessen. Der kombinierte AnTrieb einessozialen Bewusstseins gegen das Über-ReIch. Alles klar soweit, alles
schön und gut? So einfach ist das nicht, liebe Freunde! Egotronic raven gegen Deutschland. Wie kommt ihr damit klar? Wenn sie nicht nurauf den Schweini-Wahn und alles wofür er steht, kotzen? Wenn sie auf neoliberalen Schleim verzichten können und Attitude fordern.

Denn das gehört zum guten Ton dazu: Egal wie verfeiert du bist, sie verlangen von dir, den Arsch nicht nur über der Tanzfläche hochzukriegen. Du kannst dich also gern herausgefordert fühlen.
Kannst an Autos geklemmte Plastikmäste abknicken und den Mist mit der Fahne vom Boden wischen. Kannst über Beton tanzen, druff und dran sein, Steine in die Hand zu nehmen, zum Werfen, zum Ziehen. Bankautomatenkarten zerdrücken, zum Teil Scheiben einschmeissen. Ihr
merkt, Feierei und Politik gehen ziemlich gut zusammen. Das hat die Linke nur vergessen. Salonmarxisten tun etwas empört, Salonnazis auch, ihre Indianer haben die Hosen vollgepisst, weil, die können nur Bier saufen und den Arm heben im Nationaltrikot, den Kopf voll Jogginghose. Egotronic sagen wie es ist. Und motivieren zum Um-die-Häuser-ziehen. Deswegen errreichen sie die Basis. Sie feiern links und sie sind cooler. Und ihre Hallen bersten vor Energie. Und solange die Onkelz in ausverkauften AOL-Arenen vor Schweinen in Trikotimitationen mit der 18 spielen, da also was nicht mit der Verteilung und dem Verstand stimmt, solange sagen sie nicht nur was
sie ankotzt, sondern machen auch was dagegen und das Beste daraus. Liebe Grüße aus der Hauptstadt.

PS Dass die erste Single Raven gegen Deutschland/Kotzen sein wird, sagen wir euch noch. Hier ruft der electro punk!! Niemals war es so sexy, punk zu sein; getanzt haben die nämlich nie, die sind nur immer ausgerastet. Zu Egotronic geht beides. Ihr wisst doch: Eigentlich ist Audiolith ein Club für alle denen Club sonst immer zu piefig war. Und Egotronic tanzen auf Nasen herum.

ego

oder

This Will Destroy You (Magic Bullet Records, USA) und Trickform (Leipzig)

Fr 24.04.2009 21:00, UT Connewitz

Ihr Name ist Programm: This Will Destroy You machen einen tatsächlich fertig. Die Band aus San Marcos Texas macht das allerdings nicht, indem sie einen so lange anbrüllt, bis man nicht mehr stehen kann. Auch zersägt sie einem nicht gleich mit schreddernden Gitarren die Beine – meistens zumindest. Nein, diese vier Herren führen einen mit zurückgenommenen Arrangements und feinen Gitarrenmelodien durch aufregende Post-Rock-Instrumental-Exkursionen, um einem dann entweder kurz Mogwai-esk ein Gitarrenbrett vor die Stirn zu knallen, oder aber – was sie weitaus besser können – sie umgarnen einen so lange, bis man an einer ganz lieblichen Stelle das leise Knacken seines eigenen Herzens hört.

Trickform schreibt größtenteils elektronische Stücke irgendwo im weiten Feld von Electronica und IDM, die mit Gitarren, Melodika und Ähnlichem angereichert werden. Verträumte Spielereien laden zum Verweilen und Dahindriften ein. Der Leipziger spielt zum ersten Mal im UT, auch wenn er im Nachtleben der Stadt lange kein Unbekannter mehr ist. Hinterlegen wird er das Ganze mit wunderschönen Filmen von Zbigniew Rybczynski.