Tag-Archiv für 'ausgehen'

weihnachtsmassaker vs. hardcore supershow

weihnachtsmassaker

WEIHNACHTSMASSAKER in Kino La Bim: mit zach hill & human fly & velvetcondom + DJs on the 2.floor: Alan D./ Modul275/ DJ Promoe/ Senta Julien

Zach Hill (Ipecac/ Anticon/ USA)

Er ist die One-Man-Band Sensation der Gegenwart. Für Mike Patton (Ex-Sänger von „Faith no more“ Ipecac Rec.) hat er sein Debut-Album „Astrological Straits“ eingespielt, welches er bei nur zwei Konzerten in Deutschland live zelebrieren wird (eines davon bei uns). Zach Hill spielt Schlagzeug wie ein junger Gott, singt zu Trigger-pads und Effekten, die nur ein vierarmiger Mollusk auszulösen imstande ist. Sonst spielt er Schlagzeug bei der Band „Hella“ oder improvisiert mit Nels Cline und Joanna Newsom sowie „Mars Volta’s“ Omar Rodriguez-Lopez. Grenzüberschreitend ist dementsprechend sein Repertoire. Uns knistern schon die Fingernägel!

Human Fly (La Croquette de l‘Espace)

kommen vielleicht mit dem Raumschiff ins La Bim, zumindest aus Frankreich, um ihren Lieblingsfilmen aus den 50er und 60er Jahren ein Denkmal zu setzen. Wir reden von Science Fiction Filmen. So viele analoge Synthesizer wurden noch nie bei uns auf der bühne gesehen. Die Band spielt nur auf alten Korg und Moog Geräten, einzig der Schlagzeuger liefert den Beat dazu, denn wir wollen schliesslich elektromagnetisch tanzen. Human Fly sind mehr als grossartig!

Velvetcondom (Berlin)

Sie werden den Abend eröffnen. Wer wieder zu spät kommt, wird es leidlich bereuen. Wir werfen Begriffe wie scharfe Messer: Noir-Wave, Shoegaze, Dead-Mannequin-Pop! Das Duo Oberst P. Robot und Alice von Doll schlagen eine blutgefrierende Brücke aus den 80ern in die lectroinfizierte Gegenwart. Der perfekte Soundtrack für diesen Winter.

Alan D. / Modul 275 / DJ Promoe / Senta Julien

Auf einem weiteren Dancefloor erwarten euch Alan D. (Higherbeats) & Modul 275 (Higherbeats) DJ Promoe (Klangfarben 100) und Senta Julien. Das Line-up schreit nach einem schrillen Mix aus Deep-House, Oldskool-Beats und Micro-Electro.

haveheart

Nach langer Ebbe ist es mal wieder soweit, im Conne Island klingt die diesjährige Hardcore-Saison am 20. Dezember mit einem Wahnsinns-Package aus.
Als Opener werden die aus Belgien stammende Band Jerusalem The Black mit ihrem düsteren und depressiven Hardcore und ihrem aktuellen Album „Stop The Future“ auf der Bühne stehen.
Danach werden uns Goldkids aus Italien verzaubern, welche sich einerseits dem melodischen Oldschool widmen und anderseits mit ruhigen New School-Elementen auffahren.
Außerdem werden an diesem Abend Cruel Hand aus Maine ihre Show machen. Die sich aus Outbreak und No Warning zusammengesetzte Band wird ihr aktuelles Album „Prying Eyes“, welches musikalisch an das 2007er Album „Without A Pulse“ anknüpft, bestehend aus einer schönen Ladung Oldschool, zum Besten geben.
Die wohl meist geliebte und gleichzeitig verhasste Band aus Senftenberg, Something Inside, werden uns im Anschluss nun so kurz vor Weihnachten mit einem guten, glatten und soliden Oldschoolset beschenken.
Carpathian sind eine in Australien bereits weitbekannte und gefeierte Hardcore-Band, welche sich 2003 in Melbourne gegründet hat. Ihr aktuelles Album „Isolation“ wird beschrieben als: „one of the most well written, free flowing and powerful hardcore releases of 2008“. Musikalisch können sie als eine Mischung aus Terror, Modern Life Is War, Give Up The Ghost und Comeback Kid beschrieben werden. Der rauhe Hardcore Sound á la Terror wechselt sich mit melodiösen oder schnellen Parts ab.
Den Headliner werden Have Heart geben, die mit ihrem letzten Album „The Things We Carry“ Maßtäbe gesetzt haben. Es war klar, dass das daranknüpfende Album „Songs To Scream At The Sun“ heiß diskutiert werden wird. Die Einen finden es besser, die Anderen schlechter, jedoch kann eine musikalischen Weiterentwicklung festgestellt werden, die viele Bands nie ereilt. An diesem Abend kann sich gerne jeder selbst ein Bild machen, klar ist: live wird’s gut.

Charlotte (CEE IEH 160)

turbostaat im ut connewitz

das SchubladenKonsortium lädt ein:
Do 18.12. UT Connewitz
doors: 20.00 – start: 21.00

Turbostaat (d/Same Same But Different)

Das T-Shirt zerschlissen, die Nadel in der rille-kratzen wo einst Töne waren und es hört einfach nicht auf zu kicken – Hits,Hits,Hits – zum fingerpointen, tanzen oder faust ballen. Mit einem Lächeln in der Visage, versteht sich: punk mit kopf und arsch – basta!

ALIAS CAYLON (d/Redfield)

treibender Emocore vermengt mit hymnischen Indierock ohne die Punkwurzeln vergessen zu lassen…ahoi!

HRSTA vs. Corax-Party

hrsta

am 12.12.2008 im la bim HRSTA (Constellation, Can)

Komatöse Visionen schneiden sich mit fragilen Tagträumen – aufwühlend, beängstigend, surreal.

Mit ihrem Entwurf psychedelich angehauchten Postrock mit Country und Folk zu versehen und das Ganze mit hypnotischen Progelementen zu versetzen legt das quasi-Constellation/Montreal-All Starprojekt uns ihr nunmehr drittes Album vor und hat nichts an Tiefe verloren.

Die Band um Mike Moya (Godspeed You! Black Emperor/Set Fire To Flames), Brooke Crouser (Jackie-O Motherfucker), Eric Craven (ebenfalls GY!BE) & Haris Newman (Esmerine, Sackville, Hangedup etc.) bringt so hymnisch, düstere Mollperlen mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Streichern instrumentiert. Sägen schwingen, Gesänge flirren gehaucht um sich dann in epischen Chorälen wiederzufinden – den Song als solchen jedoch nie aus den Augen verlierend. Für Freunde von Low, Grails, Songs Ohio & Black Heart Procession!

Außerdem mit dabei an diesem Abend : Record Release von Eva Loft

coraxmedienpreisparty

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und es darf mal wieder gefeiert werden. Andere tun dies unter angestrengtem Zelebrieren aufwendiger Demutsübungen oder lautstarkem Absingen merkwürdiger Weihnachtslieder.

Wir nutzen die Gunst der Stunde für eine dicke Portion Selbstbeweihräucherung.

Denn immerhin haben wir auch in diesem Jahr ein äußerst hörbares Programm gemacht, ein paar spannende Projekte durchgeführt, uns und das Radio ein paar Schritte weitergebracht und auch sonst jede Menge für die Weltrevolution getan.

Deshalb: RUHM GELD LIEBE für uns alle und vor allem für die PreisträgerInnen des CORAX MEDIENPREISes 2008.

Gefeiert wird am 12. Dezember ab 19:00 mit Sekt und Schnittchen im kleinen Kreise, ab 20:00 für die Massen. Kommt haufenweise zum gegenseitigen Schulterklopfen und Belobigen, und natürlich zum tanzen, trinken, essen und was sonst noch so dazugehört.

Es erwartet Euch das CORAX-MEDIENPREIS-PARTY-Vorbereitungskomitee

PAS CHIC CHIC & UNWED SAILOR @ UT Connewitz/ DÄLEK & HRSTA@ Nato

das SchubladenKonsortium & UT laden ein:

Do 09.Dezember UT Connewitz
doors: 20.00 – start: 21.00

Unwed Sailor (us/Burnt Toast)

Die Band um Kopf Johnathan Ford, 1998 gegründet, vereint in ihrer Version des (fast)instrumentalen Postrock ein weites Spektrum zwischen frickelig, rockigen Math-Rock Elementen, Spät/Mitt 90er Emo Einflüssen und sphärische Ambientflächen. Verankert ist das ganze in den unglaublich vielfältigen Harmonien die Ford & Co. ihren Instrumenten abtrotzen, zumeist in Moll schattiert, oft von Bass und Schlagwerk getrieben aber auch mal in Ruhe verharrend selten aber dann umso effektiver ausbrechend. Die Liste der Bands mit denen Ford bereits kollaborierte oder aus denen er seine Seeleute rekrutiert scheint unendlich, hier eine kleine Auswahl: Fleet Foxes, Pedro The Lion, Damien Jurado, Rosie Thomas, Ester Drang, Early Day Miners, Decahedron oder Mike Kinsella von Joan Of Arc.

Pas Chic Chic (can/Semprini)

Zum Ende des Jahres noch eine kleine heimliche Sensation:
Geister werden sich scheiden denn Constellation goes Pop: Schlichte Brillanz oder übertriebener, anachronistischer Über-Pop?
Das Quintett Pas Chic Chic aus Montreal beherbergt u.a. frühere Mitglieder von Cursed, Godspeed You! Black Emperor, Fly Pan Am, Set Fire To Flames, The Black Hand und Cobra Noir und fabriziert französischsprachige Songs, die durchaus cinematische Qualitäten haben und retrolastig Namen wie France Gall, Gainsbourg oder Brel ganz zwangsläufig in den Hinterkopf schießen lassen und doch den Glauben an die Rettung der abendländischen Popmusik vermuten lassen!
Getrieben von einer flirrenden Farfisa-Orgel, Männlich/weiblichem Gesang, Trauer, Sehnsucht, retro-futuristischer Düsterkeit, epischen Bässen, wahnsinnigen Synthesizern, Drums und einem unwiederstehlichen Sinn für hedonistische Popsongs. Brilliant, Epochal – Stereolab? frühe Belle & Sebastian? Phil Spector? Scott Walker? Eine eklektische Soundmischung mit einem Fuß im Damals mit dem anderen in der Zukunft!

das SchubladenKonsortium lädt ein:

Mi 10.12. Nato
doors: 20.00 – start: 21.00

DÄLEK (us/Ipecac Records)

MC Dälek & Oktopus(Producer) aka. Dälek fabrizieren massive Soundwände, fette Beats und polemisierenden Rapgesang – Musik zwischen Hip Hop, Noise, Ambient und Drone – das ganze mit einem tonneschweren Groove. My Bloody Valentine trifft Faust trifft OldSchool heroen wie KRS-1 oder Eric&Rakim!

&

HRSTA (can/Constellation)

Ex-Godspeed You! Black Emperor/Jackie O-Motherfucker.Postrock mit hypnotischen Progelementen wird von Country und Folk-noir versezt. hymnisch, düstere Mollperlen mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Streichern instrumentiert. Sägen schwingen, Gesänge flirren gehaucht um sich dann in epischen Chorälen wiederzufinden. File under: Low, Grails, Songs Ohio & Black Heart Procession!

ZANN

zann

fucked up @ zoro

fuckedup

fucked up am 4. dezember 2008 im zoro, bornaische str. 54 hh, leipzig

Fucked Up is an experimental Hardcore group from Toronto, Ontario, Canada.

All too often punk music is about getting it right, picking a particular subgenre and acing it the way you might a test. Toronto’s Fucked Up has proven the antithesis of this approach since their inception. Formed in early 2001, this five-piece has managed confrontation without cheap gimmicks or novelty, creativity without pointless noodling and intensity without predictable arrangements. Seamlessly plowing through punk’s varied past, a Fucked Up song can invoke the melodic anthems of British Oi, the brawny directness of early ’80s American hardcore and the artistic autonomy of a band that doesn‘t care what its forebears have done before.

Gruff, raspy vocals reminiscent of Negative Approach’s John Brannon topple over driving guitars, sometimes favoring melody, sometimes a chaotic, down-stroke frenzy. A trail of hard-to-find seven-inch EPs show a band not only perfectly at ease with the trade of vintage hardcore punk, but one constantly willing to push its music into new, original directions. Fucked Up manipulates everything from its lyrics and artwork to song length and writing to make a distinct, singularly unique point.

Threading the best elements of Killed By Death obscurities through the Undertones‘ melody, Black Flag’s aggression and Minor Threat’s Marshall-driven guitars, Fucked Up rarely makes for direct comparisons, arriving instead at something wholly intense and new … and isn‘t that the point?

bang! bang! eche!

bangbangeche

freitag, 28.11. – Klub Drushba – Einlass: 22 Uhr

Frenetic-Post-Punk-Disco-Dance-Party
mit der heissesten Band aus Neuseeland:

* * * BANG! BANG! ECHE! (New Zealand, Kitsune Records) * * *

anschl. Whatever! DJ-Team (Berlin, Populario DJ’s)

Neuseeland = Schafe + unendliche Weiden? Von wegen! Jedem sollte mittlerweile bekannt sein, dass Neuseeland eine der aufregendsten Musikszenen dieses Planenten beheimatet. Nach Altbewährtem wie CUT OFF YOUR HANDS oder SO SO MODERN stehen nun BANG!BANG!ECHE! bereit für den Stardom! Mit ihrer jüngst erschienenen s/t EP machen die Jungs zur Zeit unterhalb des Äquators die Runde und sind bereits „das nächste große Ding“ des australischen Kontinents. Derart spannender Gossip – nicht zuletzt ihre exzellente Frenetic-Post-Punk-Disco selbst – erreichte sogar die Electro-Gurus von Kitsuné Records in Paris, die sich kurzerhand entschlossen, die aktuelle EP und das Ende des Jahres folgende Album zu veröffentlichen!

CAVE SINGERS & LAKE ME & DES ARK @ LiWi

das SchubladenKonsortium & I Talk You Listen laden ein:

Do 20.11. Lichtwirtschaft/Stöckardstr. 11
doors: 21.00 – start: 22.00!!!

The Cave Singers (us/Matador)

Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk? Oh, vertan. Sind wir doch, und zwar mittendrin. Aber die Cave Singers um Gitarrist Derek Fudesco (Bassist bei Pretty Girls Make Graves / Murder City Devils) schlagen mit ihrem bluesig, spannenden Lo-Fi-Folk/Americana ganz andere, un-seattle-ige Wege ein. Die nasale und schräg klagende Stimme von Sänger Pete Quirk und das angenehme Fingerplucking Fudescos nehmen gern auf dem bequemen Ledersofa des Unterbewußtseins platz. Daneben sitzt Drummer Marty Lund und trommelt leise mit der Wochenendausgabe der Tageszeitung auf den Wohnzimmertisch während die restlichen Höhlen Sänger dir gegenüber sitzend ihre Geschichten des Alltags referieren. Unheimlich, hypnotisch und unpunkig mit Banjo und Waschbrett nähert man sich Calexico, Iron & Wine, Devendra Banhart, Sufjan Stevens und Nick Drake. So netten Besuch hat man doch gerne mal daheim, zum Kaffee und Streuselkuchen.

Lake Me (uk/The Company With The Golden Arm)

(Sonntagsnachmittagsmusik an einem Donnerstag. Schlagzeug und Gitarre, klingt wie Hoover oder gefühlvollere Fugazi Rock anthems zusammengemischt mit Au Pairs Flair. Nathalie (Ex andysuck) und Lucy (BBC Radio 1’s John Peel darlings Comatose), machen euch nichts vor. Erwarten dürft ihr: persönlich, politische Texte mit coolem, unnachgiebigem Songwriting. Nicht mehr, nicht weniger. Umgeben von einer vitalen, in Newcastle beheimateten Punk/HC/Artcore Szene (Written from Negastive, This ain?t Las Vegas, Futureheads, Red Monkey), halten sich Lake Me eine kleine Nische frei für ihre harmonischen, gefühlvoll vorgetragenen Songs.

Des Ark (us/The Company With The Golden Arm)

Hmm, nehmen wir also die zwei, drei PJ Harvey Platten, frühe Cat Power, Ani DiFranco, die Riot Grrl Bewegung als Ganzes, eine Vollmondnacht und sieben verschiedene Cocktails auf einem verlassenen Parkdeck mit Blick über eine Grosstadt und denken uns dazu den Plot zu einem Roadmovie, dann bekommen wir was? Hahahaha … eine ungefähre Vorstellung von der nächsten Des Ark Platte? Ja, vielleicht, vielleicht aber auch nur eine Idee von der Idee von der Intensität von Des Ark.

auch sehr empfehlenswert am samstag im Schuppen/Stö16 quasi gegenüber der LiWi:
BAD DUDES(la/leute von Mae Shi) zusammen mit Crocus & Yfere ab 22Uhr

älectro / stricc part 2

lectrostricc

WHY? & LIGHTNING BOLT Mi 12.11.@ UT Connewitz

das SchubladenKonsortium & Electric Eclectic & UT Connewitz laden ein:

das warten hat ein ende….:

WHY? (us/Anticon/Tomlab)

liefern eine brilliante Fusion aus HipHop, Country, Folk und Indie.legen mit „Alopecia“ einen der heißesten anwärter auf die platte des jahres vor! nebenbei zählen Why? zu den begründern des anticon-kollektiv…nun endlich auch mit verspätung in der stadt!!!

LIGHTNING BOLT (us/Load)

der schiere wahnsinn was die beiden abfackeln: das Bass/Drum Duo aus providence – eine der wichtigsten NOISE bands der letzten 15jahre endlich wieder auf tour – musik die zwischen Elektro
und Rock ihresgleichen sucht, während sie das Potential hat, die Menschheit zu erlösen!