ambivalenz Comments http://ambivalenz.blogsport.de out of step with the world | self-experience in the themepark of radical action | an infinite capacity for romance | some ideas are poisonous Tue, 19 Sep 2017 22:44:24 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: negator http://ambivalenz.blogsport.de/2014/07/25/ende/#comment-16898 Mon, 28 Jul 2014 18:18:38 +0000 http://ambivalenz.blogsport.de/2014/07/25/ende/#comment-16898 nein, woher soll ich denn wissen, wo in halle/leipzig etwas interessanteres stattfindet..(?) nein, woher soll ich denn wissen, wo in halle/leipzig etwas interessanteres stattfindet..(?)

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by: Esther Schulz-Goldstein http://ambivalenz.blogsport.de/2013/11/20/paranoide-phantasmen-als-vorbedingung-fuer-die-voelkermorde-an-den-christen-und-zaza-in-kleinasien-und-den-juden-und-zigeunern-in-europa/#comment-14978 Sun, 24 Nov 2013 21:29:51 +0000 http://ambivalenz.blogsport.de/2013/11/20/paranoide-phantasmen-als-vorbedingung-fuer-die-voelkermorde-an-den-christen-und-zaza-in-kleinasien-und-den-juden-und-zigeunern-in-europa/#comment-14978 Bis 1945 existierte im deutschen Sprachgebrauch noch nicht der Begriff des Roma und Sinti. Es wurden damals nicht die Sinti und Roma umgebracht sondern die Zigeuner. Als Autorin bin ich der historischen Wahrheit verpflichtet. I meinem Text selber benutze ich natürlich auch die Selbstbezeichnung dieser Minderheit in Deutschland. Esther Schulz-Goldstein Bis 1945 existierte im deutschen Sprachgebrauch noch nicht der Begriff des Roma und Sinti. Es wurden damals nicht die Sinti und Roma umgebracht sondern die Zigeuner. Als Autorin bin ich der historischen Wahrheit verpflichtet. I meinem Text selber benutze ich natürlich auch die Selbstbezeichnung dieser Minderheit in Deutschland.
Esther Schulz-Goldstein

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by: ambivalenz http://ambivalenz.blogsport.de/2013/11/20/paranoide-phantasmen-als-vorbedingung-fuer-die-voelkermorde-an-den-christen-und-zaza-in-kleinasien-und-den-juden-und-zigeunern-in-europa/#comment-14954 Wed, 20 Nov 2013 23:25:53 +0000 http://ambivalenz.blogsport.de/2013/11/20/paranoide-phantasmen-als-vorbedingung-fuer-die-voelkermorde-an-den-christen-und-zaza-in-kleinasien-und-den-juden-und-zigeunern-in-europa/#comment-14954 das habe ich mich ebenfalls gefragt, aber paranoid wird wohl dafür die falsche bezeichnung sein. es wäre wohl möglich dahin zu gehen, sich den vortrag anzuhören und die referentin danach zu fragen, oder, falls es nicht möglich ist anwesend zu sein, sie eventuell zu kontaktieren, um darüber auskunft zu erhalten. das habe ich mich ebenfalls gefragt, aber paranoid wird wohl dafür die falsche bezeichnung sein. es wäre wohl möglich dahin zu gehen, sich den vortrag anzuhören und die referentin danach zu fragen, oder, falls es nicht möglich ist anwesend zu sein, sie eventuell zu kontaktieren, um darüber auskunft zu erhalten.

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by: aloe http://ambivalenz.blogsport.de/2013/11/20/paranoide-phantasmen-als-vorbedingung-fuer-die-voelkermorde-an-den-christen-und-zaza-in-kleinasien-und-den-juden-und-zigeunern-in-europa/#comment-14953 Wed, 20 Nov 2013 20:21:42 +0000 http://ambivalenz.blogsport.de/2013/11/20/paranoide-phantasmen-als-vorbedingung-fuer-die-voelkermorde-an-den-christen-und-zaza-in-kleinasien-und-den-juden-und-zigeunern-in-europa/#comment-14953 Ist der Titel bewusst gewählt mit "Zigeunern" als abschätzige Fremdbezeichnung? Wohl kaum. Ebenfalls paranoid. Ist der Titel bewusst gewählt mit „Zigeunern“ als abschätzige Fremdbezeichnung? Wohl kaum.

Ebenfalls paranoid.

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by: FHWL http://ambivalenz.blogsport.de/2013/10/29/from-halle-with-love-casila-dejot-funkowski-reh-wind-electric-weed-crew/#comment-14940 Sat, 16 Nov 2013 14:30:57 +0000 http://ambivalenz.blogsport.de/2013/10/29/from-halle-with-love-casila-dejot-funkowski-reh-wind-electric-weed-crew/#comment-14940 Die Musikreihe ist schön. Sie hat nicht den Anspruch, eine Lobhudelei auf Halle loszureißen. Es geht lediglich darum, das Potential vor allem aus dem Bereich der elektronischen Tanzmusik zu präsentieren - greifbar an den klassischen Labels, die es aus Halle herausgeschafft haben, vorbei. FHWL will das breite Spektrum zeigen - neben "größeren" Künstlern unbekannte platzieren. Hier besteht also vorrangig ein musikalisch-künstlerischer Anspruch. Und DEN sollte man schon nicht außer acht lassen. Jede Stadt, mit der man sich intensiv beschäftigt oder in der man länger wohnt, hat ihre Probleme - große und kleine. Oben angesprochene Dinge sind auf jede andere Stadt umzumünzen - anders betitelt. Es liegt an jedem selbst, sich eine Stadt schön oder schlecht zu reden. Achtung - Diskussionspotential: Die Stadt hat mit der Entscheidung, Open-Airs in gewissen Rahmen stattfinden zu lassen, einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Es zeigt, dass sich die Stadt mit dem Thema auseinandersetzt. Natürlich kann man sagen, dass es sich hier um das "Zuckerbrot und Peitsche"-Prinzip handelt und dennoch tut es der Subkultur, dem Potential resp. den Musikern, die eine weitere Plattform gefunden haben, um sich zu präsentieren, gut. Die Musikreihe ist schön. Sie hat nicht den Anspruch, eine Lobhudelei auf Halle loszureißen. Es geht lediglich darum, das Potential vor allem aus dem Bereich der elektronischen Tanzmusik zu präsentieren – greifbar an den klassischen Labels, die es aus Halle herausgeschafft haben, vorbei.

FHWL will das breite Spektrum zeigen – neben „größeren“ Künstlern unbekannte platzieren. Hier besteht also vorrangig ein musikalisch-künstlerischer Anspruch. Und DEN sollte man schon nicht außer acht lassen.

Jede Stadt, mit der man sich intensiv beschäftigt oder in der man länger wohnt, hat ihre Probleme – große und kleine. Oben angesprochene Dinge sind auf jede andere Stadt umzumünzen – anders betitelt. Es liegt an jedem selbst, sich eine Stadt schön oder schlecht zu reden.

Achtung – Diskussionspotential:
Die Stadt hat mit der Entscheidung, Open-Airs in gewissen Rahmen stattfinden zu lassen, einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Es zeigt, dass sich die Stadt mit dem Thema auseinandersetzt. Natürlich kann man sagen, dass es sich hier um das „Zuckerbrot und Peitsche“-Prinzip handelt und dennoch tut es der Subkultur, dem Potential resp. den Musikern, die eine weitere Plattform gefunden haben, um sich zu präsentieren, gut.

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by: Anonym http://ambivalenz.blogsport.de/2013/06/18/black-or-white-ueber-critical-whiteness-als-neue-rassenkunde/#comment-14899 Sun, 03 Nov 2013 09:31:17 +0000 http://ambivalenz.blogsport.de/2013/06/18/black-or-white-ueber-critical-whiteness-als-neue-rassenkunde/#comment-14899 Was – und vor allem in welchem Ton es – Witzmann sagt, kann dem aktuellen Artikel „Plebejische Globalperspektive“ (Bahamas 67/2013) entnommen werden: http://www.redaktion-bahamas.org/auswahl/web67-1.html Aus den einleitenden „durchschnittlichen Schwarzen“ wird später – aus einem Zitat - „eine Einheitsfront einträchtigen Leugnens“, welche „Afrikanische Intellektuelle bilden“ würden. Es sei daher „daher vollkommen unsinnig“, diesen „Leuten“, gleichzusetzen mit „Mussolini und Hitler“, „mit Vernunft, logischer Konsistenz und Geschichte beikommen zu wollen“. Dass er ihnen mit aller Gewalt „beizukommen“ gedenkt, steht ausser Frage, das Wie lässt er aus nahe liegenden Gründen offen. Der kulturhistorische Gegenwartskontext, dem er sich selbst zurechnet, empfiehlt als Mittel der Wahl die physische Vernichtung mittels Kampfdrohnen. Deren (bei Witzmann nur dem enthumanisierten Feind zugerechnete) „penetrative Energie sendet Metallsplitter und zerrissenes Fleisch hinaus in den Äther“, zum Ruhme der „Ideen der Aufklärung“ und des „christlichen Abolitionismus“ - oder so ähnlich. Witzmanns eigenes Insistieren auf biologisierender Erbgenealogoie nationalsozialistischer Ideologie, „etwa Christina von Braun, Gründerin der Berliner Gender Studies und frühe Supporterin der Critical Whiteness, mit ihrem Onkel, Hitlers Raketenbauer Wernher von Braun“, lässt im Sinne immanenter Kritik tatsächlich den Schluss zu, dass alles, was deutsche Arier anfassen, sich notwendig in braune Scheisse verwandelt. Zur Entspannung sei an dieser Stelle „Hegel und Haiti, für eine neue Universalgeschichte“ von Susan Buck-Morss empfohlen, oder zumindest die Rezension in http://raumgegenzement.blogsport.de/2011/07/06/susan-buck-morss-hegel-and-haiti/ Was – und vor allem in welchem Ton es – Witzmann sagt, kann dem aktuellen Artikel „Plebejische Globalperspektive“ (Bahamas 67/2013) entnommen werden:
http://www.redaktion-bahamas.org/auswahl/web67-1.html

Aus den einleitenden „durchschnittlichen Schwarzen“ wird später – aus einem Zitat – „eine Einheitsfront einträchtigen Leugnens“, welche „Afrikanische Intellektuelle bilden“ würden. Es sei daher „daher vollkommen unsinnig“, diesen „Leuten“, gleichzusetzen mit „Mussolini und Hitler“, „mit Vernunft, logischer Konsistenz und Geschichte beikommen zu wollen“. Dass er ihnen mit aller Gewalt „beizukommen“ gedenkt, steht ausser Frage, das Wie lässt er aus nahe liegenden Gründen offen. Der kulturhistorische Gegenwartskontext, dem er sich selbst zurechnet, empfiehlt als Mittel der Wahl die physische Vernichtung mittels Kampfdrohnen. Deren (bei Witzmann nur dem enthumanisierten Feind zugerechnete) „penetrative Energie sendet Metallsplitter und zerrissenes Fleisch hinaus in den Äther“, zum Ruhme der „Ideen der Aufklärung“ und des „christlichen Abolitionismus“ – oder so ähnlich.

Witzmanns eigenes Insistieren auf biologisierender Erbgenealogoie nationalsozialistischer Ideologie, „etwa Christina von Braun, Gründerin der Berliner Gender Studies und frühe Supporterin der Critical Whiteness, mit ihrem Onkel, Hitlers Raketenbauer Wernher von Braun“, lässt im Sinne immanenter Kritik tatsächlich den Schluss zu, dass alles, was deutsche Arier anfassen, sich notwendig in braune Scheisse verwandelt.

Zur Entspannung sei an dieser Stelle „Hegel und Haiti, für eine neue Universalgeschichte“ von Susan Buck-Morss empfohlen, oder zumindest die Rezension in
http://raumgegenzement.blogsport.de/2011/07/06/susan-buck-morss-hegel-and-haiti/

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by: ambivalenz http://ambivalenz.blogsport.de/2013/06/18/black-or-white-ueber-critical-whiteness-als-neue-rassenkunde/#comment-14896 Sat, 02 Nov 2013 20:17:23 +0000 http://ambivalenz.blogsport.de/2013/06/18/black-or-white-ueber-critical-whiteness-als-neue-rassenkunde/#comment-14896 polemik ist ein nicht unerheblich verwendetes mittel der kritik, sowohl in der ankündigung, als auch im vortrag selbst, das dürfte ziemlich offensichtlich sein, aber dass philippe witzmann nichts gelesen hätte, kann ihm, wenn man sich den vortrag angehört hat, nicht vorgeworfen werden. gelesen hat er selbstverständlich aus einer bestimmten perspektive heraus und seine daraus folgende kritik entspricht eben dieser perspektive. es wäre die kritik an der kritik inhaltlich zu leisten, nicht aber durch den vorwurf, er hätte sich nicht mit dem gegenstand auseinander gesetzt. polemik ist ein nicht unerheblich verwendetes mittel der kritik, sowohl in der ankündigung, als auch im vortrag selbst, das dürfte ziemlich offensichtlich sein, aber dass philippe witzmann nichts gelesen hätte, kann ihm, wenn man sich den vortrag angehört hat, nicht vorgeworfen werden. gelesen hat er selbstverständlich aus einer bestimmten perspektive heraus und seine daraus folgende kritik entspricht eben dieser perspektive. es wäre die kritik an der kritik inhaltlich zu leisten, nicht aber durch den vorwurf, er hätte sich nicht mit dem gegenstand auseinander gesetzt.

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by: Tante Käthe http://ambivalenz.blogsport.de/2013/06/18/black-or-white-ueber-critical-whiteness-als-neue-rassenkunde/#comment-14894 Sat, 02 Nov 2013 14:43:01 +0000 http://ambivalenz.blogsport.de/2013/06/18/black-or-white-ueber-critical-whiteness-als-neue-rassenkunde/#comment-14894 Philippe Witzman hat offensichtlich keine Ahnung von dem Gegenstand. Schon im Ankündigungstext wird das klar. Er versteht weder die politische Verwendung der Begriffe /weiß/ und Schwarz, (die eben genau nix mit "Rassenkunde" zu tun haben), noch die Geschichte der von ihm als "drollige Neologismen" abgewerteten Begriffe. Die in-eins-Setzung von critical whiteness und dem in antirassistischen-postkolonialen Kreisen sehr umstrittenen Kampf gegen "Kulturkanibalismus" zeigt, dass er nicht einmal verstenden hat, dass es bei beidem um völlig unterschiedliche Teile einer antirassismtischen Theorie und Bewegung geht. Meine Empfehlung: erstmal was lesen, dann kritisieren. Philippe Witzman hat offensichtlich keine Ahnung von dem Gegenstand. Schon im Ankündigungstext wird das klar. Er versteht weder die politische Verwendung der Begriffe /weiß/ und Schwarz, (die eben genau nix mit „Rassenkunde“ zu tun haben), noch die Geschichte der von ihm als „drollige Neologismen“ abgewerteten Begriffe. Die in-eins-Setzung von critical whiteness und dem in antirassistischen-postkolonialen Kreisen sehr umstrittenen Kampf gegen „Kulturkanibalismus“ zeigt, dass er nicht einmal verstenden hat, dass es bei beidem um völlig unterschiedliche Teile einer antirassismtischen Theorie und Bewegung geht.
Meine Empfehlung: erstmal was lesen, dann kritisieren.

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by: nexus http://ambivalenz.blogsport.de/2013/10/29/from-halle-with-love-casila-dejot-funkowski-reh-wind-electric-weed-crew/#comment-14878 Wed, 30 Oct 2013 22:24:16 +0000 http://ambivalenz.blogsport.de/2013/10/29/from-halle-with-love-casila-dejot-funkowski-reh-wind-electric-weed-crew/#comment-14878 kam nur grad drauf, von peißnitz auf laternenfest, einem fest auf dem die wirklichen stars von halle show machen, radiomoderatoren _i die dumme witze reissen und die polonaise starten. halle ist halle. das viele elend kann man nicht schönreden, eher montieren. ein bisschen hype für die künstler, aber nicht für die stadt. gaby und ich wollten mc fabster das mic abdrehen als er mit diesem halle song am start war. furchtbar. kam nur grad drauf, von peißnitz auf laternenfest, einem fest auf dem die wirklichen stars von halle show machen, radiomoderatoren _i die dumme witze reissen und die polonaise starten. halle ist halle. das viele elend kann man nicht schönreden, eher montieren. ein bisschen hype für die künstler, aber nicht für die stadt. gaby und ich wollten mc fabster das mic abdrehen als er mit diesem halle song am start war. furchtbar.

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by: ambivalenz http://ambivalenz.blogsport.de/2013/10/29/from-halle-with-love-casila-dejot-funkowski-reh-wind-electric-weed-crew/#comment-14877 Wed, 30 Oct 2013 16:59:41 +0000 http://ambivalenz.blogsport.de/2013/10/29/from-halle-with-love-casila-dejot-funkowski-reh-wind-electric-weed-crew/#comment-14877 soweit d'accord, lobhudelei ist eher weniger angebracht, aber einige enttäuschte ideale scheinen auch eine rolle zu spielen, als ob von der stadt in der gegenwärtigen form die finanzierung einer freien szene, was auch immer das sein soll, zu erwarten wäre. fragwürdig ist aber der satz zum laternenfest. warum sollen denn an diesem schlimmen fest mehr hallesche musiker teilhaben? das fest wäre dadurch doch nicht besser, oder? und warum hallesche musiker? müssen die aus irgendeinem grund bevorzugt gegenüber musikern aus anderen regionen dieser welt behandelt werden? das kulturangebot in halle aber ist, im vergleich zu leipzig z.b. tatsächlich sehr begrenzt. soweit d‘accord, lobhudelei ist eher weniger angebracht, aber einige enttäuschte ideale scheinen auch eine rolle zu spielen, als ob von der stadt in der gegenwärtigen form die finanzierung einer freien szene, was auch immer das sein soll, zu erwarten wäre. fragwürdig ist aber der satz zum laternenfest. warum sollen denn an diesem schlimmen fest mehr hallesche musiker teilhaben? das fest wäre dadurch doch nicht besser, oder? und warum hallesche musiker? müssen die aus irgendeinem grund bevorzugt gegenüber musikern aus anderen regionen dieser welt behandelt werden? das kulturangebot in halle aber ist, im vergleich zu leipzig z.b. tatsächlich sehr begrenzt.

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