Archiv der Kategorie 'Allgemein'

ende.

das hier ist zu ende. dort geht es noch etwas weiter: http://xonethousandcriesx.tumblr.com/.

coole geräte aus miesen fabriken.

Sa | 21. Juni 2014 | 19:30 Uhr | die ganze bäckerei | josefstr.12 | leipzig

Coole Geräte aus miesen Fabriken
Vortrag zu Bedingungen und Streiks in Weltmarktfabriken Chinas

Millionen MigrantInnen stellen in Chinas Fabriken Konsumgüter für die ganze Welt her. Sie wollen der ländlichen Armut entkommen und erhoffen sich in der Stadt ein besseres Leben. Dort finden sich viele in einer prekären Situation zwischen Fließband und Wohnheim wieder – und leisten zunehmend Widerstand. Ein Beispiel ist der Auftragshersteller Foxconn, in dessen Fabriken Smartphones, Computer usw. für Apple, Dell, HP und viele andere hergestellt werden. Lange Arbeitsstunden, niedrige Löhne und Arbeitsunfälle bestimmen den Alltag der ArbeiterInnen, die oft den Job schmeißen, sich aber auch mit Sabotage und Streik wehren.
Im Vortrag geht es um Chinas Wirtschaftsboom, die Situation bei Foxconn, die Dynamik von Ausbeutung und Streiks in Chinas Industriezonen… und die Frage, was das alles mit uns zu tun hat.

http://www.gongchao.org
http://tuanjie.blogsport.de

fight back. nazidemo in merseburg stoppen.

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10 Uhr Bahnhof Merseburg. Am 21.06.2014 wollen Neonazis wieder durch Merseburg marschieren. Aufhänger ist, wie die Jahre davor, der Arbeiteraufstand vom 17.06.1953. Wie so oft versuchen sie sich in diesem Zusammenhang, gerade in Krisenzeiten, als „revolutionäre Alternative“ zum System darzustellen.

**Nationalismus ist keine Antwort…

Der, vom singenden NPD-Mann Hans Püschel verfasste Aufruf wettert in deutsch-nationaler Tradition gegen die „Glasperlenwährung wie den Euro“, Asylheime, die „wie Pilze aus dem Boden schießen“, die EU-Osterweiterung, bedient damit rassistische Ressentiments und verkauft Nationalismus als vermeintliche Krisenlösung. All dies wird dann mal eben zum „Freiheitswillen des deutschen Volkes“ erklärt, um doch noch irgendwie den Bogen zum 17. Juni und dem Thema der Demonstration zu schlagen. *Die eigentlichen sozialen Probleme wie voranschreitender Sozialabbau, Prekarisierung vieler Lohnarbeiter_Innen, Obdachlosigkeit etc., welche gerade dank der deutschen Wirtschaftspolitik europaweite Hochkonjunktur erfahren, werden dagegen wissentlich übersehen. *Letztlich bleibt es also bei der ewiggestrigen Nazipropaganda, die Sündenböcke sucht anstatt anzuerkennen, dass gesellschaftliche Probleme zu komplex sind, als dass jemand daran einfach nur „schuld“ sein kann. *Auch geht es ihnen darum, sich in Merseburg als Hegemonialmacht zu präsentieren und den „Kampf um die Straßen“ für sich zu entscheiden.

Rassismus erst recht nicht!**

Dass die Stadt Merseburg als Aufmarsch herhalten kann verwundert dabei recht wenig. Die Serie rassistischer Überfälle Ende Februar, die nur einen Bruchteil der alltäglichen rassistischen Gewalt in und um Merseburg darstellt, die darauffolgende Nazidemonstration am 01.03.2014 „Gegen Asylflut und linke Hetze“ sowie die immer neuen Schändungen der Gedenkstele für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma zeigen die Selbstsicherheit mit der Nazis in Merseburg und Umgebung agieren. Zuspruch bekommen sie unter anderem auf Facebookseiten wie „Merseburg gegen Asylanten“, wo sich Bürger aus der Mitte der rassistischen Hetze anschließen. Dass sich Nazis in Merseburg nach wie vor wohl fühlen ist unbestreitbar. Es ist daher notwendig ihre Hegemonialstellung zu brechen, damit sich alle, die nicht in das menschenverachtende Bild von Neonazis und Rassist_Innen passen, endlich frei bewegen können!

Setzt mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen rassistische Hetze, soziale Ausgrenzung und nationalistische Engstirnigkeit! Am 21.06. in Merseburg Nazis blockieren!

[http://antifamsbg.blogsport.eu/]

ein bürgerkrieg in deutschland. zu theorie und praxis des antiautoritären kommunismus 1914-1923.

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Donnerstag | 19. Juni | 20:00 | Lasallestraße 50 | Erfurt

Ein Bürgerkrieg in Deutschland – Zu Theorie und Praxis des antiautoritären Kommunismus 1914-1923

Vortrag von Seb Bronsky

»Andere mögen ihr: ›Nur nicht zu viel! Nur nicht zu früh!‹ plärren. Wir werden bei unserem: ›Nur nicht zu wenig! Nur nicht zu spät!‹ beharren.« [Karl Liebknecht]

Die russische Oktober-Revolution, die Bolschewiki, allen voran Lenin wurden von den deutschen Kommunisten bewundert, begeistert waren auch die antiautoritären Kommunisten von dem Maximalismus, der nicht nur den 1. Weltkrieg beenden, sondern ihn in einen Bürgerkrieg umwandeln wollte; es schien, mit der sozialistischen Weltrevolution würde endlich ernst gemacht. Zwei, spätestens drei Jahre später war von dieser Bewunderung nicht mehr viel übrig, Bolschewiki und deutsch-holländischer Rätekommunismus waren auseinandergegangen. Lenin warf den Antiautoritären unter den Kommunisten vor, sie wären eine utopistische Kinderkrankheit des Kommunismus, die Antiautoritären sahen in Sowjetrußland nicht die Diktatur des Proletariats, sondern die staatskapitalistische Despotie der bolschewistischen Partei.

Der Vortrag möchte auf drei Ebenen vorgehen: Erstens soll an die wirkliche Bewegung in Deutschland erinnert werden, das heißt nicht nur an die proletarischen Kämpfe gegen den Weltkrieg und die November-Revolution, sondern mehr noch an den heute weitgehend vergessenen, anschließenden Bürgerkrieg. Zweitens an die revolutionären Organisationen: vom Spartakusbund und den Internationalen Kommunisten Deutschlands zur Kommunisten Partei und deren erster Spaltung; von der Kommunistischen Arbeiter-Partei und der Allgemeinen Arbeiter Union, die erst nach tausenden zählten und von denen 1923 nur noch heillos zerstrittene Grüppchen übrig waren. Drittens soll die aus diesen Kämpfen und Auseinandersetzungen hervorgegangene Gesellschaftskritik, das was man heute Links- oder Rätekommunismus nennt, vorgestellt werden, ihre historischen Verdienste wie auch ihre Schwächen und Fehler.

[dissidenten der arbeiterbewegung]

bestial mouths diät

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Mo | 2. Juni | 22 uhr | Zxrx | Lpzg

::: http://bestialmouths.bandcamp.com/

::: https://soundcloud.com/bestialmouths

::: https://soundcloud.com/youthofneukoelln

shannon and the clams.

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Dienstag | 27. Mai | 20:00 | Goldhorn | Leipzig

:::EINE WELT AUS HACK presents:::

SHANNON AND THE CLAMS (US // Hardly Art)

http://shannonandtheclams.com/

sookee. shirlette ammons. lex lafoy.

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Sa | 24. Mai | 21:00 | Kassablanca | Jena

IDAHOT* | PURPLE VELVET International Female Hip Hop Tour

Unter dem Namen „IDAHOT* Jena 2014“ beteiligen sich bereits zum sechsten Mal mehrere Jenaer Gruppen und Einzelpersonen am Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie. Der Gedenktag erinnert an die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation, die 1990 Homosexualität aus dem Katalog der psychischen Erkrankungen gestrichen hatte.
Am 24.5. 2014 macht für euch die von Springstoff präsentierte „Purple Velvet International Female HipHop Tour“ Stop im Kassablanca Jena! Es wird nicht nur weiblicher HipHop gezeigt, sondern zelebriert.
Drei Rapperinnen aus drei verschiedenen Kontinenten teilen sich gemeinsam 17 Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, bitten Local Acts mit auf die Bühne und laden dazu ein, sich von Female HipHop inspirieren und mitreißen zu lassen. Dabei werden Lex LaFoy aus Südafrika, Shirlette Ammons aus den USA und Sookee aus Deutschland von DJ Doowap (Südafrika), DJ Boogie Dan (Berlin) und DJ nobigbutL (Berlin, noboysbutrap.org) unterstützt. Sookee wird auf der Tour ihr neues Album „Lila Samt“ präsentieren, das im April 2014 veröffentlicht wird. Unterstützt wird das HipHop Spektakel durch die DJanes L_Sa und kikimike (FeemaleVocalist_DeepHouse_Dreampop_Elektro_Techno // Dresden;Leipzig).

die einsamkeit der letzten dinge. eine gesellschaftskritische betrachtung der sterbehilfe.

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Di | 13. Mai 2014 | 19.00 | Radio Corax | Unterberg 11 | Halle

Die Einsamkeit der letzten Dinge. Eine gesellschaftskritische Betrachtung der Sterbehilfe

Guido Sprügel

„Die Signatur des Zeitalters ist es“, so Adorno „daß kein Mensch, ohne alle Ausnahme […] sein Leben mehr selbst bestimmen kann.“ So scheint die Sehnsucht, wenigstens das Ende seines Lebens selbst frei wählen zu dürfen, ein letztes Residuum menschlicher Autonomie zu sein. Nicht verwunderlich ist es somit, dass über 70% der deutschen Bevölkerung, so legen es die immer wiederkehrenden Umfragen durch Meinungsforschungsinstitute nahe, eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe begrüßen würden. Dass sich in einer kapitalistischen Vergesellschaftung bei einer bestehenden Nachfrage entsprechende marktförmige Angebote finden lassen, scheint ebenso wenig verwunderlich. Wieso aber ist es problematisch, Organisationen wie Dignitas, die gewerbliche Sterbehilfe anbieten, zu legalisieren? Der Vortrag wird das problematische Verhältnis von Freitod und organisierter Sterbehilfe thematisieren und dabei auch die Frage nach Möglichkeiten eines selbstbestimmten Todes „in einer Welt in der es längst Schlimmeres zu fürchten gibt als den Tod“ (Adorno) aufwerfen.

Im Rahmen der Vortragsreihe „Jeder stirbt für sich allein. Von der Notwendigkeit und Unmöglichkeit über den Tod zu sprechen“ berichtet Guido Sprügel, der als freier Journalist unter anderem für die Jungle World schreibt, über die letzte Lebensstation vieler Menschen. Welche Gründe gibt es für den Wunsch nach Sterbehilfe? Und was bedeutet es für eine Gesellschaft, wenn die “Lösung Tod” immer einfacher zu bekommen ist? Dabei sollen auch der gesellschaftliche Umgang mit organisierter Sterbehilfe im europäischen Ausland und dortige gesetzliche Bestimmungen in den Blick genommen werden.

Eine Veranstaltung der Vortragsreihe “Jeder stirbt für sich allein.” Von der Notwendigkeit und Unmöglichkeit über den Tod zu sprechen. des AK Kritische Intervention an den Universitäten Halle und Leipzig.

diane cluck.

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Do | 8. Mai | 21:00 | Wärmehalle Süd | Eichendorffstraße 7 | Leipzig

Diane Cluck (US)

Diane Cluck ist eine aus Pennsylvania stammende Singer-Songwriterin, Komponistin und Gitarristin, die ihre Wurzeln in der New Yorker Anti-Folk-Szene hat. Anfang 2000 trat sie häufig bei den „Open-Mic-Nights“ im Sidewalk Cafe, dem Treffpunkt der Anti-Folk-Szene in der New Yorker Lower East Side, auf. Sie ist mit den Casady-Schwestern von CocoRosie befreundet und ihr Album „Countless Times“ erschien beim Label VoodooEROS, welches Bianca Casady gehört. Cluck ist auf dem CocoRosie Album „Noah’s Ark“ beim Song „Armageddon“ als Background-Sängerin zu hören. Ihr Song „Monte Carlo“ ist auf der Rough Trade Compilation „Anti Folk Vol. 1″ zu hören, wo sie mit anderen Künstlern der Anti-Folk-Szene wie z.B. Adam Green, Kimya Dawson oder Dufus zu hören ist. Musikalisch arbeitete sie auch mit Jeffrey Lewis, Herman Düne und David Garland zusammen.

„Diane Cluck etablierte sich als Singer-Songwriter im Szene-Umfeld des legendären Sidewalk Café im East Village. Entgegen aller Knuffigkeit, die dem viel gehypten Antifolk-Genre anhängt, offenbaren Clucks Stücke jedoch eine geradezu entwaffnende Ernsthaftigkeit.“ – Donaufestival Krems

::: http://dianecluck.info/

the coloradas. schachtelmund.

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Do | 24. April | 20:00 | Laden | Trierer Straße 5 | Weimar

THE COLORADAS sind eine Kooperation des Sängers und Songwriters Roy Davis, seinem langjährigen Partner Bernie Nye (Songwriting, Stimme, Gitarre, Banjo) und den besten Bluegrass-Musikern aus Maine. Davis hat einiges gemacht. Erst 25 Jahre alt, hat er in den letzten fünf Jahren drei full-length Indie-Folk-Alben herausgebracht, war auf zahlreichen Touren durch die Staaten von Küste zu Küste und war kürzlich auch in Europa unterwegs. Das Ergebnis ist ihr self-titled Debut, innerhalb von zwei Monaten in Portland, Maine aufgenommen: eine Zusammenstellung von energetischen, lyrisch dichten Country-Songs, aufgenommen in einer dieser Musik sehr gemäßen Form: live, akustisch und in einem Raum. Mandoline (Joe Walsh), Kontrabass (Amanda Kowalski, Steve Roy) und Banjo (Nye) legen das Fundament auf dem das Album sich durch ausgelassenen Dylan-Blues, freundliche Country-Waltzer und reduzierte Akustik-Stories webt. Es klingt nach einer Gruppe reisender amerikanischer Root-Musiker, die daran erinnern wie viel Spaß so ein Album machen kann. Im April ist Roy Davis zusammen mit Bernie Nye in Europa auf Tour.

http://www.thecoloradas.com/
http://www.hometowncaravan.de/

SCHACHTELMUND sind hervorgegangen aus einer Weimarer Punkband und spielen melancholische Lieder – Gitarre und Gesang.

http://soundcloud.com/schachtel