kein zutritt für hinterwäldler.

So | 30. März | 21:00 | Café Wagner | Wagnergasse 26 | Jena

massigluftnachoben präsentiert: Lesung: Jonnie Schulz liest aus „Kein Zutritt für Hinterwäldler“

Hamburg im Jahre 2000. Vier Visionäre, von der Punkszene gelangweilt, schließen sich zur einzigen Country- und Western-Band von St. Pauli, Tennessee zusammen: die Butch Meier Band. Die linke Szene ist entsetzt: Schnurrbärte, Amerika-Verherrlichung, Mackertum! Doch die Band von Jonnie Schulz, Ted Memphis, Digger Barnes und Butch Meier lässt sich nicht ins Bockshorn jagen und macht alles, um die Entfaltung – den ultimativen Live-und-Kumpel-Kick – herbeizuführen: “Wir beschäftigten uns mit Musik, die niemand von uns zuvor gespielt hatte, zogen uns Klamotten an, die in unserem privaten Umfeld geächtet waren, und suchten Orte auf, an denen wir Angst hatten, zusammengeschlagen zu werden.”

“Kein Zutritt für Hinterwäldler” hält sich zu 73 % pedantisch an die Fakten, der Rest ist Countryfiction, ein Stahlbad in Wurst & Fleisch inklusive der ultimativen Senfkanone und die Bestandsaufnahme einfach jeder Mikroszene der Nullerjahre, die sich dem Trash verschrieben hat.

„Damals war uns noch nicht bewusst, dass wir in diesem Moment die Countryfication erfanden, eine Musik, mit der sich biedere Scheißbands wie The BossHoss und Texas Lightning wenige Jahre später dumm und dämlich verdienen sollten.“ Jonnie Schulz

„Vegetarisch hatten wir durchaus auch Erfolg.“ Jonnie Schulz

„Schulz gelingt das Kunststück, den hanseatischen Zungenschlag ohne Reibungsverluste in Schriftsprache umzumünzen.“ TAZ

„Ist Jonnie Schulz E.T.?“ TAZ

„Ein großes, ein wichtiges Buch.“ Jungle World

http://jonnieschulz.wordpress.com/