Archiv für Februar 2014

benefizdisco.

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Samstag | 22. Februar 2014 | 23:00 Uhr | Conne Island | Leipzig

Benefizdisco

Akkro & Makta (Heartbeats.Pop.Bass)
DJ Toothache (Old.and.New.Riot.Grrrl.Stuff)
DJ-Team Computer sagt: JA (all.killer.no.filler.)
- all styles in the mix – P18 -

the anna thompsons. the golden schmucks.

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Samstag | 22. Februar 2014 | 22.30 Uhr | Hühnermanhattan | Hordorferstraße 4 | Halle

OMNI presents:

All Night Long:
THE GOLDEN SCHMUCKS
If you are in need for a sweet or you call for the ball or duel for the rule; the golden schmucks can help you achieve your goals. Guybrush Threepwood and Gene Turtletaub made their exams in make-believe and they make you believe in your foolish little dreams using the power of calypso music. The Golden Schmucks know that deep inside you lives a hungry beast longing for the ultimate fulfilling feast. Expect nothing less than a complete overhaul of your body and soul. They doo wop you free, they rock you to the bottom and surf through your emotions!
http://thegoldenschmucks.tumblr.com/

In Between (live):
THE ANNA THOMPSONS (CA,ES,D/ Motor)
Inspired by a vast spectrum of music that ranges from Heart’s Dreamboat Annie, to Dead Moon, to The Zit Remedy they touch on many themes that include Grace Jones, creepy guys, unicorns, and the economic crisis in Spain. They have a democratic approach to vocals and a totalitarian approach to having fun.. The four girls from here and there in the world, now all residing in Berlin have recently put out their debutalbum produced by Mr. King Khan.
http://theannathompsons.bandcamp.com/

kopf hoch. magma waves. kokomo.

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samstag | 22. februar 14 | 21.00 uhr | reil78 | halle

kopf hoch
http://kopfhoch.bandcamp.com/

magma waves
http://magmawaves.bandcamp.com/

kokomo
http://kokomoband.bandcamp.com/

http://schafaufeisberg.blogsport.eu/
www.reil78.de

luther und die juden.

Frei­tag | 21.​ Februar 2014 | 19 Uhr | Kirch­li­ches For­schungs­heim | Wil­helm-​We­ber-​Stra­ße 1 | Wit­ten­berg

Seit 2008 läuft im Vor­feld des 500. Ju­bi­lä­ums von Mar­tin Lu­thers The­sen­an­schlag die so­ge­nann­te Lu­ther­de­ka­de. In­ner­halb die­ser zehn Jahre wird sein Wir­ken aus­gie­big ge­wür­digt, ge­prie­sen und ver­klärt. Die Prä­senz des Re­for­ma­tors im Stadt­bild der Lu­ther­stadt Wit­ten­berg wird wei­ter in­ten­si­viert. So wurde bei­spiels­wei­se ein Lu­ther­gar­ten an­ge­legt, des­sen Zen­trum Lu­thers Fa­mi­li­en­wap­pen bil­det. Nicht nur do­mi­niert er den öf­fent­li­chen Raum, auch als mo­ra­li­scher Mah­ner im All­tag wird Lu­ther ver­wen­det: Auf Con­tai­nern klebt sein Kon­ter­fei über der Auf­for­de­rung, den Müll ord­nungs­ge­mäß zu ent­sor­gen, um die Tou­ris­ten nicht zu ver­schre­cken.
Für die Wit­ten­ber­ge­rin­nen und Wit­ten­ber­ger ist Lu­ther iden­ti­täts­stif­tend. Mit ihm iden­ti­fi­zie­ren sie sich, wenn das ZDF unter dem Titel „Un­se­re Bes­ten“ nach den wich­tigs­ten Deut­schen fragt und er auf Platz zwei lan­det. Lu­ther ist nicht nur Gal­li­ons­fi­gur der evan­ge­li­schen Kir­che, son­dern ist auch un­ab­hän­gig von ihr zen­tra­ler Be­zugs­punkt der Stadt Wit­ten­berg. Er ist der Beleg dafür, dass die Stadt­ge­mein­schaft so ir­re­le­vant ja nicht sein könne.
Die Staat­li­che Ge­schäfts­stel­le „Lu­ther 2017“ ge­stal­tet den Hype aus. Die ein­her­ge­hen­den Ver­an­stal­tun­gen „wol­len zei­gen, dass die Lu­ther­de­ka­de – neben der Re­fle­xi­on des Christ­seins – auch ein Grund zum Fei­ern ist.“ Da das Spek­ta­kel zu groß an­ge­legt ist, um jeg­li­chen In­halt aus­zu­blen­den, will man „Mar­tin Lu­ther, sei­nen Glau­ben und seine Ideen wei­ter er­for­schen“. [Zi­ta­te von http://​www.​luther2017.​de/​7427-die-lutherdekade-luther2017-500-jahre-reformation].
Auf ihrer In­ter­net­prä­senz fin­den sich, die­sem An­spruch fol­gend, al­ler­lei In­for­ma­tio­nen um und über Lu­ther.
Wer nach Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu Lu­thers Hal­tung ge­gen­über Juden sucht, ge­langt zu einem Text, der im Fol­gen­den zur Mo­ti­va­ti­on einer kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Thema her­an­ge­zo­gen wird.
[ http://​www.​luther2017.​de/​en/​22477/​jesus-christ-was-born-jew-%E2%80%93-martin-luther-and-jews – Die deut­sche Fas­sung ist seit kur­zem nicht mehr er­reich­bar.] Der pen­sio­nier­te Pfar­rer und Re­li­gi­ons­leh­rer Hanns Lei­ner be­tä­tigt sich hier als Ver­tei­di­ger des Re­for­ma­tors. Nach der üb­li­chen Dis­tan­zie­rung vom Spät­werk wird zu­nächst der his­to­ri­sche Kon­text fest­ge­stellt:

„His an­ti-​Je­wish state­ments were con­nec­ted to the ge­ne­ral Chris­ti­an an­ti-​Ju­da­ism of the Midd­le Ages since the cru­sa­des. We find si­mi­lar and even more ex­tre­me words ut­te­red by his ad­ver­sa­ries, for ex­amp­le Jo­han­nes Eck from In­gol­stadt. Not even Eras­mus of Rot­ter­dam, a man who stands very much for re­li­gious to­leran­ce, was free from this at­ti­tu­de. It also was not a spe­ci­fi­cal­ly Ger­man thing. Du­ring the pre­vious cen­tu­ries, the coun­tri­es of Wes­tern Eu­ro­pe had dis­pel­led all Jews from their lands […].“

Hier stellt er zu­nächst klar, dass da­mals alle ir­gend­wie mehr oder min­der ju­den­feind­lich waren. Dazu kom­men dann noch Lu­thers schlech­te per­sön­li­che Er­fah­run­gen. Of­fen­sicht­lich kann man dem Vor­wurf des An­ti­se­mi­tis­mus nicht nur mit Be­teue­rung der per­sön­li­chen Freund­schaft zu Juden be­geg­nen, son­dern auch mit per­sön­li­cher Feind­schaft ent­schul­di­gen. Im Wis­sen die­ser Fak­to­ren kann der Autor dann doch Em­pa­thie auf­brin­gen:

„If one also takes into con­s­i­de­ra­ti­on the dif­fi­cult si­tua­ti­on of the Pro­tes­tant church in the 1540s, Lu­ther’s age and his nu­me­rous health pro­blems, as well as his end-​ti­me mood, one finds many re­a­sons that will by no means ju­s­ti­fy his harsh tone, but ne­ver­the­l­ess make it ap­pe­ar as more com­pre­hen­si­ble.“

Ganz be­son­de­ren Wert legt Lei­ner dar­auf, dass Lu­ther nie zum Mord an Juden auf­rief. Außer halt in den Tisch­re­den, wo es heißt:

„Ein an­de­rer er­zähl­te viel von den Got­tes­läs­te­run­gen der Juden und frag­te, ob es einem Pri­vat­mann er­laubt sei, einem got­tes­läs­tern­den Juden einen Faust­schlag zu ver­set­zen. Er ( näm­lich Lu­ther d. V.) ant­wor­te­te: Ganz ge­wiss! Ich woll­te einem sol­chen eine Maul­schel­le geben. Wenn ich könn­te, würde ich ihn zu Boden wer­fen und in mei­nem Zorn mit dem Schwert durch­boh­ren. Da es näm­lich nach mensch­li­chem und gött­li­chem Recht er­laubt sei, einen Stra­ßen­räu­ber zu töten, viel mehr einen Got­tes­läs­te­rer.“
(Tisch­re­de vom Früh­jahr 1543. Nr. 5576. WA TR 5.​257,11-31. zit. bei Bie­nert, Walt­her (1982). Mar­tin Lu­ther und die Juden. Frank­furt a. M.: Evan­ge­li­sches Ver­lags­werk, S.​172)

Von den Juden und ihren Lügen

Alles in allem, fin­det Lei­ner, seien Lu­thers Äu­ße­run­gen über die Juden scharf zu kri­ti­sie­ren. Aber auf der an­de­ren Seite wuss­te Lu­ther, an­ders als viele in un­se­ren heu­ti­gen, re­la­ti­vis­ti­schen Zei­ten, zu­min­dest woran er glaub­te und wofür es sich lohn­te, zu kämp­fen:

„For us today, who have been in­fec­ted by the mo­dern re­la­ti­vism of truth, Lu­ther may even be­co­me a role model here. He knew what he be­lie­ved and was ready to fight for it and to de­fend it against pos­si­ble ob­jec­tions and dis­pu­tes.“

Ab­ge­se­hen von die­sem au­ßer­ge­wöhn­lich kru­den Ab­schluss, ist diese Dar­stel­lung ex­em­pla­risch für den der­zei­ti­gen Um­gang mit Lu­ther, der zur aus­strah­lungs­kräf­ti­gen Ikone sti­li­siert wird, ohne dass eine ernst­haf­te in­halt­li­che Aus­ein­an­der­set­zung statt­fin­det.
Um Ein­wän­de gegen den rein apo­lo­ge­ti­schen Bezug auf Lu­ther vor­zu­brin­gen, lädt der Ar­beits­kreis Zwei­fel und Dis­kurs ein zu einem Abend über Lu­thers Ju­den­hass und des­sen Be­deu­tung für den Pro­tes­tan­tis­mus. Zum Thema spre­chen wer­den An­dre­as Pan­gritz (Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor für Sys­te­ma­ti­sche Theo­lo­gie in Bonn) und Jörg Fin­ken­ber­ger (Ju­rist und Rechts­his­to­ri­ker).
Zum Vor­trag von Prof. Dr. An­dre­as Pan­gritz:

Léon Po­lia­kov schreibt in sei­ner Ge­schich­te des An­ti­se­mi­tis­mus über Mar­tin Lu­ther: „Im An­ti­se­mi­tis­mus … zog das re­li­giö­se Motiv, die Recht­fer­ti­gung durch den Glau­ben, eine Ab­leh­nung der Werke nach sich, jener Werke, die un­zwei­fel­haft jü­di­scher Prä­gung sind … Muß viel­leicht ein wirk­li­cher Christ, der sei­nen Gott in der Weise eines Mar­tin Lu­ther an­be­tet, nicht schließ­lich un­ver­meid­lich die Juden aus gan­zer Seele ver­ab­scheu­en und sie mit allen Kräf­ten be­kämp­fen?“
Soll­te Po­lia­kov recht haben, dann wäre an das Chris­ten­tum zu­min­dest in sei­ner lu­the­ri­schen Va­ri­an­te die kri­ti­sche Frage zu stel­len, wie es sich zu Lu­thers An­ti­se­mi­tis­mus stellt. Lu­thers ag­gres­siv ju­den­feind­li­che Spätschrif­ten wie z.B. „Von den Juden und ihren Lügen“ (1543) sind be­rüch­tigt; sie konn­ten von den Na­tio­nal­so­zia­lis­ten pro­blem­los als Be­grün­dung für ihren „Er­lö­sungs­an­ti­se­mi­tis­mus“ – Er­lö­sung durch Ver­nich­tung der Juden – in An­spruch ge­nom­men wer­den.
Den­noch hat sich lu­the­ri­sche Theo­lo­gie im all­ge­mei­nen da­ge­gen ge­wehrt, Lu­ther als An­ti­se­mi­ten zu be­zeich­nen. Dabei wird gro­ßer Wert auf die Un­ter­schei­dung einer re­li­gi­ös be­grün­de­ten Ver­ach­tung ge­gen­über den Juden, die man dann An­ti­ju­da­is­mus nennt, von dem mo­der­nen, ras­sen­bio­lo­gisch be­grün­de­ten An­ti­se­mi­tis­mus ge­legt. Auch wird be­tont, dass der jün­ge­re Lu­ther in sei­ner Schrift „Daß Jesus Chris­tus ein ge­bo­re­ner Jude sei“ (1523) eine eher ju­den­freund­li­che Hal­tung ge­zeigt habe.
Der Vor­trag wird an­hand von Lu­thers sog. „Ju­den­schrif­ten“ er­neut die Frage auf­wer­fen, wie Lu­thers Stel­lung ge­gen­über den Juden ein­zu­schät­zen ist: Wie ist die Ju­den­feind­schaft bei Lu­ther theo­lo­gisch be­grün­det? Kann und muss sein Ju­den­hass als An­ti­se­mi­tis­mus be­zeich­net wer­den?

Zum Vor­trag von Jörg Fin­ken­ber­ger:

Lu­thers Ju­den­hass ist an sei­nem Werk nicht eine Ne­ben­sa­che, son­dern reicht in den Kern. Das wirft weit­ge­hen­de Fra­gen auf. Wie kann eine Re­for­ma­ti­on des Chris­ten­tums ge­dacht wer­den ohne Hass auf die Juden? Wie tief steckt der Ju­den­hass im Chris­ten­tum, und in den christ­lich ge­präg­ten Ge­sell­schaf­ten? Alle seit­he­ri­ge Ge­schich­te hat wenig An­lass zur Hoff­nung ge­ge­ben. – Die Wur­zeln des Ju­den­has­ses im Chris­ten­tum rüh­ren an Grund­sätz­li­chem. Christ­li­cher An­ti­ju­da­is­mus macht an der hart­nä­cki­gen Ver­wei­ge­rung der Juden fest, was all­ge­mein der Fall ist: Die ver­hei­ße­ne Er­lö­sung ist nicht ein­ge­tre­ten. Die Ver­schie­bun­gen, die die aus­ge­blie­be­ne Er­lö­sung im Bau der christ­li­chen Kir­che er­zwun­gen hat, tre­ten in Wi­der­spruch zu den in­ne­ren In­hal­ten des Glau­bens. Die Re­for­ma­ti­on war an­ge­tre­ten, auf die­sen Wi­der­spruch zu re­agie­ren. Das Miss­lin­gen der Re­for­ma­ti­on ging ein­her mit ra­di­ka­ler Es­ka­la­ti­on des Ju­den­has­ses. Wie tief muss die Kri­tik der christ­li­chen Re­li­gi­on an­set­zen? – Zu allem Un­glück schei­nen die Kri­te­ri­en der Re­li­gi­ons­kri­tik, die im An­schluss an die Auf­klä­rung ent­wi­ckelt wor­den sind, von der­sel­ben Schwä­che be­fal­len. Das Ver­hält­nis der Jung­he­ge­lia­ner zum Ju­den­tum er­weist sich bei nä­he­rem Zu­se­hen als das Selbe wie das des von ihnen kri­ti­sier­ten Chris­ten­tums. Von wo aus kann der Aus­weg ge­fun­den wer­den? Wie kön­nen die Be­grif­fe der Theo­lo­gie in ein rich­ti­ge­res Ver­hält­nis zu­ein­an­der ge­setzt wer­den?

Die Ver­an­stal­tung fin­det am 21. Fe­bru­ar 2014 im Kirch­li­chen For­schungs­heim, Wil­helm-​We­ber-​Stra­ße 1 in 06886 Wit­ten­berg statt. Be­ginn des ers­ten Vor­trags ist 19 Uhr. Der Ein­tritt ist frei.

[ak zweifel und diskurs]

einladung zur reise oder: das andere schwarz.

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Do | 20.​ Februar ​2014 | 20:00 Uhr | ACC | Weimar

Einladung zur Reise oder: das an­de­re Schwarz

Vor­trag von Alex­an­der Ema­nu­e­ly

Künst­le­rIn­nen und Schrift­stel­le­rIn­nen der Avant­gar­de, wie Carl Ein­stein, Mi­chel Lei­ris, Su­san­ne Wen­ger, Pier­re Sou­la­ges ent­deck­ten für sich die Wel­ten der Dogon, der Yo­ru­ba, der Zar und auch jene neue Ideen, so z.B. Lépold Sédar Seng­hors nicht un­um­strit­te­nes „Négritu­de“-​Kon­zept, wel­che aus dem mo­der­nen Afri­ka kamen. Dar­aus ent­wi­ckel­te sich zwi­schen In­tel­lek­tu­el­len, ab­seits von Ko­lo­nia­lis­mus, Be­frei­ungs­be­we­gun­gen und -​Krie­gen, über die Kon­ti­nen­te hin­weg, ein Aus­tausch von Ideen und Träu­men, die prä­gnan­te Spu­ren in Kunst und Li­te­ra­tur hin­ter­las­sen haben. Die­sen Spu­ren wird Alex­an­der Ema­nu­e­ly in sei­nem Vor­trag nach­ge­hen.

Alex­an­der Ema­nu­e­ly lebt in Wien und ist wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter der Theo­dor-​Kra­mer-​Ge­sell­schaft. Er ist Autor zahl­rei­cher Texte und be­schäf­tigt sich mit The­men wie Sur­rea­lis­mus und mo­der­ne Kunst, Psy­cho­ana­ly­se und Ideo­lo­gie­kri­tik sowie Er­fah­rung und Li­te­ra­tur des Exils. In der Reihe Kunst, Spek­ta­kel & Re­vo­lu­ti­on war er 2009 be­reits zum Thema »Sur­rea­lis­mus als Re­vo­lu­ti­on« zu Gast.

[ksr]

dirty fences. perhaps.

Mittwoch | 19. Februar | 21:20 | Hühnermanhattan | Hordorferstraße 4 | Halle

DIRTY FENCES (US/ Volvom Entertainment)
Brooklyn’s Dirty Fences are a rock ‘n roll band in the most timeless sense of the world. They chug through power chords and breakneck speed. Dirty Fences refer to themselves as a gang and that mentality is evident in every razor sharp riff and perfectly executed harmony on the bands latest album „Too High To Kross“ which evokes early American rock and punk acts such as Red Kross, MC5, Johnny Thunders, The Ramones and The Stooges.

http://dirtyfences.bandcamp.com

PERHAPS (US/ Origo)
PERHAPS is a Progrock-psych band from Boston, Massachusetts. Combining elements of progressive rock, jazz and classical music, the group focuses on intricate instrumental compositions juxtaposed against extended freeimprovisation. The trio of bass, drums and guitar is sporadically augmented by various brass, woodwind and orchestral string instruments.
The group has been invited to perform with legendary vocalist Damo Suzuki of Can.

http://perhaps.bandcamp.com

keine hoffnung, nirgends? die syrische tragödie.

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Mittwoch | 19. Februar 2014 | 19:00 Uhr | Hallescher Saal | Universitätsring 5 | Halle (Saale)

Keine Hoffnung, nirgends? Die syrische Tragödie

Was im Frühjahr 2011 als friedlicher Protest der Zivilgesellschaft und “Syrischer Frühling” begann, ist aufgrund der gewaltsamen Zerschlagung durch das syrische Regime unter Baschar Al-Assad zu einem unübersichtlichen Bürgerkrieg eskaliert. Dieser geht mittlerweile ins vierte Jahr und seine Bilanz ist furchtbar: Der Krieg hat bisher weit über 100.000 Tote gefordert, Zehntausende wurden vom Regime verhaftet, gefoltert und verschleppt und mehr als 2,3 Millionen Menschen sind aus dem Land geflüchtet. Die zunehmende Radikalisierung durch eine Konfessionalisierung des Bürgerkrieges und eine Vielzahl externer Akteure, die entweder das syrische Regime oder die Oppositionellen unterstützen, machen eine Lösung des Konflikts schwierig. Zudem droht durch diesen Stellvertreterkrieg auf syrischem Boden die Destablisierung der gesamten Region.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion geht es daher zunächst um eine grundlegende Betrachtung und Einordnung der Situation vor Ort, bevor diskutiert wird, welche Rolle die Weltgemeinschaft vor dem Hintergrund der humanitären Katastrophe spielt. Welche Perspektiven gibt es für Syrien und welche Zukunftsszenarien sind denkbar? Und was kann und muss Deutschland tun, um der Zivilbevölkerung in Syrien und außerhalb Syriens zu helfen?

Wir diskutieren mit:

Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik, MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Mayada Al-Khalil, Aktivistin bei „Adopt a Revolution“, Mitglied des Syrian Women’s Network
Muriel Asseburg, Stiftung Wissenschaft und Politik

Moderation:

Antonie Nord, Heinrich-Böll-Stiftung

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, des Friedenskreis Halle e.V. und der muslimischen Hochschulgemeinde Halle (MHG).

leben und werk thomas harlans.

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Dienstag | 18. Februar 2014 | 19:00 Uhr | B12 | Braustrasse 20 | Leipzig

Leben und Werk Thomas Harlans

Vortrag und Film

VORTRAG AB 19 Uhr // FILM »NOTRE NAZI« AB 20 UHR

Thomas Harlans Herkunft als Sohn von Veit Harlan, des Jud Süß Regisseurs, war ihm in mancher Hinsicht Anlass für sein Schaffen. In den 1960er-Jahren recherchierte er NS-Verbrechen in polnischen Archiven, die zu etwa 2000 Anzeigen führten, arbeitete eng mit dem Generalstaatsanwalt Fritz Bauer zusammen, später unterstützte er Widerstandsbewegungen und Umstürze in der ganzen Welt (etwa in Chile, Portugal, Mocambique). Thomas Harlan ist Autor und Regisseur von zahlreichen Filmen, Theaterstücken, Erzählungen und Romanen.

Robert Kramer drehte seinen eigenen Film über Harlans provokatives Projekt: Notre Nazi dokumentiert die Dreharbeiten zu Wundkanal, einem sozialen Experiments, in dem Kinder von Opfern und Täter auf einen wirklichen Täter treffen und das über den fiktiven Prozess in Wundkanal hinausweist.

Chris W. Wilpert gibt eine Einführung und Einordnung in Thomas Harlans Werk und Person. Die beiden Filme Wundkanal und Notre Nazi können nicht ohne einander stehen und es wird empfohlen, sich beide Filme anzusehen. Nach dem Film soll es Raum für eine Diskussion geben.

Chris W. Wilpert ist Mitherausgeber der testcard und promoviert an der Universität Bamberg zur Geschichtsphilosophie in Thomas Harlans Prosawerken.

knock out.

sa | 15. februar 2014 | chaiselongue | halle

knock out
Kollektiv Ost (3000° / SaT Rec. / Der Turnbeutel)
Alex Bull & Nico Tourner (elektronische Klanggeschichte – Leipzig)
Hannes Kregel (29er – Celle)
Ot kɥiˈzin (Albi bæk & Myky – Halle / Leipzig)
Chaiseallstars

chevin.

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Samstag | 15. Feb | 21:oo Uhr | Klubraum Plagwitz | Bermuda Dreieck | Leipzig

C H E V I N (Powerviolence // Trash-HC // selbsternannter Premiumdeutschpunk)

::: http://chevin.bandcamp.com/

Vier junge und alte, mehr oder weniger aber weniger mehr als mehr weniger anspruchsvoll gekleidete Menschen machen Musik, bei der es scheppert und knallt. Schnell ist es übrigens auch!

Vielleicht gibts noch ne Band.