Archiv für Januar 2014

keep it alive festival.

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Keep it Alive Festival | 17 – 18. Januar 2014 | 20.00 Uhr | Schuppen | Leipzig

Freitag | 17.1 ::: Echoes Uk / Our People Versus Yours Uk / Lie after Lie Pl / Oaken Heart / Leave Traces
Sonnabend | 18.1 ::: When Sky Falls Down / Face Your Pain / Method of Proof / John Locke Can Walk / Remover / Laika lost in Space

verschenkte gelegenheiten.

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Freitag | 17. Januar 2014 | 19:00 Uhr | Universität Jena | Hörsaal 7 (CZ 3)

Verschenkte Gelegenheiten

Buchvorstellung und Diskussion mit Magnus Klaue

In einer Welt, in der kritische Theorie nicht nur, wie von Beginn an, mit gesellschaftlicher Ohnmacht geschlagen ist, sondern zum objektiven Anachronismus, zur nur noch lästigen Erinnerung an Unabgegoltenes wurde, ist sie zur Parodie ihrer selbst heruntergekommen: Sei es, daß man sie durch mehr oder minder redliche akademische Pflege als immer noch bessere Alternative im Angebot der Denkstile konserviert; sei es, daß man sie als Statthalterin einer obskuren intellektuellen Radikalität und Militanz mißversteht, die in Wahrheit nur als Obsession ihrer Verfechter existiert; sei es, daß man sie als Kampfplatz um die jeweils neuesten geistigen Bekenntnisse und Distinktionen in den Dienst nimmt. Nur mehr von marginalen Splittergruppen und aggressiv oder tiefsinnig herumräsonierenden Lesekreisen ernst genommen, verliert sie gerade dadurch ihren Ernst und droht objektiv kryptisch, zu einer besonders elaborierten Form von Obskurantismus zu werden, so daß man, wie Clemens Nachtmann jüngst bemerkte, versucht ist, von der Lektüre Adornos abzuraten, weil Einfalt gegenüber dem Gegenstand offener ist als solches falsche Verstehen. Durch ihre Popularisierung oder vermeintliche Aktualisierung ist dem so wenig abzuhelfen wie durch die immer beliebtere sprachliche Übung, die eigene Sprache durch Nachstellung des “sich” und frankophone Einsprengsel gerade dann bedeutungsschwer zu adornisieren, wenn man dem Gehalt von Adornos und Horkheimers Denken längst abgeschworen hat. Demgegenüber sollte daran erinnert werden, wie kritische Theorie ihren Anfang nahm: weder als sogenannte kritische Gesellschaftstheorie (die vielmehr ihre Schrumpfform ist) noch als Anweisung auf irgendeine Praxis, sondern als freie, das heißt der Sache nicht nur verpflichtete, sondern sich ihr vorbehaltlos hingebende Reflexion der Erfahrung von Wirklichkeit: in Horkheimers “Dämmerung”, Adornos “Minima Moralia”, Benjamins “Einbahnstraße” und “Berliner Kindheit um 1900″ und den Feuilletons Siegfried Kracauers, mit sogenannten unsystematischen, gerade darin aber auf Verbindlichkeit zielenden, in ihrer Subjektivität das bloß Subjektive überschreitenden Texten also, denen die Untrennbarkeit von Sprach- und Denkform stets gegenwärtig blieb.
Magnus Klaues Vortrag und sein in Kürze erscheinendes Buch “Verschenkte Gelegenheiten” (ça ira Verlag) versuchen diesen Zusammenhang zu vergegenwärtigen und auf den Einzelnen zurückzuwenden. Denn nur im Einzelnen und nicht in Gruppen, die durch Bekenntnisse und gegenseitige Verachtung zusammengehalten werden, bleibt die Hoffnung bewahrt, dass der Erkenntnisgehalt kritischer Theorie irgendwann doch begriffen wird.

Magnus Klaue ist freier Autor und schreibt u.a. für Bahamas und Jungle World.

[Association Pomme de Terre]

blackbox critical whiteness. eine kritische intervention.

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Freitag | 17. Januar 2014 | 10:00 bis 17:00 | Franckesche Stiftungen | Haus 31 | Uni Halle | Halle

Workshop: Blackbox Critical Whiteness. Eine kritische Intervention

Vassilis S. Tsianos (Soziologie, Hamburg)

Das Konzept Critical Whiteness ist seit einiger Zeit ein wichtiger Bezugspunkt innerhalb der (akademischen) antirassistischen und queerpolitischen Linken. Wir (Tsianos et al. 2012) haben in der Zeitschrift analyse & kritik im September 2012 unter dem Titel Decolorise it die Art der Bezugnahme antirassistischer und akademischer Kreise auf das Konzept Critical Whiteness kritisiert. Der Artikel ist auf Widerspruch, aber auch auf Zustimmung gestoßen. Zustimmung erhielten wir dabei offensichtlich auch von Personen, die einzelne unserer Argumente herausgriffen und als Legitimation missbrauchten, sich nicht mehr mit Rassismus auseinanderzusetzen. Wir weisen diese Lesart zurück.

Im Workshop wird eine weitere Ausdifferenzierung der Argumentation vorgenommen. Damit soll ein Beitrag zur Problematisierung aktueller Formen der Rezeption von Rassismustheorien leisten und zugleich einen Horizont für Kritik eröffnen, vor dem sich aktuelle antirassistische Interventionen, Politiken und Theoriedebatten weiterentwickeln lassen.

Der Workshop findet am Freitag, den 17.01.2014, von 10 bis 17 Uhr auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen statt, Haus 31, Raum 226.

Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch auf max. 25 Teilnehmer_innen beschränkt.

Achtung: Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung unter queereinsteigen.halle@googlemail.com

doppelvortrag zu geschlechterverhältnissen in der punk und diy szene.

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Donnerstag | 16. Januar | 20.00 Uhr | Reil78 | Halle

AUS DER REIHE: „ZUM GLÜCK GIBT ES PUNK?! – AMBIVALENZEN EINER SUBKULTUR“

Doppelvortrag zu Geschlechterverhältnissen in der Punk und DIY Szene

1.Teil

Noize, booze and revolution: Geschlechterverhältnisse in der DIY-PunkszeneHans Berner (Halle)

Die Do-It-Yourself-Punkszene ist eine radikale zeitgenössische Synthese von Metal, Punk und Hardcore, die sich fernab ökonomischer Verwertung und massentauglicher Ästhetik versteht und untrennbar mit der linken Szene in Deutschland verbunden ist. Paradox anmutend fallen emanzipatorischer Impetus, der auch feministische Positionen beinhaltet, und eine von weißer Männlichkeit dominierte Struktur zusammen. Auf Grundlage einer ethnografischen Feldforschung und sozialwissenschaftlicher Beiträge wird beleuchtet, wie Geschlecht performativ hergestellt und männliche Dominanz in einer Egalität und Freiräume behauptenden Szene stabilisiert wird. Dabei finden historische und strukturell geschlechtsspezifische Zusammenhänge Beachtung. Die musikalischen Kämpfe sind, wie viele Kämpfe der linken Szene, in erster Linie von Männern und Männlichkeit dominierter Aktivismus, dessen Forderungen eher symbolische als reale Wirkung besitzen: gesamtgesellschaftliche Ungleichheiten werden fortschreitend reproduziert, die Benachteiligung von Frauen und die Verdrängung von Weiblichkeit an die Peripherien scheinen der Szene eingeschrieben.

2.Teil

„…wir pfuschen euch in eure beschissene heterosexuelle Matrix!“ Männlichkeitskonstruktionen in Punkrock und DIY zwischen Subversion und ReproduktionMartin Winter (Aachen, Graz)

Punkrock und Hardcore verstehen sich nicht nur als Musikgenres, sondern verbinden mit der Musik auch radikale politische Ansprüche. Doch sind damit auch andere Formen des Musikmachens verbunden, oder beschränkt es sich auf politische Texte und das spielen in selbstverwalteten Kontexten? Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Punkrock und Hardcore, ähnlich wie andere Formen der Rockmusik, von Geschlechterungleichheiten durchzogen sind. Auf der Grundlage ethnografischer Feldforschung wird hier nun nachgezeichnet, wie verschiedene Männlichkeitskonstruktionen mit dem Musikmachen im Punkrock und Hardcore zusammenhängen. Auf der einen Seite steht eine feministisch motivierte Abgrenzung vom sexistischen Mackertum und „herumgepose“ anderer Musikgenres, wie u.a. Metal und Metalcore. Auf der anderen Seite zeigen sich aber Ambivalenzen zwischen stereotypen Geschlechterbildern, DIY als Leistungsethik und emanzipativer Rhetorik.

der postmoderne körper – „ort der gelebten möglichkeiten“? eine feministische analyse des umgangs mit körperlichkeit und weiblichkeit in der postmoderne.

Donnerstag | 16. Januar | 19:00 | Hörsaalgebäude der Universität Leipzig HS 1

Der postmoderne Körper – „Ort der gelebten Möglichkeiten“? Eine feministische Analyse des Umgangs mit Körperlichkeit und Weiblichkeit in der Postmoderne

Referentin: Korinna Linkerhand

Die Entwicklung des bürgerlichen Subjekts war notwendig verbunden mit der Spaltung des Menschen in Geist und Körper. Die Herrschaft des sich autonom dünkenden Geistes über den Körper bedeutet seitdem, stets einen Teil der körperlichen Bedürfnisse zu verleugnen. Der gegenwärtige Trend zeichnet sich jedoch eher durch eine weitreichende Sorge um den Körper aus. Er ist zu einem Ort der unendlichen Gestaltung avanciert, in dem sich Bilder von
Ästhetik, Fitness und Selbstkompetenz vereinen sollen. Dies scheint jedoch weniger ein Zeichen von Autonomie als vielmehr der Gewalt gesellschaftlicher Zwänge geschuldet zu sein, von denen vor allem Frauen betroffen sind. Diese Zwänge äußern sich nicht zuletzt darin, dass der Körper zum bevorzugten Austragungsort innerer Konflikte geworden ist.
Spiegelt der destruktive Umgang mit dem Körper einerseits die leidvollen Konflikte des Subjekts mit der Gesellschaft wider, so bleibt ebenso zu fragen, welches emanzipatorische Potential sich im Körperkult ausdrückt. Steckt im Bedürfnis nach der Umgestaltung des eigenen Körpers womöglich ebenso die Anklage gegen das schlechte Bestehende wie der verborgene Wunsch nach individueller Emanzipation?

Eine Veranstaltung von expedition_feminismus.

soliparty. für die aktivitäten gegen den naziaufmarsch am 18. januar.

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Mittwoch | 15. Januar 2014 | 19.00 Uhr | Feuerwache | Halberstädter Strasse 140 | Magdeburg

Soliparty. Für die Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 18. Januar.

Mit Captain Capa, Caillou, Pussy Con Carne, Otters Sleep Holding Hands, Andi Gee und Jesse Para.

“die ordnung herrscht in berlin”(rosa luxemburg).

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Mittwoch | 15. Januar 2014 | 20:00 Uhr | filler – offenes Jugendbüro der DGB Jugend Erfurt | Schillerstraße 44 | Erfurt

“Die Ordnung herrscht in Berlin”(Rosa Luxemburg)

Vortrag und Diskussion mit Jörg Finkenberger (Das grosse Thier).

Januar 1919: nach der Niederschlagung des Spartakusaufstands ermorden Angehörige der Freikorps Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die Taten der „losgelassenen Soldateska“, wie einer der Mörder, Waldemar Pabst, seine Truppe später nennen wird, sind in der deutschen Geschichte bis dahin ohne Beispiel. Die Freikorps führen den Kampf gegen den „Bolschwismus“ mit einer Brutalität, die in keinem Verhältnis zu den Handlungen der Revolutionäre steht.

Ausgerechnet Rosa Luxemburg, die erbitterte Kritikerin der Methoden Lenins und Trotzkis, heisst in der Propaganda der Mörder „die blutige Rosa“; der „rote Terror tobt“ in Berlin, dann in München, wo Freikorpsmänner den friedfertigen Gustav Landauer mit Nagelstiefeln zu Tode trampeln. Ebert und seine SPD decken, finanzieren, kommandieren all das unter dem Titel des Kampfes um „die Ordnung“; und noch heute hört man, die Rechte und Ebert hätten allen Grund gehabt, sich vor „russischen Verhältnissen“ zu fürchten.

Wovon die Staatsbürgerkunde weniger gern redet, sind die 4 blutigen Jahre, in die die Stützen der Ordnung die Menschheit vorher gestürzt hatten; die „Ideen von 1914“, das „Vaterland“ und all die Dinge, in deren Namen die „Blutpumpe von Verdun“ betrieben wurde, und in deren Namen jetzt die Freikorps in Berlin, München, Halle, an Rhein und Ruhr anwandten, was sie im Feld gelernt hatten. Wovon auch die Rede nicht ist, ist die bizarre Hasskampagne nicht nur gegen Spartakus, sondern gegen die Linke und die Revolution, lange ehe noch der erste Schuss abgefeuert wurde.

Denn wovor die deutschen „Antibolschewisten“ von Stadtler bis Hitler sich am meisten fürchteten, war nicht der „rote Terror“, sondern die Vorstellung, die Revolution und die menschliche Befreiung könnten gelingen. Dass das Vaterland und das Opfer und der Krieg, die Zucht und Ordnung, der Staat und die Familie aufhören könnten: das ist, was an der Revolution gehasst wird. Die Freikorps-Soldateska auf den Strassen Berlins oder Münchens bildet die Verbindung zwischen Verdun und Dachau. Das ist die Ordnung, die 1919 in Berlin sich durchsetzt: und „was ihr Staat nennt und Ordnung, das ist nichts anderes als ein einziges Schlachthaus, und ein grosses Gräberfeld“ (Michael Bakunin).

marxistische akzente in der wissenschaftsgeschichtsschreibung der ddr. boris hessen, john d. bernal und die folgen.

Mittwoch | 15. Januar 2014 | 19 Uhr | Uni Jena | Hörsaal 7 | Carl Zeiss Str. 3

Marxistische Akzente in der Wissenschaftsgeschichtsschreibung der DDR – Boris Hessen, John D. Bernal und die Folgen.

Hubert Laitko

Der Auftritt der von N. Bucharin geleiteten sowjetischen Delegation auf dem II. Internationalen Kongress für Wissenschaftsgeschichte in London 1931, insbesondere der Vortrag des Physikers und Physikhistorikers B. Hessen über die sozialen und ökonomischen Wurzeln der Principia Mathematica Isaac Newtons, fand unter britischen Wissenschaftlern ein ungewöhnlich starkes Echo. Während sowohl Hessen als auch Bucharin schon wenige Jahre später dem stalinistischen Terror zum Opfer fielen, entwickelte sich im Umkreis der linksorientierten Social Relations of Science Movement im England der 1930er Jahre (Bernal, Crowther, Haldane, Needham u. a.) ein von der marxistischen Geschichtsauffassung inspiriertes Bild von der Wissenschaft und ihrer Evolution als Moment der Gesellschaftsgeschichte. Dieses Bild fand seinen programmatischen Ausdruck in den Büchern The social function of science (1939) und Science in history (1954) aus der Feder des Kristallographen und Wissenschaftshistorikers J. D. Bernal. Die 1961 in Berlin erschienene musterhafte deutsche Übersetzung des letztgenannten Werkes war jenes Medium, das das dem marxistischen Denken immanente Anregungspotenzial für die wissenschaftshistorische Lehre und Forschung in der DDR am kompaktesten erschloss. Es bildete eine Art Leitfaden für die Marxismus-Rezeption auf diesem Arbeitsgebiet, die natürlich auch auf zahlreiche weitere Quellen zurückgriff. Der Vortrag skizziert direkte und indirekte Folgen, stellt einige herausragende Vertreter der frühen Wissenschaftsgeschichtsforschung in der DDR (Gerhard Harig, Alexander Mette, Friedrich Herneck, Hans Wußing, Ilse Jahn, Conrad Grau, Gisela Buchheim, Rolf Sonnemann u. a.) vor und gibt eine kurze Übersicht über die institutionelle Situation des Fachgebiets bis 1990.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Kritische Theorie der Naturwissenschaften Jena.

geoff farina.

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Dienstag | 14. Januar 2014 | 20:00 Uhr | Conne Island | Leipzig

Geoff Farina (US/Karate)

- „Geoff Farina plays KARATE classics“ bestuhlt -

Geoff Farina spielt heute Abend nicht nur Classics von Karate, als vielmehr einen Mix aus Songs seiner alten und neuen musikalischen Projekte (Secret Stars, Karate, Soloprojekte). Die bisherige Ankündigung „…plays Karate classics“ beruht leider auf einem Missverständnis zwischen Künstler, Agentur und Uns. Wir bitten diesen Fauxpas zu entschuldigen. Ein tolles Konzert wird es dennoch allemal. Bis heute Abend.
Vielen Dank

siehe auch: geofffarina.com

„maskulismus“ – organisierter antifeminismus im deutschsprachigen raum.

Dienstag | 14. Januar | 19:00 Uhr | Hörsaalgebäude der Universität Leipzig Hörsaal 5

„Maskulismus“ – organisierter Antifeminismus im deutschsprachigen Raum

Vortrag und Diskussion mit Andreas Kemper

Seit zehn Jahren organisiert sich im deutschsprachigen Raum vorwiegend im Internet ein neuer moderner Antifeminismus. Die Protagonist_innen – hauptsächlich Männer – erarbeiten eine „männerrechtliche/ maskulistische“ Ideologie, nutzen aber vorwiegend den Antifeminismus als Vereinigungsideologie (Hinrich Rosenbrock). Seit zwei Jahren finden neben den Internetaktivitäten auch Antifeminismus-Kongresse in der Schweiz und Männerrechtskongresse an der Uni Düsseldorf statt. Spätestens seit dem Anschlag von Breivik versucht sich ein Teil der Maskulisten um den Publizisten Arne Hoffmann vom rechtspopulistischen Maskulismus abzuheben, indem eine „linke Männerpolitik“ propagiert wird, die in ihrem Kern allerdings anti-emanzipatorisch bleibt und die seit über dreißig Jahren bestehende profeministisch bzw. geschlechterdemokratisch ausgerichtete Männerbewegung ignoriert. Maskulisten dominieren die Kommentarseiten der Online-Auftritte von Tageszeitungen und Wochenmagazinen. Sie stellen als feministisch ausgemachte Journalist_innen, Wissenschaftler_innen und Politiker_innen im Internet an den Pranger und organisieren das Veröffentlichen von Frauenhausadressen, die sie als „Horte des Männerhasses“ bezeichnen. Zudem scheinen einige MaskulinistInnen in der AfD, die sich offen gegen den „Gender-Wahn“ postitioniert, eine parteipolitische Heimat gefunden zu haben.
Im Vortrag wird die Szene der antifemistischen Maskulisten kritisch dargestellt und es gibt Raum für Nachfragen und Diskussionen.

Der Referent Andreas Kemper arbeitet als Doktorand der Universität Münster zum Thema Klassismus. Er publiziert kritische Texte zum organisierten Antifeminismus und zu Sarrazin/ „Alternative für Deutschland“ und zur Klassendiskriminierung. Weitere Informationen finden sich auf seiner Website – andreaskemper.wordpress.com