panzerkreuzer potemkin.

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Sa | 25. Jan | 21 Uhr | UT Connewitz | Leipzig

// Stummfilm live vertont

ALP vertonen PANZERKREUZER POTEMKIN (UdSSR 1925, 75 min; R: Sergei Eisenstein)

„Das sollen wir essen! So was frisst doch kein Schwein!“ – „Das Fleisch ist gut. Wir haben Sommer. Da gibt es überall Maden. Nehmt Salzwasser und wascht sie ab.“

Russland im Jahr 1905. Der russisch-japanische Krieg zehrt an den Kräften der Seeflotte. Als unverdorbene Lebensmittel knapp werden, bricht auf dem Panzerkreuzer Potemkin eine Meuterei aus. Die Offiziere versuchen, den Aufstand zu zerschlagen, doch als der Panzerkreuzer im Hafen von Odessa einläuft, verbrüdern sich die Bürger mit der Besatzung. Jetzt revoltieren Matrosen gegen ihre Offiziere – die da unten gegen die da oben, und es geht ums Leben.

Eisenstein drehte den Film in realer Architektur. Seine Besonderheit liegt in der virtuosen Montagetechnik, die durch schnelle Schnitte und eine assoziative Bildfolge die Dynamik revolutionärer Prozesse versinnbildlicht.

Begleitet wird der Film live von der Berliner Formation ALP, die dem Film einen zeitgemäßen Soundtrack verpsasst. Im Halbdunkel der Filmprojektion arbeiten Gitarre, Bass, Schlagzeug, Orgel, Laptop, Keyboard und Djing und erzeugen in einer Symbiose aus zerschreddertem Ambientsound und Gitarrennoise einen, dem Bandnamen „aggressive loop productions“, entsprechenden Sound.

Wir zeigen die „Berliner Fassung“, die 2005 restaurierte und rekonstruierte Version, mit einer 35mm-Kopie.