Archiv für November 2013

subjektive und objektive momente physikalischer erkenntnis.

Donnerstag | 28. November | 19 Uhr | Uni Jena | Hörsaal 9 (Carl Zeiss Str. 3)

Subjektive und objektive Momente physikalischer Erkenntnis

Vortrag und Diskussion mit Jörg Huber

Ihre naturwissenschaftliche Grundlagenforschung stellen Wissenschaftler gerne als Selbstzweck dar, den sie aus reiner Neugierde verfolgen würden. Sie möchten Gesetze finden, denen die Natur folgt, und damit zur Akkumulation menschlichen Wissens beitragen. Ihr gemeinsames höchstes Ziel ist die lückenlose Erklärung der ganzen Welt durch solche Gesetze. Die Gesellschaft soll die Mittel für diese Forschung bereitstellen, die Wissenschaftler fühlen sich aber im Zweifelsfall nicht dafür verantwortlich, wie ihre Erkenntnisse genutzt werden. Die Gesellschaft soll also auch die Verantwortung für den Gebrauch ihrer Resultate übernehmen. Wie aber können dann diese Resultate ganz unabhängig von der Gesellschaft sein und die Natur einfach so erklären, wie sie an sich ist? Der naive Glaube an die absolute Objektivität der Naturwissenschaften liefert eine bequeme Rechtfertigung für wissenschaftliche Verantwortungslosigkeit, die scientific community erteilt ihrem insgesamt blinden Treiben damit selbst die Absolution. Demgegenüber skeptische Positionen erschöpfen sich häufig darin, inhumane technische Anwendungen naturwissenschaftlichen Wissens auf ethische Mängel zurückzuführen.

Der eigentümliche Status des Wissens, das die naturwissenschaftliche Grundlagenforschung liefert, lässt sich aber nur ernsthaft kritisieren, wenn der unüberbrückbare epistemologische Spalt zwischen der Natur und unserer Vorstellungen von ihr nicht unterschlagen wird. Die Naturwissenschaften können gar keine völlig objektive Beschreibung der Natur liefern, da ihre Erkenntnisformen historischen Ursprungs sind. Naturwissenschaftliche Theorien als Funktionsweise oder gar als Schöpfungscode der Natur auszugeben, erweist sich als ideologischer Abdruck gesellschaftlicher Verhältnisse. Um dieser Erscheinung von Ideologie auf die Spur zu kommen, wird sich der Vortrag anhand bekannter Beispiele erkenntniskritisch mit dem Verhältnis naturwissenschaftlicher Theorie zu ihrem spezifischen Gegenstand befassen. Die theoretische Entwicklung der Himmelsmechanik zeigt die enormen Wandlungen auf dem Weg zur ersten allgemeingültigen physikalischen Theorie, deren Gegenstand, die Ordnung der Himmelskörper, dabei gegenüber irdischen Maßstäben starr geblieben ist. Aus der Himmelsmechanik entstand dann die heutige theoretische Mechanik, die noch mehrfach reformuliert wurde, obwohl keine grundsätzlichen Probleme bei ihren bekannten mechanischen Experimenten aufgetreten waren. Daher liegt die Frage nahe, inwieweit solche Reformulierungen von gesellschaftlichen Veränderungen abhängen. Der enorme Erfolg der Relativitätstheorie degradierte die klassische Mechanik dann zum wichtigsten Spezialfall allgemeingültigerer Gesetze. Und die Kantische Vorstellung, dass Raum und Zeit bloße Formen unserer Anschauung seien, geriet ins Wanken.

[Arbeitskreis Kritische Theorie der Naturwissenschaften]

wir müssen leider draußen bleiben. die neue armut in der konsumgesellschaft.

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Donnerstag | 28. November 2013 | 19:00 Uhr | Franckesche Stiftungen (Haus 26 Englischer Saal) | Halle (Saale)

Wir müssen leider draußen bleiben. Die neue Armut in der Konsumgesellschaft.

In Deutschlands Tafeln werden übrig gebliebene Lebensmittel an Menschen verteilt, die von Armut betroffen sind. Kathrin Hartmann findet an dieser scheinbar mildtätigen Geste vieles kritikwürdig, denn hier reproduziert sich eine soziale Schieflage. Die Journalistin beanstandet, dass in unserer stetig wohlhabender werdenden Gesellschaft die Zahl der Armen nicht stagniert, und dass Tafeln in Deutschland inzwischen zum festen Bestandteil gehören.

Aber da die Schere zwischen arm und reich immer größer wird, nimmt Armut zu. Und mit ihr wächst auch die Angst der Privilegierten vor dem Absturz. Das Bedürfnis nach Abgrenzung von „denen da unten“ macht sich breit. Und so orientiert man sich nach oben, tritt nach unten und findet es legitim, immer neue Räume zu erschließen, aus denen die weniger Wohlhabenden verdrängt werden.

Für ihr Buch hat die Journalistin Kathrin Hartmann in der sogenannten Unterschicht recherchiert und mit Menschen gesprochen, denen die Teilhabe am sozialen Leben verwehrt ist. Im Anschluss an Ihre Lesung spricht Stephan Kosch (Magazin Zeitzeichen) mit ihr über die zunehmende gesellschaftliche Entsolidarisierung und fragt, was unsere Konsumgesellschaft mit Armut zu tun hat und wie es gelingen kann, die soziale Spaltung zu überwinden.

[böll-stiftung sachsen-anhalt]

psychotherapie und heteronormativität. krankheits-, gesundheits- und genesungsvorstellungen von psychotherapeut_innen.

Donnerstag | 28. November | 19 Uhr | Audimax | Hörsaal XXII

Psychotherapie und Heteronormativität. Krankheits-, Gesundheits- und Genesungsvorstellungen von Psychotherapeut_innen

Sabine Flick (Soziologie, Frankfurt am Main)
Moderation: Pia Schmid (Erziehungswissenschaften, Halle)

Der aktuelle Gesundheitsreport der DAK (gesetzliche Krankenkasse) von 2013 berichtet, dass psychische Erkrankungen erstmals an Platz 2 aller Erkrankungen liegen. Immer mehr Menschen machen Psychotherapien und haben mit psychotherapeutischem Wissen in unterschiedlichen Kontexten Kontakt. Die Bedeutung von Psychotherapien als Subjektivierungsinstanz nimmt also zu und diese Entwicklung rückt Psychotherapeut_innen in den Fokus. Gender- sensibilität ist mittlerweile weitläufig Kanon der Psychotherapie-Schulen und ihrer Diskurse. Schwule, Lesben und Bisexuelle können seit einigen Jahren zur psychotherapeutischen Ausbildung zugelassen werden. Dies ist allerdings eine recht neue und nicht abgeschlossene Entwicklung. Bis in die 1990er Jahre versuchte man Homosexuelle von ihrem Leiden zu heilen, und Psychoanalyse tut sich auch heute noch schwer, queere Personen zur Psychotherapie- ausbildung zu zu lassen. Psychotherapie rückt überdies immer wieder in den Fokus (und in die Kritik) wenn es um die „Behandlung“ nonkonformer Ausdrucksweisen von Geschlecht als Geschlechtsidentitätsstörungen geht. Zugleich etablieren sich in Großstädten affirmative Therapien für LGBT Patient_innen. Psychotherapie kann also Normalisierung aber auch Ermächtigung für nonkonforme Lebens- und Liebensweisen bedeuten. Dies macht den Blick auf die Herstellungsweisen von ‘Normalität’ in psychotherapeutischer Praxis und ihre Verknüpfung mit Vorstellungen von Gesundheit und Gesellschaft der Psychotherapeut_innen selbst nötig. Wie wird in Psychotherapien Geschlecht und Begehren thematisch und welche normativen Orientierungen der Psychotherapeut_innen im Hinblick auf Gesundheit sind damit verknüpft? Welche heteronormativen Logiken sind mit psychotherapeutischen Konzepten verbunden? Welche sind relevant?

Sabine Flick, Dr. phil., hat Soziologie, Politikwissenschaften und Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt am Main studiert und in Kassel und Frankfurt promoviert. Sie war in Forschungsprojekten sowie im Forschungsmanagement der Fachhochschule Frankfurt tätig. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mit- arbeiterin am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Soziologie der Psychotherapie, Gesundheitssoziologie, Soziologien des Selbst, Soziologie der Emotionen und Persönliche Beziehungen (insb. Freundschaft).
Ausgewählte Veröffentlichungen:
Sabine Flick (2013): Leben durcharbeiten. Selbstsorge in entgrenzten Arbeitsverhältnissen. Frankfurt/New York: Campus Verlag
Flick, Sabine (2012): Nichtangriffspakt. Paradoxien freundschaftlicher Beziehungen in entgrenzter Arbeit. In: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, Freundschaft im Kapitalismus, Heft 1&2/2012
Flick, Sabine (2012): Selbstsorge als forschungsleitende Perspektive einer Untersuchung bei Beschäftigten in Banken und Versicherungen.Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Heft 4/2012, Vol. 37, S. 337–384

[queer einsteigen]

ausgeschlossen. gedenkakt an die 1933-1945 entlassenen hochschullehrer der uni halle.

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Der Universitätsplatz im Jahr 1934. (Foto: Universitätsarchiv, Rep. 40-III, B, Nr. 1-2a)

Mittwoch | 27. November | 16.00 Uhr | Historische Aula im Löwengebäude | Universitätsplatz 11 | Halle

Ausgeschlossen. Hochschulöffentlicher Gedenkakt an die 1933-45 entlassenen Hochschullehrer

Mit einem Vortrag des Historikers Rüdiger vom Bruch: Die Universität Halle im Kontext. Entlassung und Vertreibung von Hochschullehrern in der NS-Zeit, musikalischem Begleitprogramm und einer szenischen Lesung

Schon kurz nach ihrem Regierungsantritt setzte die nationalsozialistisch-deutschnationale Regierung am 7. April 1933 das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ im Deutschen Reich in Kraft. Allein an der Universität Halle wurden nach derzeitigem Kenntnisstand mit 43 Hochschullehrern etwa 10% des Lehrkörpers nach und nach entlassen. Vor allem Juden, Beamte mit „nichtarischen“ Vorfahren, politisch Nonkonforme und Gegner des NS-Staates verloren ihre Stellen. Dies war Auftakt für die Ausschlusspolitik des NS-Staates, die sich nicht nur auf den Staatsdienst beschränkte. Ihre Spur reicht von der Verbrennung von Büchern über Lehr-, Rede- und Schreibverbote, über Ausbürgerungen und den Entzug der Bürgerrechte bis hin zur Deportation in Konzentrations- und Vernichtungslager – zum Ausschluss aus dem Leben. Die Universität gedenkt in einem akademischen Akt am 27.11.2013 ihrer früheren Kolleginnen und Kollegen.

Stücke von Viktor Ullmann, Karl Amadeus Hartmann, Johannes Brahms und Gustav Mahler (Johannes Dehning, Klavier; Sara Mengs, Gesang)

Szenisches Erinnern. Texte von und über im NS-Staat entlassene HochschullehrerInnen der Universität Halle (Sprechbuehne)

Universitätsmagazin scientia halensis:

Aus dem Dienst entlassen, von der Universität vertrieben

„Die Vertreibung war eine flächendeckende Maßnahme“

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Die Karte, die Hans Rothmann in den 1930er Jahren als Mitarbeiter der Universität Halle auswies, stellt sein Sohn zur Verfügung.

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Ausschnitt: Fragebogen des Psychiaters und Neurologen Alfred Hauptmann aus den Personalakten des Universitätsarchivs (Quelle: UAH PA 7386)

petition für die abschaffung der sanktionen nach dem sozialgesetzbuch II und XII.

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„Wer also unter den obwaltenden Bedingungen unmittelbare Veränderungen bewirken will und sich daher realpolitisch engagiert, wird die gewünschten Erfolge kaum herbeiführen können; er muss sie sich schon einreden. All die hilflosen Kampagnen, Unterschriftenlisten und Petitionen sind Ausdruck von Verzweiflung und intellektueller Selbstaufgabe.“

Trotzdem: Petitionen sind zwar hilfloser Ausdruck von Verzweiflung und bieten kaum die Aussicht auf irgendeine reale Chance, aber die Verzweiflung ist nun mal auch real vorhanden und auch die Angst vor der Androhung eben dieser Sanktionen, die hierdurch abgeschafft werden sollen.

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2013/_10/_23/Petition_46483.html

http://altonabloggt.wordpress.com/2013/11/20/petition-fur-die-abschaffung-der-sanktionen-nach-dem-sozialgesetzbuch-ii-und-xii/

https://www.facebook.com/events/219953338178742/?ref=22

zzz’s.

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Mi | 27. November | 21Uhr | Ilses Erika | Bernhard-Göring-Str.152 | Leipzig

das SchubladenKonsortium lädt ein:

ZZZ´s (jpn)

Thurston Moore´s Band des Jahren 2012 – ok, ok, wir haben es 2013 aber, fuck yeah, dieses famose fordernde Art Rock/No Wave/Post Punk Trio hat es einfach was es braucht: ein hyperaktiv bollernder Bass, schneidende Gitarren und ein treibendes, unermüdliches Schlagwerk fabrizieren hier unberechen-wie tanzbare Songs der Kategorie Hits!Hits!Hits! Schwestern im Geiste von Seconds, Yeah Yeah Yeahs oder Die!Die!Die!

mount kimbie. seams. akkro.

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Mittwoch | 27. November | 20:00 Uhr | Conne Island | Leipzig

Mount Kimbie (Warp Records)
Seams (Full Time Hobby)
Akkro /DJ

Aftershowparty by
Doumen Soundsystem /DJ

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich mich im Plattenladen meines Vertrauens durch das News-Fach wühlte und mir eine Platte ins Auge sprang, welche mich durch ihr ranziges Kneipen-Fassbierglas-Abdruck-Cover ansprach. Zunächst versuchte ich das Cover vom „Schmutz“ zu befreien, doch schnell merkte ich, dass das ein gewollter Druck war. Ich legte die Scheibe also zum Vorhören auf und wurde wieder verwirrt. Läuft das nun auf 33 rpm oder 45 rpm?? Und was ist das eigentlich? Die Rede ist von der „Maybes“ EP von Mount Kimbie, welche 2009 auf Scuba’s Hotflush Recordings Label heraus kam.
Es fiel mir schwer, den Sound einzuordnen: die B-Seite der EP lief auf Dubstep-Geschwindigkeit, doch die Vorderseite ließ sich auf Biegen und Brechen nicht in dieses Genre einordnen. Es war viel zu hell, viel zu verspielt und irgendwie verträumt. Heute kann ich sagen, dass ich mit der „Maybes“-EP eine der ersten Platten in der Hand hatte, welche den Titel Postdubstep verdienen. Der Sound war nicht, wie Dubstep, genrespezifisch, sondern war eine experimentelle Mischung aus Dubstep-Elementen, Ambient, ein bisschen IDM und irgendwie doch housy.
Seit 2008 produzieren Dom Maker und Kai Campos nun als Mount Kimbie. Mit „Crooks & Lovers“ erschien 2010 das erste Album, welches auch damals schon von festen Größen wie James Blake, Instra:mental oder Prosumer & Tama Sumo gefeatured wurde. Dieses Jahr kam nun das zweite Album „Cold Spring Fault Less Youth“ auf WARP heraus, welches sich höchster Beliebtheit erfreut. Wir dürfen uns auf einen der schönsten Live Acts, welche das Postdubstep-Genre hervorgebracht hat, freuen. Support gibt’s zum einen von Live Act Seams und von 04277-Tough-Girl Akkro sowie dem hiesigen Doumen Soundsystem.

[neelow]

[cee ieh]

grenzabschottung und praktische solidarität.

Dienstag | 26. November | 19:00 | Goldene Rose | Rannische Str. 19 | Halle

Grenzabschottung und praktische Solidarität

Efi Latsoudi, Flüchtlingsaktivistin aus Griechenland, berichtet über die aktuellen Fluchtbewegungen in der Ägäis, den Abschottungsmaßnahmen von Frontex und der griechischen Küstenwache, sowie von den Solidaritätsaktivitäten auf der Insel.

Über Lesbos sind im Verlauf des letzten Jahres wieder verstärkt Flüchtlinge nach Griechenland gekommen. Viele der Schutzsuchenden kommen aus Kriegsgebieten, wie Afghanistan, Somalia und insbesondere Syrien. Was ihnen, bei ihrem Versuch in die EU zu gelangen, als erstes begegnet sind bewaffnete Einheiten von Frontex und der griechischen Küstenwache, die sich auch nicht scheuen diese Waffen gegen die Flüchtlinge zu benutzen.

Die von diesen Einheiten praktizierte Rückschiebung in die Türkei ist zwar vom EGMR in einem Urteil vom 23.2.2012 als eindeutiger Verstoß gegen fundamentale Menschenrechte bewertet worden, dies hat aber nicht zu einem Stopp dieser Rückschiebungspraxis geführt. Wie auch an andern Abschnitten der EU-Außengrenze ist diese Abschottungspraxis mitverantwortlich für eine Vielzahl von Todesfällen. Diejenigen die es schaffen lebend anzukommen, erhalten meistens keine Unterkunft, keine Verpflegung und keine medizinische Hilfe vom griechischen Staat.

Gleichzeitig lassen sich an der Entwicklung in Lesbos beispielhafte Aktionen praktischer Solidarität aufzeigen. Vor Ort ist in den zurückliegenden Jahren in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung ein selbstorganisiertes Willkommenszentrum „PIKPA“ und „The village of all together“ aufgebaut worden.

Wir wollen gemeinsam diskutieren wie praktische Solidarität auf Lesbos und hier in Deutschland gestaltet werden kann und sprechen über Herausforderungen, Grenzen und Ansprüche.

the holydrug couple. el grande nada.

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Montag | 25. November | 21.00 | Reil 78 | Reilstrasse 78 | Halle (Saale)

OMNI presents:

THE HOLYDRUG COUPLE (Chile/Sacred Bones)

These two soul brothers got together in Santiago de Chile, started jamming and formed a pretty serious spiritual bond. Part of the ever growing Chilean Psychedelic underground scene (Föllakzoid, La Banda, The Cindy Sisters, La Hell Gang, This Schafferson Jetplane, et al.), Holydrug offer up more pop structured/vocal-heavy tunes than their mates Föllakzoid despite the fact that Ives plays in both bands. The duo embarked on their first european tour this year consisting of 70 stops and we feel so fortunate to be part of it! Even though it´s a Monday.. So keep in mind and lung what their initials spell and forget about that, see you there!

http://theholydrugcouple.bandcamp.com/

EL GRANDE NADA (D)

Transcendental Post Avant-garde from Hell, previously mutated into a threesome

the holydrug couple. stefkovic van interesse.

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So | 24. November | 20 Uhr | Kafic | Karl-Tauchnitz-Straße 9-11 | Leipzig

das SchubladenKonsortium lädt ein:

The Holydrug Couple (chi/Sacred Bones)

Faszinierend wie das Duo aus es vermag mit geisterhaften Stimmen, Synthies, Gitarren, Bass, Drums+Drumcomputern und diversem Percussionbrimbamborium zeitlose Dream Pop Perlen zu erschaffen die im verspulten lo-fi Gewand zwischen retro-futuristisch, folkig und ausufernd psychedelisch changieren. Grossartig! Holydrug Couple sind im Dunstkreis von Föllakzoid, La Banda, The Cindy Sisters, La Hell Gang, This Schafferson Jetplane Teil der spannenden Psy/Kraut/Garage-szene von Santiago de Chile!

Stefkovic Van Interesse (lpzg)

Mit Field Recordings, diversen Ambient, Noise und Elektronicaspielereien verfrachtet Stevkovic geneigte HörerInnenschaften in faszinierende Kunstlandschaften, die je nach Rezeption urbanen wie natürlich Charakters sein können und deren Topografien sich bedächtig in grosse Weite entfalten. Mit vielseitigen Klangfärbungen und Rhythmusstrukturen gerieren die aufgenommenen, verfremdet und geloopten Klangschnipsel eine völlig neue Soundarchitektur.