red apollo. lucifer the lightbearer. the sleeper. nine eleven. mos eisley.

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Freitag | 18. Oktober | 21.00 | Turm | Friedemann-Bach-Platz 5 | Halle

Wusstet Ihr eigentlich, dass in den USA alljährlich am achtzehnten Oktober der „Alaska Day“ gefeiert wird, an dem daran erinnert wird, wie die ehemals russischen Besitzungen ihren Besitzer wechselten? Nein? Wir auch nicht. Darum feiern wir das auch nicht. Wir planen stattdessen einen mächtigen Abend, der sogar den guten, alten „Shai Hulud“ in den Schatten stellen könnte – mit alten und neuen Gesichtern. Und dass Sandwürmer nicht so in der Kälte können, das wissen wir ja alle.

Etwas anderes können sie dagegen gut. Mächtig Eindruck hinterlassen. Und so wird es das Downtempo-Duo Infernale ebenfalls halten. Tief durchatmen und Muskulatur lockern heißt es, wenn LUCIFER THE LIGHTBEARER aus Leipzig den Reigen beginnen. Hardcore mit Downtempo versehen – die perfekte Vorspeise für RED APOLLO aus Dortmund. Mit ihren gewaltigen Sounds kehren sie alles unter den Teppich, was nicht bei drei auf der Säule ist.

http://luciferthelightbearerhc.bandcamp.com

http://redapollo.bandcamp.com

Dann der Break. Schwermut wird ersetzt von wütendem, aber penibelst zurecht gefrickeltem Metal. Ist es nunmehr schon etwas her, dass THE SLEEPER den Rockpool platt gemacht haben, geben sie – wie einige andere auch – ihr Debüt im Turm. Eine gewaltige Mischung aus Hardcore und Metal, in etwas Math/Tech frittiert und fertig sind die neuen Songs von den jungen Herren aus Leipzig. Haare auf und ab dafür!

Aus Tours in Frankreich beehren uns NINE ELEVEN! Das macht uns mächtig froh. Neue Stimme, neue Scheibe, neues Venue. Aber es bleibt intelligenter Hardcore-Punk, der seinesgleichen sucht. Traumhafte Gitarrenfrickeleien brechen jäh ab, um die Gleichgewichtssinne für gewagte Tanzeinlagen auf die Probe zu stellen. Hell Yeah!

http://nineeleven.bandcamp.com

MOS EISLEY liegt nicht auf Dune, sondern auf einem anderen Wüstenplaneten in einer anderen Galaxis in einer anderen Science-Fiction-Reihe. Und um die geht es gar nicht, sondern um die richtigen MOS EISLEY. Wir freuen uns derbe, endlich wieder mit den Dudes von nebenan eine Show veranstalten zu können. Eine Mischung aus Hardcore, etwas Metal und eine Menge Groooove werden das wirklich Allerletzte aus Euch raus kitzeln, ehe sich der Abend dem Ende neigt.

http://realmoseisley.bandcamp.com

Lasst uns tanzen und vor Freude hochjauchzen, auf dass es auch dieser eine Mensch in Alaska hören mag. Der, der das Satellitenfernsehen für Kanada wartet. Und dann, ja dann – wer weiß: vielleicht feiern die dann dort nen Käsekuchentag. Aber nur vielleicht.