marx, der marxismus und die ökologische krise.

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Montag | 8. Juli | 19 Uhr | HS 8 | Universität Leipzig

Marx, der Marxismus und die ökologische Krise

Christoph Görg*

Marx hat als Zeitgenosse der Industrialisierung schon sehr früh auf problematische Konsequenzen einer schrankenlosen Ausbeutung der Natur aufmerksam gemacht. Allerdings stehen diese Bemerkungen nicht im Zentrum seiner theoretischen Arbeiten – und sie wurden von seinen Nachfolgern im Parteimarxismus kaum aufgegriffen. Es bedurfte ab den 1960er Jahren erst der umfangreichen Diskussionen zur Rekonstruktion der Marxschen Theorie, um den nicht-ontologischen Materialismus (A.Schmidt) der Marxschen Theorie wie den möglichen Beitrag dieser Theorie zur Thematisierung der Krise gesellschaftlicher Naturverhältnisse herauszuarbeiten.

* Christoph Görg leitet das Departement Umweltpolitik des Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.

[marxexpedition]