la dispute. title fight. make do and mend. into it.over it.

la dispute. title foght. make do and mend.

Dienstag, 02.10.2012, 20:00 Uhr, Conne Island

La Dispute
Title Fight
Make Do And Mend
Into it. Over it.

Ich erinnere mich noch ganz genau an den Rummel, den es um die ersten La Dispute-Songs gab. Und noch deutlicher haftet mir meine eigene Begeisterung im Gedächtnis, als ich das Debütalbum „Wildlife“ hörte – immer wieder und wieder diese ungebremste, berauschende Mischung aus Post-Hardcore, Screamo-, Progressive- und Blues-Elementen. Jetzt spielen die fünf Amerikaner im Conne Island und wenn man den gängigen Beschreibungen glauben darf, wird das Konzert eine „ganz große Party“. Begleitet werden sie von Title Fight, Make Do And Mend und Into it. Over it.
Stattliche acht Jahre brauchten Title Fight, bis nach etlichen EP’s endlich das Debütalbum „Shed? erschien. Wandlungsfähig spielt die Band mit allen Reglern des Punkrock, springt von modernem Post-Hardcore bis hin zu Old-School-Zeiten. Unbeschwert und melancholisch sitzt jeder Break, passt jeder Tempowechsel.
Die junge Band Make Do And Mend überzeugt mit ruppigem Punkrock, intensiv und melodisch, catchy und fordernd zugleich. Disharmonien machen ihre Musik spannend, Beatwechsel treiben den Rhythmus immer weiter voran. Die Stimme raucht, krächzt und grollt über den hintergründigen Riffs, die sich trotzdem in jedem Kopf festsetzen.
Into it. Over it. dürfte in diesem Paket als fleißigste aller Bands bezeichnet werden. Nicht umsonst wird Into it. Over it. a.k.a. Evan Weiss mittlerweile als „fleischgewordene Songmaschine“ betitelt. Songs über Songs, Platten über Platten. Seine aktuelle Veröffentlichung „Proper“ aber ist die erste, die der traditionellen Auffassung eines Albums entspricht. Bisher war der Großteil seiner Discographie eher ruhig, doch mit „Proper“ kombiniert er Pop-Punk, Indie und 90s-Emo. Zwar erfindet Weiss kein neues Genre, stellt aber erneut seine Songwriter-Qualitäten unter Beweis.

(wt, cee ieh)