Archiv für August 2011

Kurt Vile & Brace Choir 31.8. @ nAto.

31.8. Nato, 21.00Uhr

das SchubladenKonsortium laedt ein…

Kurt Vile & The Violators (us/Matador Records)

Kurt Vile hat die wunder/sonderbare Gabe, in seiner Musik all moeglichen musikalischen Einflüssen gerecht zu werden und dennoch einen eigenen Stil daraus zu stricken. Zusammen mit den Violators gibt er Indieock, amerikanischer Prägung, folkig, mit ausgefeiltem Songwriting, und lässt damit momentan alle seine GenregenossInnen samt ihrer Entwürfe alt aussehen.
Das geniale an Vile ist wohl auch der Fakt das er sich, trotz dem Vermögen, diese Kleinode, mit der zwangsläufigen Endstation Sucht, zu fabrizieren, Zeit nimmt für wundervoll, versponnen Ausfluege in Prog-und Psychedelik-Gefilde. Verhallt, flirrend und doch gleichzeitig geerdet, mal ruhig und melancholisch, mal getrieben von harten Riffs, oder ausufernden Gitarrensoli. Wenn der Vierer aus Philadelphia seine drei Gitarren, ergänzt durch Saxophon und Harmonika, durch Delays und Reverbeffekte sendet legt sich die Musik wie ein warmer Mantel um einen den man nicht mehr ablegen will.

Brace/Choir (berlin)

Das sich anno 2010 vier amerikanische Musiker in Berlin über den Weg laufen ist wohl in etwa so verwunderlich wie das Folgen des Tages auf die Nacht – dabei aber zu erwarten das daraus die Band hervorgehen könnte die uns allen endlich mal wieder nachhaltig die Grossartigkeit von Musik erklären wird ist schon halbwegs abwegig in Zeiten einer Überflutung an „guter“ Mittelmäßigkeit. Vorweg – es werden keine eckigen Räder erfunden, sondern, in tiefster Leidenschaft, aus der Faszination für die dunkleren, ekstatischen Dimensionen des Rhythm & Blues, Space Rock, Doo-Wop und deutschen Kraut-Undergrounds der 70er und 80er Jahre eine Formel entwickelt die in durchkomponiertem Songwriting und beschwörendem Sound ihren Ausdruck findet: Krautig, tanzbarer, Drone-Shoegaze-Indierock, auf’s positivste mit Neu!, Stereolab, Cluster und Sonic Boom infiziert. Das was das Ganze hier zum schwingen bringt, und das der springende Punkt, sind aber vier Menschen die sich in ätherischer Tiefe vertrauen und im permanenten Wechsel um Bässe, Schlagwerke, Orgel, Gitarren und Mikrofone eine unfassbare Intensität erreichen die sich nicht durch Mikroskope oder Reagenzgläser erklären läßt…

Leipzig: Nazikundgebung am 20.August verhindern und Antifa-Kampange „Fence off“ Weg mit dem Nazi-Zentrum in Leipzig.

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Ausschnitt aus dem Aufruf: „Turn Left, Smash Völki! Die Nazikundgebung am 20. August zum Desaster machen!

Gegen die Nazi-Kundgebung am 20. August vor dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal

Nach ihren gescheiterten Aufmarschversuchen 2009 und 2010 bemühen sich die sächsischen Nazis in diesem Jahr eine Versammlung am 20. August am Völkerschlachtdenkmal durchzusetzen.

Hintergrund sind die desaströsen Aufmarschversuche der letzten beiden Jahre: Im Oktober 2009 wurden die Nazis in Leipzig bereits am Startpunkt von Gegendemonstrant_innen aufgehalten. Fast genau ein Jahr darauf musste sich eine Gruppe von 150 Nazis mit einer Kundgebung vor dem Leipziger Hauptbahnhof zufrieden geben, während sich die Restlichen an möglichst kleinen und unbemerkten „Spontan“-Aufmärschen versuchten. Nun, 2011, wieder ein knappes Jahr später, stellen sie sich von vorn herein nur auf eine Kundgebung ein. Dafür sind bis zu 500 TeilnehmerInnen [1] und mehrere Bands, darunter der Nazi-“Barde“ Frank Rennicke, auf dem Vorplatz des Leipziger Völkerschlachtdenkmals, angemeldet worden.

Organisiert wird die Kundgebung von der NPD und Aktivisten der sogenannten „Freien Kräfte“, die in Sachsen mittlerweile große Schnittmengen haben und im Stadtteil Lindenau ein gemeinsames „Nationales Zentrum“ betreiben [2]. Als Redner werden u.a. Maik Scheffler (stellvertretender sächsischer NPD-Vorsitzender, Gründer des „Freien Netzes“), Tommy Naumann (Vorsitzender der NPD-Jugendorganisation in Sachsen) und Holger Apfel (sächsischer NPD-Chef) angekündigt“

den ganzen Aufruf und mehr Infos unter 20augustle.blogsport.de

Fence off: Weg mit dem Nazi-Zentrum in Leipzig! • antifaschistische Kampagne

24. September 2011: Bundesweite Antifa-Demonstration gegen das Nazi-Zentrum in Leipzig-Lindenau

Aufruf der Kampagne:

„Alles hat ein Ende…

und das werden wir nun dem Nazi-Zentrum im Stadtteil Lindenau bereiten. Seit mehr als zwei Jahren gibt es hier, in der Odermannstraße 8, einen Treffpunkt der Neonazi-Szene. Die beiden Gebäude auf dem Grundstück werden zum einen als „Bürgerbüro“ Winfried Petzolds genutzt, eines Landtagsabgeordneten der faschistischen NPD. Zum anderen treffen sich dort Leipzigs Freie Kräfte, die sich zum „nationalen Sozialismus“ bekennen und sich der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) angeschlossen haben.

Für rechte Aktivisten muss das Nazi-Zentrum wie ein brauner Abenteuerspielplatz erscheinen: Hinter einem blicksicheren Zaun gibt es Kampfsporttraining, Kameradschafts-Abende, Rechtsrock-Konzerte und politische Schulungen. Auf dem Dach liegen Szene-Aktivisten und spähen mit Feldstechern die Umgebung aus – auf der Suche nach ‚Gegnern’. Wiederholt kam es zu verbalen Bedrohungen und körperlichen Übergriffen [1] in und um die Odermannstraße. Die Einschüchterungs-Versuche der rechten Patrouillen richteten sich gegen AnwohnerInnen, MusikerInnen einer Samba-Band, die auf dem nahe gelegenen Lindenauer Markt geprobt haben, gegen FahrradfahrerInnen, die zufällig durch die Odermannstraße fuhren, sowie einen nahe gelegenen Kinderbuchladen.

In den zwei Jahren seines Bestehens hat es zwar eine Handvoll Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen gegen das Nazi-Zentrum gegeben, aber das hat noch nicht genügt. Unsere Kampagne soll ein Anlass sein, diese Versuche nicht einzustellen, sondern zu verstärken – also die Auseinandersetzung nicht zu entspannen, sondern zu verschärfen, und die Zustände nicht einzeln zu beklagen, sondern das Nazi-Zentrum mit vereinten Kräften loszuwerden. Dafür gibt es gute Gründe:“

den gesamten Aufruf und mehr Infos unter: www.fenceoff.org

(via jugendantifa halle)

ghostlimb. black kites.

ghostlimb black kites

Freitag, 19. August 2011, gieszer 16, leipzig

Ghostlimb (US) + Black Kites (US)

Ghostlimb (Los Angeles, USA)

Ghostlimb formed in 2005 as a two-piece guitar and drum hardcore band (feat. Graf Orlock member). Fueled by a love for all things Hot Water Music and Propagandhi, this three piece (in 2006 Neal join on bass), began getting out there will all kinds of pissed off. With the final addition of Alex Tenaj (ex-Danger) in 2010 on drums, Ghostlimb propelled their music to a new level with their 2011 record „Infrastructure“. Their dedication to angry pissed and passionate hardcore with a nice edge of melody has served them well. Conscious lyrics laced with politics, history, and a meager grasp of various theories carry through their discography, which includes three full length records (Vitriol, Adagio 830, Level-Plane) and a split LP. Ghostlimb toured the US numerous times and Europe once with Graf Orlock in 2009 – now, in 2011, they are coming back with new songs and more anger.

Black Kites (New Jersey, USA)

Formed in New Brunswick, New Jersey, their music emanates a depth and clarity reminiscent of 90’s hardcore, underlain by a technical, yet, cohesive composition. Their progressive sound is coupled with political lyrics as this vegan trio prescribes to a non-militant, straight edge lifestyle. Black Kites includes ex-members of The Assistant, This Ship Will Sink, You and I, and Zhenia Golov. Members of Black Kites also currently play in Less Life and Sick Charade. Black Kites has had several successful East coast and Midwest tours in the USA, their most recent USA tour was with Zann. For their European tour, they have procured a new limited release split LP with Convulsions (Adagio 830 (EU)/Glory Kid (USA)). Black Kites music is akin to Endeavor, Groundwork, 108, Disembodied, Deadguy, and Harvest. Other influences: His Hero Is Gone, Bad Religion, Minor Threat, Kiss It Goodbye, Unbroken.

the world/inferno friendship society.

wifs

Montag, 15. August 2011, 22.00 Uhr, Zoro, Bornaische Straße 54, HH, Leipzig

The World/Inferno Friendship Society

Die World/Inferno Friendship Society aus Brooklyn ist ein anarchistisches Kollektiv von 30 Künstlern und Musikern aus verschiedenen Bands. Neun bis zehn davon treten gleichzeitig auf und es kann durchaus sein, dass mal zwei Schlagzeuge auf der Bühne stehen. Sänger Jack Terricloth ist der einzige Fixpunkt dieses sagenhaften Polit-Punk Orchesters, das je nach Tour mit Piano, Saxophon und Akkordeon verstärkt wird. Cabaret und Zirkus, Folk und Klezmer, Punk und Rock rauschen über die Bühne zum Schlachtruf: „only anarchists are…pretty!“ Wenn New York’s bestgekleidete Punks zu Gast sind, dann ist viel Alkohol und Gaudi à la Gogol Bordello zu erwarten, aber auch viel Soul und Message!

addicted to love.

addicted to love

addicted to love ii

addicted to love.

Eröffnung am Freitag den 12. August 2011, um 20 Uhr

Musik: HONDA SHIMAI (Tokyo)
Installation: HE AND ME

Sie sind da, wenn wir sie brauchen und dort, wo wir sie wollen. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. Entwickelt mit dem Bedürfnis verlässliche Alltagsbegleiter zu sein, verbessern sie zweckverbunden unsere Lebensqualität. Die in der Ausstellung »addicted to love« gezeigten Arbeiten hängen am seidenen Faden des Designpflocks.

Im Kunstraum zur Schau gestellt, sind sie autonome Objekte. Ihr Wille zur Form- und Zweckunverbundenheit wächst. Die Befreiung vom Multifunktionsprodukt hin zum Freund und Geliebten vollzieht sich.

Objekte zum Verlieben.
Kennenlerntage im August vom 12. bis 27. August 2011

Es stellen aus:

Hiroko Oda · Jan Bernstein · Caspar Huckfeldt · Sebastian Müllauer
David Oelschlägel · Stephan Schulz · Katharina Schwarze

Kuratiert wird die Ausstellung von Michael Hahn und Michael Krenz
in Kooperation mit der Kunststiftung Sachsen-Anhalt.

Die Ausstellung ist am Mittwoch & Samstag von 14 bis 18 Uhr,
am Donnerstag von 18 bis 22 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

www.dieschoenestadt.de

dieschönestadt
Am Steintor 19 · 06114 Halle (Saale)

klima- und energiecamp 2011.

Klimacamp

CO2-„Endlager“ verhindern, Klimagerechtigkeit und Energiesouveränität erkämpfen!

Das Klimachaos scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein: Mit extremen Wetterverhältnissen, der Versteppung ganzer Regionen, dem Anstieg des Meeresspiegels und der Bedrohung der Lebensgrundlage vieler Menschen schreitet der Klimawandel voran. Nach den Ereignissen in Fukushima scheint sich die energiepolitische Debatte zu verändern. Aber anstatt konsequent auf erneuerbare Energien zu setzen und die fossilen Brennstoffe im Boden zu lassen, wird Kohlekraft mit CCS (Carbon Dioxide Capture and Storage) als Alternative zur Atomenergie propagiert.

Wir nehmen das nicht hin! Wir wollen an Auseinandersetzungen um Klimagerechtigkeit anknüpfen und mit einem Camp Alternativen zum „business as usual“ denken, leben und erstreiten. Wir werden uns in lokale Energiekämpfe mit der Forderung nach Energiesouveränität, nach selbstbestimmter Energieproduktion, einbringen.

Herbst 2010: Tausende Menschen gehen beim Castortransport auf die Schienen, um gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke zu protestieren. An verschiedenen Orten wehren sich Bürgerinitiativen gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke, Braunkohletagebaue und CO2-„Endlager“. All diese Proteste richten sich gegen eine Politik, die im Interesse einiger Konzerne auf großtechnische Lösungen setzt. Diese Politik bietet keine adäquate Antwort auf die gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir stehen. Die sozial-ökologische Krise erfordert einen Strukturwandel, in dem kein Platz für große Grundlastkraftwerke ist – egal ob mit Kohle oder Atom betrieben. Denn diese stehen einer dezentralen, partizipatorisch gestaltbaren und flexibleren Energieversorgung im Wege.

Sommer 2011: Nach dem Klimacamp 2008 in Hamburg, den Protesten gegen den Klimagipfel 2009 in Kopenhagen und „Castor? Schottern!“ im Herbst 2010 rufen wir auf zum Klima- und Energiecamp 2011 in der Lausitz/Brandenburg.
Was ist ein Klimacamp?

Ein Klimacamp ist ein Raum für Vernetzung, Wissensaustausch und Diskussion sowie widerständige Praxis und direkte Aktion. Dabei soll das Camp auch ein Experimentierfeld für ein anderes Leben sein: Ressourcenschonendes Leben ist ein ebenso elementarer Bestandteil des Camps wie basisdemokratische Selbstorganisation.

Die Bundesregierung hat am 13. April 2011 einen Entwurf für ein Gesetz zur Demonstration und Anwendung von Technologien zur Abscheidung, Transport und dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid (CO2) beschlossen. Die Haftung für die risikoreichen unterirdischen „Endlager” soll laut Entwurf nur während der ersten 30 Jahre bei den Energiekonzernen liegen. Danach wird die Öffentlichkeit über Jahrhunderte hinweg für die entstehenden Schäden aufkommen müssen.

Brandenburg wird im Kampf gegen die unterirdische CO2-Verpressung das Zünglein an der Waage sein. Denn es ist das einzige Bundesland, in dem die Entwicklung von CCS von der Landesregierung unterstützt wird. Die erste CCS-Demonstrationsanlage eines ‚kohlendioxidarmen Kraftwerkes’ und damit der Bau eines zusätzlichen Kraftwerkblocks soll im Vattenfall-Braunkohlekraftwerk Jänschwalde bis 2016 entstehen. Erste Baumaßnahmen haben bereits im Januar 2011 begonnen. Das Kraftwerk ist der drittgrößte Klimakiller Europas.

Mithilfe der CCS-Technologie soll CO2 an Kohlekraftwerken abgeschieden, verflüssigt und unter die Erde gepresst werden. Die Risiken und Folgen der unterirdischen CO2-„Endlagerung” sind nicht kalkulierbar. Ob das CO2 im Boden bleibt, wieder an die Oberfläche tritt oder das Trinkwasser verunreinigt, ist unklar.

Die CO2-Abscheidung am Kraftwerk führt zu riesigen Effizienzverlusten. Zur Produktion der gleichen Menge Strom muss etwa ein Drittel mehr Kohle eingesetzt werden. Die Technologie rentiert sich somit nur für Großkraftwerke und zementiert die zentralisierte Energieproduktion. Deshalb verstehen wir den Widerstand gegen CCS und Kohleverstromung als Teil von Energiekämpfen und solidarisieren uns mit Atomkraftgegner_innen.

Energiekonzerne nutzen das Scheinargument der „sauberen Kohle“ durch CCS, um am Klimakiller Braunkohle und den alten Strukturen festzuhalten. Allein für die Braunkohletagebaue in der Lausitz mussten über 30.000 Menschen in 136 Dörfern den Baggern weichen. Durch die geplante Erweiterung des Braunkohletagebaus Jänschwalde-Nord würden als nächstes die drei Ortschaften Kerkwitz, Grabko und Atterwasch von der Landkarte verschwinden.

Gemeinsam mit Bürgerinitiativen gegen CO2-”Endlagerung” und Braunkohleabbau fordern wir einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Wir nehmen die Ängste der Menschen im Braunkohlerevier vor Arbeitsplatzverlusten ernst. Doch nur wenn jetzt der Strukturwandel eingeleitet wird, können rechtzeitig neue Perspektiven geschaffen werden. Brandenburg kann eine Vorbildregion für Energiesouveränität und erneuerbare Energieversorgung werden. Darin liegt das eigentliche Entwicklungspotenzial der Region und nicht am Festhalten an der Braunkohle.

Die Propaganda der großen Energiekonzerne will uns vorgaukeln, Klimaschutz sei ohne grundlegenden sozial-ökologischen Strukturwandel in der Gesellschaft möglich. Die bestehende, allein auf Profitmaximierung ausgerichtete, Wirtschaftsweise befindet sich jedoch in einem unauflösbaren Widerspruch zu den Bedürfnissen der Menschen und den ökologischen Rahmenbedingungen.

Wir fordern Klimagerechtigkeit statt Wachstumszwang. Dazu bedarf es der prinzipiellen Infragestellung unserer Produktions- und Konsummuster. Die Folgen des Klimawandels als Konsequenz von 200 Jahren Industrialisierung im globalen Norden treffen hauptsächlich Regionen, die vom dadurch erzeugten Wohlstand nie profitiert haben. Solidarität mit den Leidtragenden besteht auch in der Forderung nach Bewegungsfreiheit. Wir müssen Verantwortung übernehmen, deswegen: Klimagerechtigkeit jetzt!
Im Klima- und Energiecamp wollen wir selbstbestimmt, herrschaftskritisch und ressourcen-schonend Utopien, Ziele und Strategien für einen gerechten Umgang mit Energie entwerfen. Bislang marginalisierte Perspektiven werden wir mit Kreativität und Aktionen zivilen Ungehorsams Geltung verschaffen. Das Camp ist international ausgerichtet und wird unter anderem von einem deutsch/polnischen Anti-Atom-Bündnis mitorganisiert. Kommt vorbei. Packt mit an. Kämpft mit. Gegen „CO2-Endlager”. Für Klimagerechtigkeit und Energiesouveränität!
Klimagerechtigkeit – Wir unterstützen die Forderungen des internationalen Netzwerks „Climate Justice Now“:

  • Fossile Energieträger im Boden belassen!
  • Die Kontrolle über die natürlichen Ressourcen an die Menschen und die Gesellschaft zurückgeben und die Rechte der Indigenen Bevölkerungen achten!
  • Für eine lokale, nachhaltige Landwirtschaft!
  • Die ökologische Schuld gegenüber den Menschen des Südens anerkennen und Ausgleichszahlungen tätigen!
  • Keine falschen, marktbasierten Lösungen nutzen, sondern unsere Lebens- und Produktionsweise ändern!

[http://www.lausitzcamp.info]