HEUTE: HIGH PLACES & DENT MAY @ UT !!!

das SchubladenKonsortium & UT laden ein:

Mo 06.4. UT Connewitz
doors: 20.00 – start:21.00

HIGH PLACES (us/Thrill Jockey)

Roy Barber und Mary Pearson machen wundersam, wunderbare Musik. Generiert wird die aus Instrumenten die von Klassikern wie Akustikgitarre oder Banjo, Rasseln, Kalimba hin zu unkonventionellen Geraeuscheerzeugern wie Plastetüten, Holzblöcken, diversen Haushaltsgerätschaften oder Fieldrecordings gehen. Die Quelle ist hier auch sekundär da alles, auch der Gesang Pearsons, in diversen Loop-Pedalen, Delay-und Effektgeräten verfremdet, umgewandelt und völlig ungewohnt eingesetzt wird. HP sind Beispiel für eine neue Riege von Künstlern die mit d.i.y.-Background/Ästhetik Art School, klassische Kompositionausbildung, Noise und Electro-Akustik zueinanderführen und uns solch grossartige Musik beschert wie das Duo aus Brooklyn: verwaschene dichte Schichten aus wohligem Klang die, mal klar, mal wie unter Wasser aufgennommen wirken. Dazu grooven Synkopischen Polyrythmen subtil vor sich hin, zeigen sich gern auch Minimal-affin. In der Summe faszinierende, entrückte Musik wie aus einer anderen Welt, eine fremde Sprache deren Klang nicht los läßt.

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DENT MAY (us/Paw Tracks)

Die vielversprechendste Crooner-Entdeckung seit Jens Lekman! Im Bundesstaat Mississippi beheimatet, da von Animal Collective entdeckt und postwendend für deren bandeigenes Label verpflichtet:
Ein Nerd mit Ukulele geriert sich als Inkarnation aus 50er Schmalzheldensongs a la Roy Orbison oder Everly Brothers, dem Hochglanzpop der Walker Brothers oder Divine Comedy, sonnigen
Folkspielweisen mit Sinn für Popharmonien der Marke Van Dyke Parks/Brian Wilson und bricht das ganze wieder mit Tropicaliaeinsprängseln, Vaudevillegeste und allerlei (selbst) ironischen Querschlägen. Eine Johnathan Richman dürfte bei all dem Namedroping eigentlich nicht ausgespart werden kann aber auch nicht darüber hinweg helfen das es hier, trotz all der vorangegangenen Koordinaten, um ein ziemlich einzigartigen Typen geht dem der Ruf voraus eilt nebenbei ein grossartiger Unterhalter zu sein.