Archiv für April 2009

cocorosie in leipzig

das schubladenkonsortium lädt ein:

cocorosie

Mi, 29.04., 21.00 Uhr, Centraltheater

cocorosie@myspace
www.cocorosieland.com
schubladenkonsortium@myspace

cocorosie1

Vortrag: Castoriadis – Vom Sozialismus zur autonomen Gesellschaft

Harald Wolf

Cornelius Castoriadis: Vom Sozialismus zur autonomen Gesellschaft

Cornelius Castoriadis (1922-1997) war nicht nur einer der bedeutendsten libertären Theoretiker, sondern einer der wichtigsten und originellsten Denker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts überhaupt. In zwei Veranstaltungen sollen Grundzüge seiner politisch-theoretischen Laufbahn und seines Werkes besprochen werden. Der erste Teil knüpft an die Konzepte und Perspektiven an, die Castoriadis in und mit der Gruppe „Socialisme ou Barbarie“ (1949-1967) in den 1950er und 1960er Jahren entwickelte. Aus Analysen des westlichen wie östlichen bürokratischen Kapitalismus sowie der zeitgenössischen Klassenkämpfe entwickelt er eine Neubestimmung des Inhalts des Sozialismus. Von Anfang an stand dabei der Begriff der Autonomie im Zentrum, den er immer mehr erweiterte und radikalisierte, bis er ihn schließlich an die Stelle des Sozialismusbegriffs. Am Ende dieser Periode steht der Bruch mit dem Marxismus – „um Revolutionär bleiben zu können“.

Harald Wolf ist Soziologe und arbeitet am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) in Göttingen. Er ist Mitherausgeber der Ausgewählten Schriften von Castoriadis (Verlag Edition AV, Lich, 2006ff) und Mitbegründer des „Vereins für das Studium und die Förderung der Autonomie“.

Dienstag, 28. April 2009, 19 Uhr in den Räumen von Radio Corax, Unterberg 11, 06108 Halle

Ein Veranstaltung der Libertären Reihe des Alternativen Vorlesungsverzeichnisses des Stura der Universität Halle

fantasy noise fest

fantasynoisefest
fantasynoisefest1

25. april, kino la bim

action beat [UK]
mary and the baby cheeses [IL]
schredder [ber]
don vito [leip]

oder

das SchubladenKonsortium laedt ein:

Sa 25.4. Ilses Erika, Leipzig
doors: 22.00 – start:24.00

EDIE SEDGWICK (us/Dischord)

Supersystem/Antelope/El Guapo Kopf Justin Moyer stezt uns als Edie Sedgewick ihrer queer, sinisteren Sicht auf die Celebrity/Popkultur Nordamerikas aus. Edie agiert dabei mit Visuals und einer unglaublich scharfen Mixtur aus Songs die Elemente MoyerŽs alter Bands aufgreift: das heißt nichts weniger als Diskursthemen subtil in Arsch und Beine gehen zu lassen als ob es kein Morgen gäbe. Komplex, repetetive Gitarrenläufe rocken, verspielt dubige Basslinien hypnotisieren und spröder Gesang sprotzt dagegen. Edie rekrutiert sich dabei ihre Backingband aus den Dischord-Brüdern von Faraquet und Medications!

&

ITS NOT NOT (esp/Bcore)

Barcelonas Finest ist zurück das Konglomerat aus Tokyo Sex Destruction und Standstill bringt hyperaktiv mit catchy Bässen, sirrenden Gitarren, aufgekratztem Gesang und allerlei Precussion-Brimborium jedemenge Ohrwurm und Tanzdielenpotential. Als Inspiration dienen Bands wie Murder City Devils, P.I.L., Les Savy Fav, Talking Heads oder Can. Its Not Not zelebrieren ihre Leidenschaft für Musik, egal ob alt oder modern, ob aggressiv oder relaxt, ob partytauglich oder kopflastig und verkörpern dabei eine Update-Version von Punk ohne Regeln, ohne Muster, ohne Trends.

plus DJs MISS FINISTERE & Kick N Rush

live: 1984 (Frankreich)

1984

Freitag, 24.04.2009, klub drushba

Sacre Bleu! 1984 sind Franzosen, kommen aber daher wie Joy Division und dreschen auf ihre Gitarren ein wie die B52s. Das Trio hat sich dem Wave in jeglicher Facette verschrieben.
Schneidend, treibend, pochend, verwirrend und doch geschmeidig – 1984 spielen großartigen, dunklen und abwechslungsreichen Post-Punk und Cold Wave mit kristallinen Gitarren und einem angenehm unpeinlichen Gesang in Moll. Ihre Live-Shows reißen die Menschen vom Hocker und animieren die Massen mitunter zu orgiastischen Schrei-Contests.

oder

egotronicplakat

24.04.09, 21:00, absturz leipzig, feinkostgelände, karl liebknecht straße 36

Live: Egotronic (ElectroPunk)

Die Popjournaille, sie wird natürlich sagen, dass es sich bei Egotronic um ein echtes Crossoverprodukt handelt. Nicht nur, dass sie das Suffix -tronic der Schluffigkeit
entrissen und mit neuem Selbstbewusstsein versehen haben, nein,hinterm Ego stehen sogar,
ganz Freud, drei: BassMann Endi, SoundMann KT&F und MasterMind Torsun. Wie sie das
Beste aus aktuellen Strömungen für sich, für uns, für alle neu besetzen. Wie sie ausformulierte DIY-Tanzbeats und linke Wach-Texte in für jeden verständliche Klar-Musik giessen. Der kombinierte AnTrieb einessozialen Bewusstseins gegen das Über-ReIch. Alles klar soweit, alles
schön und gut? So einfach ist das nicht, liebe Freunde! Egotronic raven gegen Deutschland. Wie kommt ihr damit klar? Wenn sie nicht nurauf den Schweini-Wahn und alles wofür er steht, kotzen? Wenn sie auf neoliberalen Schleim verzichten können und Attitude fordern.

Denn das gehört zum guten Ton dazu: Egal wie verfeiert du bist, sie verlangen von dir, den Arsch nicht nur über der Tanzfläche hochzukriegen. Du kannst dich also gern herausgefordert fühlen.
Kannst an Autos geklemmte Plastikmäste abknicken und den Mist mit der Fahne vom Boden wischen. Kannst über Beton tanzen, druff und dran sein, Steine in die Hand zu nehmen, zum Werfen, zum Ziehen. Bankautomatenkarten zerdrücken, zum Teil Scheiben einschmeissen. Ihr
merkt, Feierei und Politik gehen ziemlich gut zusammen. Das hat die Linke nur vergessen. Salonmarxisten tun etwas empört, Salonnazis auch, ihre Indianer haben die Hosen vollgepisst, weil, die können nur Bier saufen und den Arm heben im Nationaltrikot, den Kopf voll Jogginghose. Egotronic sagen wie es ist. Und motivieren zum Um-die-Häuser-ziehen. Deswegen errreichen sie die Basis. Sie feiern links und sie sind cooler. Und ihre Hallen bersten vor Energie. Und solange die Onkelz in ausverkauften AOL-Arenen vor Schweinen in Trikotimitationen mit der 18 spielen, da also was nicht mit der Verteilung und dem Verstand stimmt, solange sagen sie nicht nur was
sie ankotzt, sondern machen auch was dagegen und das Beste daraus. Liebe Grüße aus der Hauptstadt.

PS Dass die erste Single Raven gegen Deutschland/Kotzen sein wird, sagen wir euch noch. Hier ruft der electro punk!! Niemals war es so sexy, punk zu sein; getanzt haben die nämlich nie, die sind nur immer ausgerastet. Zu Egotronic geht beides. Ihr wisst doch: Eigentlich ist Audiolith ein Club für alle denen Club sonst immer zu piefig war. Und Egotronic tanzen auf Nasen herum.

ego

oder

This Will Destroy You (Magic Bullet Records, USA) und Trickform (Leipzig)

Fr 24.04.2009 21:00, UT Connewitz

Ihr Name ist Programm: This Will Destroy You machen einen tatsächlich fertig. Die Band aus San Marcos Texas macht das allerdings nicht, indem sie einen so lange anbrüllt, bis man nicht mehr stehen kann. Auch zersägt sie einem nicht gleich mit schreddernden Gitarren die Beine – meistens zumindest. Nein, diese vier Herren führen einen mit zurückgenommenen Arrangements und feinen Gitarrenmelodien durch aufregende Post-Rock-Instrumental-Exkursionen, um einem dann entweder kurz Mogwai-esk ein Gitarrenbrett vor die Stirn zu knallen, oder aber – was sie weitaus besser können – sie umgarnen einen so lange, bis man an einer ganz lieblichen Stelle das leise Knacken seines eigenen Herzens hört.

Trickform schreibt größtenteils elektronische Stücke irgendwo im weiten Feld von Electronica und IDM, die mit Gitarren, Melodika und Ähnlichem angereichert werden. Verträumte Spielereien laden zum Verweilen und Dahindriften ein. Der Leipziger spielt zum ersten Mal im UT, auch wenn er im Nachtleben der Stadt lange kein Unbekannter mehr ist. Hinterlegen wird er das Ganze mit wunderschönen Filmen von Zbigniew Rybczynski.

Vortrag: Arbeitserfahrung bei „Socialisme ou Barbarie“

Dienstag, 21. April 2009, 19 Uhr in den Räumen von Radio Corax, Unterberg 11, 06108 Halle

eine Veranstaltung der Libertären Reihe im Rahmen des alternativen Vorlesungsverzeichnisses des Studierendenrates der Universität Halle

Arbeitserfahrung bei „Socialisme ou Barbarie“

Andrea Gabler

Die Gruppe „Socialisme ou Barbarie“ war eine wichtige Anregerin der Neuen Linken und des Mai ’68 in Frankreich. Auch andere internationale Strömungen wie der italienische Operaismus, der angelsächsische Autonomist Marxism oder libertäre Gruppierungen haben sich von den Ideen von „Socialisme ou Barbarie“ inspirieren lassen.

1949 von Cornelius Castoriadis, Claude Lefort und anderen gegründet, hat „Socialisme ou Barbarie“ bis Mitte der 1960er Jahre Theorien und Konzepte entwickelt, die bis heute nichts von ihrer Frische und Originalität verloren haben. Dies trifft insbesondere für die Arbeitsanalysen der Gruppe zu. Das von ihr entwickelte Konzept der „témoignages“ – Erfahrungsberichte aus dem Arbeitsalltag und deren politische Interpretation – war der Versuch, Arbeitserfahrungen im modernen Kapitalismus authentisch zu artikulieren, theoretisch zu reflektieren und zu politisieren. Die einzelnen Arbeitenden selbst wurden ermutigt, Arbeit und Betrieb zu beschreiben und zu analysieren. Anknüpfend an die stets vorhandenen Keime der Selbstorganisation in der Arbeit soll daraus eine autonome Arbeitspolitik entwickelt werden. Ziel dieser Politik war für „Socialisme ou Barbarie“ nicht nur die betriebliche, sondern die verallgemeinerte direkt-demokratische Selbstverwaltung durch Räte.

Dieser Vortrag stellt den Ansatz von „Socialisme ou Barbarie“ vor und fragt nach möglichen Anregungspotentialen für die politische Praxis heute.

Andrea Gabler ist Soziologin, Arbeitsschwerpunkte: Soziologie der Arbeit, Geschichte der radikalen Linken, Politische Theorie.
In diesen Tagen erschienen: „Antizipierte Autonomie. Zur Theorie und Praxis der Gruppe „Socialisme ou Barbarie“ (1949-1967)“ (Offizin Verlag Hannover).

via libertäre reihe

i talk you listen show im zoro

lumen_zoro

18.04.09
LVMEN
AMENRA
SAVIOURS
KINGDOM
@zoro (21 uhr)

eine show von i talk you listen

Wert Arbeit Krise

Grundlagen einer emanzipatorischen Kritik der Verhältnisse

Veranstaltung mit Martin Dornis (Bündnis gegen Antisemitismus) und dem Casablanca e.V.

Samstag, 18. April 09 14 – 20 Uhr
Walter-Heinze-Straße 9, Ecke Weißenfelserstraße

In Zeiten der Finanz- bzw. „Realwirtschafts“-Krise als öffentliche Angelegenheit hat Antikapitalismus Hochkonjunktur: dass es „so“ nicht weitergehen kann, darin sind sich von rechts nach links alle einig. Leider (re)produziert die krisenbedingte Argumentation statt einer tiefgreifenden Kritik der Verhältnisse oft genug dann doch nur antisemtische und rassistische Ideologien und bleibt beim Unmut über Arbeitslosigkeit und Verteilungs-ungerechtigkeiten stehen, statt radikal – im Sinne von „an die Wurzel gehend“ – die Grundlagen der bestehenden Gesellschaft zu analysieren.
Wert, Arbeit und Krise sind Begriffe, die wir als zentrale Kategorien dieser (patriarchalen) Gesellschaft begreifen und anhand derer wir uns einer solchen radikalen Kritik annähern wollen. Dabei beziehen wir uns unter anderem auf eine wertkritische Theorietradition. Auch feministische Kritikansätze am bürgerlichen Subjekt bzw. eine Auseinandersetzung mit Sexismus als Produkt der im Kapitalismus erforderlichen Naturbeherrschung werden Teil der Veranstaltung sein.
Gegliedert ist die Veranstaltung in drei Blöcke à 90 Minuten, die jeweils aus einem Vortrag, Arbeit in Kleingruppen und abschließender Diskussion bestehen Am Beginn steht eine Einführung in die Grundbegriffe der Kritik. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wollen wir auf verschiedene Formen antikapitalistischer Argumentation eigehen, die problematischen Punkte daran herausarbeiten und gemeinsam emanzipatorische Kritikansätze entwickeln.

mit Unterstützung vom StudentInnenrat der Universität Leipzig

hardcore oder punk

comebackkid

Freitag, 17.04.2009, 19:00 Uhr, Conne Island

Through The Noise I Eins ist klar, der April diesen Jahres weiß definitiv, was er will… So blüht den begeisterten Szene-Kids nach This is Hell nun auch noch das Knaller-Package schlechthin:
Angeführt von COMEBACK KID, die uns, berechtigter Weise, nun schon zum x-ten Mal beehren und ihrer Linie der neuen Schule dabei immer treu geblieben sind. Im Handgepäck haben sie das neue alte Album, „Through the Noise“, das sich sicher schon jeder vom Downloader seines Vertrauens besorgt haben wird. Darauf zu finden, ein Live-Album (aufgenommen übrigens in Leipzig) in klassischer Comeback Kid-Tradition.
Mit dabei außerdem unser aller Lieblingsband BANE, die wohl keinen davon abhalten kann, die Füße still zu halten oder die Frisur zu ruinieren. Seit dem Frühjahr 1997 und dem Album „Free to think, free to be“ ist viel passiert, etliche LP`s sind erschienen, trotz dessen sind die Jungs um Aaron Bedard ihrem Stil treu geblieben. Kraftvoller, leicht metallischer Hardcore, mal mit schnellen, straighten Parts, mal melodisch und verspielt, aber immer mitreißend.
Die ARCHITECTS, die Newcomer des letztens Jahres, und wohl jüngste, beste und modebewussteste Metallband dieser Tage, führt es nun schon zum zweiten Mal in unsere heimischen Gefilde und wird wohl zur erheblichen Verjüngung des Publikums führen. Mit dem neuen Frontmann Sam Carter hielt der dynamische, aggressive Sound Einzug, der sich auf dem neuen Album widerspiegelt und die Herzen der Teenager höher schlagen lässt. Fachkundigen Kennern blutet das Herz, wenn „Hollow Crown“ die Ketten des irgendwie schon tot geglaubten technischen Death-/Metalcore-Genres sprengt und den geneigten Hörern mit epochalen, sehr wütenden und aggressiven Breitwand-Sounds beglückt.
Zudem auf der Bühne zu treffen: die Tour-Kumpanen der eben erwähnten grandiosen Architects: MISERY SIGNALS aus Wisconsin (USA)! Mit ebenfalls neuem alten Album in der Tasche stürmen sie die Bretter, die die Welt bedeuten. Zu erwarten ist nichts wirklich Neues und so wird das alte Metalcore-Patent auch diesmal aufgehen. Somit bauen wir auf eine fabulöse Bühnenshow.
Den Anfang des Abends werden wohl OUTBREAK einläuten, die in alter Manier klassischen Hardcore nach Leipzig bringen und somit `nen ordentlichen Soundtrack zum Bude zerlegen liefern.
Also liebe Freunde der Subkultur, die Air Max geputzt, den Pony frisiert, Texte gelernt, Partyausfall aktualisiert und die Vorbestellungsliste zum Kochen gebracht…für Schnipsel, alkoholfreie Getränke und Aufreger ist gesorgt!

Bis dahin freut sich Eure Szenepolizei


TONIGHT: IDLE HANDS, STATICS & TINY GHOSTS @ LIWI!

…start 22:00uhr
is punk oder so was…
danach disco. davor demo. alles verrückt.

Zurück zur Religion. Durban II als Generalangriff auf den Säkularismus.

Vortrag und Diskussion mit Thomas von der Osten-Sacken
Eine Veranstaltung der ag antifa im stura der Uni Halle / antifa.uni-halle.de

Dienstag, 14. April 2009, 19 Uhr
Melanchthonianum, Universitätsplatz, Halle (Saale)

Konzentrierten sich islamische Länder und obskure NGO in Durban noch ganz darauf die Konferenz zu einem antisemitischen Großereignis umzugestalten, soll es jetzt in Genf zusätzlich noch den bürgerlichen Freiheitsrechten an den Kragen gehen. Seit Jahren arbeitet etwa die Organisation islamischer Staaten daran, die so genannte Islamophobie international als DEN Sündenfall des Rassismus zu verankern. Wer sich abfällig oder kritisch gegenüber dem Islam, seinem Propheten oder dem Koran äußere übe nicht etwa eine berechtigte Kritik, sondern beleidige religiöse Gefühle und diffamiere Millionen von Menschen. Deshalb seien international Gesetze zu verankern, die solche Kritik unter Strafe stellen sollen. Erst kürzlich hat die UN-Vollversammlung eine entsprechende Resolution verabschiedet. Kommen die islamischen Staaten – fast alle von ihnen sind Diktaturen, in denen das Recht des Einzelnen nichts zählt – mit diesem Vorstoß durch, entscheiden fortan irgendwelche Ulema Mullahs, was Kritik ist und was Beleidigung. Das Recht auf free speech soll so ausgehebelt werden im Namen eines Antirassismus, der inzwischen als Ideologie nur noch gegen die Errungenschaften der bürgerlichen Revolution ins Feld geführt wird.

Durban II soll nicht nur da anschließen, wo Durban I endete, in der partikularen Verurteilung Israels als Apartheidstaat, der Relativierung des Holocaust und der Aufwertung von Suicide Terror zu legitimen Widerstand, diesmal sollen grundlegende Errungenschaften der Aufklärung selbst rückgängig gemacht werden. Vor allem richtet sich Durban II gegen die Idee einer säkular verfassten Gesellschaft. Über die UN soll die „Re-religiösisierung“ von Gesellschaft und Politik ihre Weihen erhalten.

Thomas von der Osten-Sacken ist Mitarbeiter der Hilfsorganisation Wadi e.V. Er schreibt u.a. Artikel für „Die Welt“ und „Jungle World“ und ist Mitherausgeber der Bücher „Sadams letztes Gefecht? Der lange Weg in den III. Golfkrieg“ (Hamburg 2002) und „Amerika. Der ‚War on Terror‘ und der Aufstand der Alten Welt“ (Freiburg 2003).

via shape deviation & no tears for krauts

13.04. Konzert 11.55h-shows

1155

Schuppen Stö 16
Stoeckartstrasse 16, Leipzig

Morning Wood (screamo, italy)
Kenzaries Middle Kata (postpunk, ger)
Isaiah (screamo/alternativ, belgium)
Chinese Dama (screamo, italy)