Archiv für März 2009

gods and queens /// drowning with our anchors /// zann

i talk, you listen präsentiert:

godsandqueens

www.myspace.com/godsandqueens
www.myspace.com/drowningwithouranchors
www.myspace.com/zann

ORDINATION OF AARON discography DLP

ordination

Folks. after a lot of waiting, a lot of sweet and a lot of glue sticks – the Ordination of aaron discography DLP is finally out and get purchased at the bisaufsmesser.com/store or some other distros all over the world. Its a one time pressing of 1000 copies. So don`t wait for to long

(http://xmesserx.blogspot.com/2009/03/ordination-of-aaron-discography-dlp-out.html)

Finally after all the waiting – the ORDINATION OF AARON discography is done. Its double LP (A/B side comes on white vinyl & the C/D side on black vinyl w/ etching)
The DLP includes the LP, the 7″ and the split 7″ w/ INDIAN SUMMER – but NOT the acoustic 7″. All records come w/ nice booklets and an extra patch. www.adagio830.de

(http://xmesserx.blogspot.com/2009/02/ordination-of-aaron-discography-dlp-pre.html)

ORDINATION OF AARON “Discography” Doppel-LP auf ADAGIO 830

Limitierte Auflage von 1000 hand-nummerierten Exemplaren, weisses und schwarzes Vinyl, im Klappcover inklusive Booklet. Mit allen Aufnahmen (ausser ihrer Akustik-7“) von 1994/95. 14 Stücke auf 3 LP-Seiten, auf der 4.Seite sind dann Graphiken eingraviert.
Anhand dieser Wiederveröffentlichung bietet sich gewissermassen ein Rückblick auf die Musik-Geschichte aus erster Hand an:
ORDINATION OF AARON zählten zu den ersten Bands, die den Wendepunkt im 90er Jahre Emo-Core markierten. Weg von dem exzessiven, vor Intensität berstenden Stil (von Bands wie IMPETUS INTER, CARBOMB, STRUGGLE, HEROIN, u.v.m.), hin zu einer eher weinerlichen Selbstbemitleidungs-Epik. O.O.A. bewegten sich auf dieser Grenze. Auf der anderen Seite kamen dann jene Bands auf, die ihre musikalische wie auch ideelle Einfallslosigkeit (bzw. Einfalt) mittels einer formlosen Aneinanderreihung von Metal-Riffs in Kombination mit Geschrei kaschierten. Diese Entwicklung nannte sich denn auch treffenderweise „Screamo“. Aber kein Grund zur Aufregung! In der Geschichte der Populär-Kultur erging es noch absolut jedem Stil so, dass nach Bildung und Findung, dem ersten Enthusiasmus und Aufstieg, geradezu zwangsläufig Stillstand, Wiederholung und Niedergang folgen. Weshalb man auch nicht allzu krampfhaft an Genrebegriffen und Stilen festhalten sollte… Übrigens war in der heutigen Ausgabe der taz ein Interview mit den Betreibern des TRIKONT Labels zu lesen (welches ich nebenbei bemerkt sehr schätze), die in diesem Zusammenhang einen interessanten Satz von sich gaben:
„Die Krise (der Musikindustrie) hat nichts mit den kostenlosen Downloads zu tun. Lange vorher wurde eine systematische Entwertung von Musik durch Verramschung und Überangebot betrieben.“
Eine durchaus bedenkenswerte Aussage, wenn einen das Gefühl beschleicht, dass eine endlose Flut an Veröffentlichungen nur deshalb exisitiert, weil allein der Besitz eines Laptops manche Menschen schon zum Künstler/Musiker befähigt zu sein glauben lässt?! – Nicht falsch verstehen: Ich habe gar nichts gegen Dilletantismus (im Gegenteil!) und auch nicht gegen die „vollständige Demokratisierung“ der Kultur. Aber erst sollte immer die Idee vorhanden sein, dann die (mehr oder weniger gelungene) handwerkliche bzw. technische Umsetzung. Aber im ungekehrten Fall ist der eigene kreative Input erst gar nicht vorhanden…

(Armin Hoffmann, x-mist records)

transmission fanzine und schubladenkonsortium shows

holykiss

Sonntag, 29.03.2009 präsentiert vom Transmission Fanzine:

die grossartigen NEPTUNE (usa) lärmend und unfrisiert, ein gebräu aus kaputtem garage und unkorrektem math. mit instrumenten aus fahrrädern, sägen, lichtschaltern…und HOLY KISS (usa) aus dem umfeld von bands wie THE VANISHING, SIXTEENS und PHANTOM LIMBS kommend, spielen musik zwischen schrägem postpunk und dreckigem blues/r..n..r. THE BIRTHDAY PARTY meets BAUHAUS meets THE CRAMPS…begleitet von BERNAYS PROPAGANDA (mazedonien)
tanzbarer postpunk/new wave zwischen THE GOSSIP und GANG OF FOUR mit message und schwung!

ab 21Uhr im Zoro!!!

Montag, 30.März UT Connewitz
doors: 21.00 – start: 22.00

das SchubladenKonsortium & UT laden ein:

STANLEY BRINKS (brln/Ex-Hermann Dune!/Radical Baboon)

Beim Output des ehemaligen Herman Dune Mitglieds stinken selbst arbeitswütige Musiker wie Ryan Adams oder Joseph Arthur ab. In seiner aktuellen Wahlheimat Berlin, in der er seine neue Unabhängigkeit auskostet, kam er zu seiner aktuellen Wahlidentität Stanley Brinks. Und „Dank U“ ist wohl das perfekte Album für diejenigen, denen der letzte Release von Herman Dune zu überladen wirkte. Hier beläßt Andre Herman Dune die Songs – wie man es von ihm kennt- in ihrem rohen Umfeld und setzt nur hier und da kleine Akzente mit Bläsern oder einer dezenten Rythmusbegleitung. Fakt ist, dass ein großer Teil seiner unzähligen Songs bezaubernd ist und durch cleveres Songwriting überzeugt. Auf seinem Debüt als Stanley Brinks ist AHD so relaxed, jazzy und cool wie selten zuvor. Auch die Wave Pictures sind bei der Platte mit von der Partie. Angesichts der Spielfreude stellt sich die Frage nach einer Rückkehr zu Herman Dune erst gar nicht. Stanley Brinks ist solo und kostet diese Unabhängigkeit momentan scheinbar mit jedem Atemzug aus. Wir hören ihm dabei gerne zu.

FRESCHARD (fra/radbab)

Unglaublich leichtfüßig und charmant wie Clemence Freschard die geneigte Hörerschaft mit ihren Popperlen in den Bann zieht. Unterstuetzt von Drumer Leo Bear Creek und Andre Hermann Dune an der Gitarre entstehen so Songs mit Chansonschattierung die in ihrer 60ties-Verneigung den frühen Belle&Sebastian(feat.Isobelle Campell) nahe stehen!

ERIC CHENAUX (can/Constellation)

Auf einer Basis irgendwo zwischen Jazz und schottischem Folk errichtet Chenaux eine Atmosphäre voller warmer Gitarren- und Banjo-Licks, die sich langsam und wohlig in die Hirnrinde bohren. Stellt euch eine Kreuzung aus Richard Young, Devendra Banhart und Red Red Meat vor und ihr wisst, wohin die Reise geht.

und im ATARI:

blackwaves

http://www.myspace.com/blckws
http://www.myspace.com/kodiakdoom

Miyagi + Driftwood On Their Way To The Ocean

miyagi

Fr.27.03.
21:00 Uhr
Objekt 5

Miyagi haben genau das, was jede gute Band braucht: Hits! Hört man ihren Song „Whatever 2.0″ kann kein Bein stillstehen und kein Kopf starr verharren. Man will sich schütteln, man will tanzen. Mit solcher Energie dringt die Musik nach vorne! Dazu kommen süße Melodien, die sich in den Gehörgängen verkleben und nie wieder rauskommen wollen. Freunde der Wombats, Strokes oder Kilians dürften auf ihre Kosten kommen, aber Miyagi können noch mehr. Surfgitarren mischen sich in den Indiesound und treten gegen Discoriffs an, die sonst nur Franz Ferdinand beherrschen. Und immer wieder treibt der Drumbeat alles voran. Miyagi sind Indie-Disco deluxe! Zuvor werden die Hallenser von 3 Driftwood On Their Way To The Ocean die Gehörgänge frei pusten. Ihre Musik ist nämlich keineswegs so verträumt, wie ihr Bandname. Sie spielen kompromisslosen Garagenrock mit punkiger Attitüde. Verzerrter Bass, Single-Note-Stakkatos, heftige Drums und beißender Gesang.

Danach Tanzen mit Flexmaster 3000 vs. Annek Skywalker (Indie vs. Electro)

außerdem:

27.03.2009 ||| THE DROPOUTPATROL ||| pimu bar LE

Der Winter geht zu Ende und am Freitag bietet sich die vielleicht letzte Möglichkeit in kuscheliger Kerzenlichtatmosphäre traurig schönen Klängen zu lauschen. Das einstige Soloprojekt von ein Viertel Petethepiratesquid wird in der Leipziger PIMU BAR als Band auf der Bühne stehen. Songs zwischen Hoffnung, Mittelfinger und jeder Menge Herz. Dazu servieren wir Cocktails, Sekt und frischen Saft. Der beste Start ins Wochenende!

Die PIMU BAR befindet sich in der Könneritzstraße 24! Start: 21 Uhr

wem s danach noch nach tanzen oder rumstehen ist dem sei ein gewisser Kick N Rush und seine kisten voll plaste empfohlen… das ganze in den sch(a)urigen kellergemäuern des WALDFRIEDEN zu finden neben dem Zest in C-witz.

und

soapandskin

Freitag, 27. März 2009 um 20.00 Uhr Centraltheater Leipzig

Keine der musikalischen Entdeckungen der letzten Jahre konnte so sehr erschüttern wie Soap&Skin aka Anja Plaschg. Geradezu schockierend ist die Vehemenz, mit der sich die erst 18 Jahre junge Künstlerin in ihre Kompositionen wirft und sich bis aufs Letzte von ihnen verzehren lässt. Dabei sind die 13 tief melancholischen Stücke aus Piano, klackernder Elektronik und dieser mal hauchenden, mal heulenden, aber immer unbeschreiblichen Stimme auf ihrem Debütalbum von so einer rasenden Schönheit und Anmut, dass man daran zerschellen möchte. Alles zerfällt, es gibt keinen Kitsch mehr, kein Pathos, keine jugendliche Todessehnsucht, sondern alles wird in der Musik von Soap&Skin ein- und aufgelöst. Wer Soap&Skin jemals live gesehen hat und erlebt, ja, erlitten hat, wie diese zierliche, wild entschlossene Person sich mit fiebrigem Blick ihrer Musik und dem Publikum ausliefert, mit halb erstickter Stimme flüsternd, um dann mit zurückgeworfenem Kopf zu heulen wie ein verletzter Wolf, umgeben von einer vibrierenden Totenstille aus Ehrfurcht, hat das Gefühl, einen historischen Moment miterlebt zu haben. Es gibt kein Zurück mehr für jemanden wie Anja Plaschg, und fast möchte man sie da rausnehmen, weil das, was sie macht, in seinen Dimensionen so unermesslich ist wie ein Eisberg, dessen tatsächliche Ausmaße man nicht einmal erahnen kann. Aber gleichzeitig ist so deutlich, dass sie, auch wenn man das Gequatsche von geborenen Künstlerinnen und Genies nicht ertragen kann, nicht drum rumkommt, sich immer weiter zu exponieren – sie muss.

They say I’m different – schon in ihrer Kindheit und Jugend im kleinen südsteirischen Dorf Gnas, in dem die Eltern einen Schweinemastbetrieb betreiben, eckt Plaschg als gefühlter Fremdling mit punkig zerrissenen Klamotten und nihilistischer Attitüde an. Die zunächst verhassten Klavierstunden werden mit dem Eintritt ins Teen Age auf einmal Lebenselixier – Anja übt bis zu zwölf Stunden am Tag und lernt zusätzlich Geige. Der ältere Bruder installiert ihr ein Soundprogramm am Computer, das sie sich in Eigenregie aneignet und zum Produzieren nutzt. Das künstlerische Gymnasium jedoch, das sie in der nächsten größeren Stadt Graz besucht, lähmt sie mit seinen Alltags-Lehrinhalten derart, dass sie beschließt, sich an der Wiener Akademie der Bildenden Künste zu bewerben. Zwei Professoren wollen die 16-Jährige haben, nach 3 Semestern beim antikonventionellen Maler Daniel Richter, bricht sie auch diese – erkannt als unzureichende Zwischenlösung – ab und wendet sich schließlich ganz der Musik zu.
Erste Stücke lädt sie 2005 auf ihrer MySpace-Seite hoch und verschickt sie an verschiedene Labels. Das Berliner Elektronik-Label Shitkatapult reagiert und veröffentlicht 2006 auf einer Mini-Compilation ihren Track „Mr. Gaunt PT 1000“ als Überraschungs-Outro.

Das erste Album von Soap&Skin verfolgt konsequent die von den bereits veröffentlichten Stücken vorgegebene Linie von Dramatik, Zerrissenheit und Melancholie. Die Wucht dieses Debüts liegt in seiner Paradoxalität: Es ist ein Werk von unheimlicher Reife, das ohne seine jugendliche Ungezügeltheit und Getriebenheit nicht existieren könnte. Plaschg wirkt hier nicht wie ein Teenager der 00er Jahre, sondern wie eine durch die schroffen Spukwelten der viktorianischen Brontë-Sisters geisternde, rebellisch-schwermütige Heldin, die viel zu viel an Weltwissen auf ihrem schmalen Rücken buckelt. Auch wenn Parallelen zu Songwriterinnen wie Cat Power oder Scout Niblett, die in ähnlich gemarterter Weise zu Piano singen und von ihren Fans mit vergleichbarer Ehrfurcht empfangen werden, musikalisch näher liegen, lässt das sturmumtoste, grandiose Aufbrausen von Soap&Skins Kompositionen eher an die ebenso gespenstische Welt einer Kate Bush denken. Auch die debütierte bereits mit 16. Kate Bushs erster Erfolg war die musikalische Ode an die abgründige Gothic Love Story „Wuthering Heights“, verfasst von Emily Brontë, als deren Romanprotagonistin man sich Anja Plaschg, die wiederum mit ihrer Vorliebe für Techno und Maschinen so gar nichts Gestriges hat, so gut vorstellen kann.
Soap&Skin ist schon jetzt in so vielen Dimensionen über Anja Plaschg hinausgewachsen.

Sonja Eismann

wire + parts & labour

wire

partsandlabour

wire + parts & labour am 25. märz im centraltheater in leipzig

Inspiriert durch die frühe englische Punkszene, werden Wire oft als eine der wichtigsten Rockbands der 70er und 80er Jahre bezeichnet. Wire sind maßgeblich ein „art punk“- bzw. „post punk“-Ensemble, größtenteils wegen ihres detaillierten, reichen und atmosphärischen Klangs, ihrer oft obskuren Lyrik und weniger wegen ihrer situationsbezogenen politischen Statements.

Wire haben sich stetig weiterentwickelt, von frühem lautem Punk („Pink Flag“, 1977) zu einem komplexeren, strukturierten Sound, der sich zunehmend Gitarreneffekten und Synthesizern bediente („Chairs Missing“ von 1978 und „154“ von 1979). In den Jahren seit Veröffentlichung ihres Albums „Send“ (2003) haben sie problematisiert, reflektiert, geschlummert, sich erholt, expandiert und so die alte Haut ab- und eine neue übergeworfen.

Wire sind nicht mehr so, wie sie mal waren, aber sie waren auch nie so, wie sie vorher waren. Das letzte Album „Object 47“ ist ihr elftes Studioalbum. Es ist das zweite Ergebnis einer Arbeit, die 2006 begann, und hat bereits die EP „Read And Burn“ hervorgebracht. Während sie ihre eigene Mischung aus avantgardistischer Haltung und klassischen Popklängen beibehalten, stellt das Album dar, wie Wire heute sind: wie immer vorausschauend!

Is there a sub-genre called ‚intelligent, adventurous, 21st century rock n roll‘? That’s what I call Wire. Nick Reynolds, BBC

klabusterbären und kaltfront. punk im labim.

klabusterbaeren

record release der klabusterbären mit kaltfront und subjektiv im labim am 21. märz 2009

gtuk vs the helicopter

gtuk

gtuk vs the helicopter

Freitag, 20. März 2009 um 20.00 Uhr

Atari, Ecke Kippenbergstraße / Täubchenweg, Leipzig

antifascist attitude (rus) 2008

dokfilm mit vortrag

17.03.2009 | 20.00 U | Reil78 | Halle/S.

In this documentary you can see interviews and antifascist actions with different antifascist people from Moscow, St. Petersburg and Irkutsk (Russian cities with strong antifascist movement). The interviews are with anarcho-antifascists, human right gruops, RASH, SHARP and „Moscow Trojan Skins“, the antifascist hardcore band WHAT WE FEEL, anarcho-punx and the murdered lawyer Stas Markelov (murdered on 19.01.2009, RIP). Besides are shown some antifascist actions and demonstrations and antifascist concerts.

The film was produced without any money from funds and is totally DIY, made by anarcho-art group „Children of Bakunin“:

Ukrop, ein Aktivist aus Moskau wird den Film zeigen und die aktuelle Situation antifaschistischer Arbeit in Russland kommentieren.

postland presents: ostinato, diario & bul bul

ostinato1
ostinato2


Montag, 16.03.2009, 20:00 Uhr, Conne Island, Leipzig

Es ist wieder mal soweit. Die aus Washington D.C stammende Instanz in Sachen Bombast Kraut Instrumental Postrock sind wieder in Europa. Wir lassen es uns nicht nehmen und erfinden auf unserer Postland-Insel mit dem Montag einen neuen optimalen Konzerttag. Die Show mit Ostinato, Diario und Bul Bul wird somit zum Einen die Neuauflage des legendären Dreierpakets von 2007 (damals mit Maserati) und zum Anderen ultimatives Rezept gegen die allwöchentlichen Wochenanfangsdepressionen. Wer mit Ostinato als Band noch keine Erfahrung gemacht hat, dem wird hier wärmstens und bestimmt empfohlen, sich dem Trio in all ihrer Barmherzigkeit für Melodie und Zusammenspiel hinzugeben. In klassischer dreiköpfiger Postrockformation wird hier soundgewandet, was das Zeug hält. Hier trifft Pink Floyd auf Sigur Ros, hier wird Godspeed als Dub gespielt. Die drei sympathischen eigenwilligen Herren lassen sich samt ihrer musikalischen Eigenheit und Entwicklung in den letzten Jahren häufiger auf der Bühne blicken und überzeugen damit regelmäßig zukünftige und bereits befangene Hörer.

Auch Diario sind bekennende Fans von Ostinato. Zweimaliges ergiebiges Touren in den letzten fünf Jahren haben sich in Einfluss und Überzeugung auch beim Leipziger Trio eingebrannt. Aufgeregt sind sie deshalb jetzt schon. Aufregung bringt auch der Semi-Anlass für die Show. Vor zehn Jahren hat sich Diario musikalisch kennengelernt und sind seither mit vier Alben, unzähligen Liveshows und gefühlten 20 Proberäumen noch immer unermüdlich auf der Suche nach Sound, musikalischer Ergänzung und Grenzen, die es als Band zu überwinden gilt. Dabei spielen die Drei seit jeher in ebenfalls klassischer Besetzung samt Bass, Gitarre und Drums rein instrumental. Ob das in Zukunft weiterhin so bleibt, ist abzuwarten. Was bleiben wird, ist ihr Sound, der sich mittlerweile irgendwo zwischen Futurerock und Experimental und selbst Disco verortet. Melancholie und Beats sind keine Gegensätze. Das beweisen sie seit langem. Wir sagen „Happy Birthday“!.

Bul Bul aus Wien stehen als dritte Band den obengenannten in nichts nach. In ähnlicher Konstanz spielt das Projekt seit Jahren in der Welt von Nerds und Liebhaberinnen keine unerhebliche Rolle. Eigenwilligkeit ist auch hier Rezept und Erfolg. Die eigene musikalische Sprache wird auf dem letzten Album umso mehr vom Musiker und Produzenten Patrick Pulsinger in Szene gesetzt. Wir sind umso gespannter, wie Bul Bul live überzeugen werden.

Ostinato und Bul Bul sind im übrigen beide Steckenpferde vom umtriebigen Exile on Mainstream-Label. Das passt – der Monatg auch! Die Woche kann kommen.

jeremy

WOHNZIMMERPARTY

am SAMSTAG, den 14.3., mit INDIE & ELECTRO

startet im Durchlauferhitzer in der Kleinen Ulrichstraße 1 (gegenüber Händelhaus) die nächste „WOHNZIMMERPARTY“ mit Musik aus den Bereichen Indie und Electro. Für alle, die gute Musik mögen, gern auf Couchen hüpfen und hirnlose Massenevents meiden. Weiterhin kann jeder seine eigene Musik als mp3 mitbringen. Denn wo hört man schließlich seine eigene Musik, wenn nicht daheim im Wohnzimmer. Und wenn jeder seine eigenen geschmacklichen Interessen einbringen kann, gibt es auch kein Grund zur Klage bezüglich der aufgelegten Musik. Wir wollen damit der Idee von gesellschaftlicher Pluralität und Diversität näher kommen (SOMA), und eine interaktive Party veranstalten, die von jedem Gast aktiv inspiriert werden kann.

Eintritt: 3 Euro
Wann14.3. 2009 ab 23 Uhr
Wo: Kleine Ulrichstraße 1 (gegenüber Händelhaus)

(via)