Archiv für September 2008

elektro(punk) als partykommunismus

egotronic in der reil78/chaiselongue in halle

es war ein durchaus beeindruckendes erlebnis egotronic live zu sehen. als konservierte musikaufnahme konnten sie mich bisher nicht so begeistern, aber live sind sie um einiges rauer und energiegeladener als auf tonträger. dazu kam noch die massenbegeisterung, d.h. das mitspringen und mitsingen des ganzen clubs, wodurch das ganze eine sehr mitreißende veranstaltung war. es ist schon unglaublich und sehr eindrucksvoll wenn ein ganzer saal junger menschen „raven gegen deutschland“ und „deutschland soll brennen“ singt oder „nie wieder deutschland“ ruft. ich kann mich nicht erinnern derartiges bei punk oder hardcorekonzerten erlebt zu haben. einerseits ist es ein sehr schönes gefühl, sich in einer solchen masse zu befinden, eine ekstatische stimmung, andererseits ist es aber irgendwie auch beängstigend, wie auch classless schon bemerkte, dieses phänomen einer uniformen masse zu erleben. da kommen schon überlegungen über massenhysterie auf und ob das ganze nicht auch in eine ganz andere richtung gehen könnte. insbesondere das vielstimmige intonieren von „ten german bombers“ erinnert doch irgendwie fatal an die stadionatmosphäre, der es entstammt.
was mich auch ein wenig verunsichert hat war die ansage und der text zu „die richtige einstellung“. es war dies praktisch ein aufruf zum krankfeiern. vielleicht soll dies ironie sein, worauf aber nichts hinwies. jedenfalls erscheint dies selbst für das äußerst begrenzte reflexionspotential im rahmen eines songtextes und der daraus sich wohl zwangsläufig ergebenden häufung parolenartiger texte bei egotronic als etwas zu kurz gegriffen und irgendwie nicht ganz passend. mich erinnert das ein wenig an dieses appd-ding, welches ja wohl im prinzip auch als so eine art schockierende ironie gedacht war, dann aber so vollständig in der eher traurigen realität aufgegangen ist, dass von der ironie nichts mehr übrig blieb und eher eine realsatire daraus wurde. an der masse gescheitert sozusagen. kalte zeiten. face reality. insgesamt erscheint mir die lyrik von egotronic ein wenig zu sehr dem hedonismus verschrieben. besser scheitern mit egotronic. die ekstatischen massen aber stört das nicht weiter.
daraus ergibt sich nicht zuletzt auch die frage danach, was von den egotronic-texten im alltäglichen leben der konzertbesucher übrig bleibt, bzw. übrig bleiben kann, sowie weiterführend überhaupt nach dem verhältnis von form und inhalt. mich hat diese frage schon hinsichtlich des übergangs vieler ehemaliger hardcore bzw. emocorebands zu solchen sachen, wie neo new wave, dance punk und ähnlichem, beschäftigt. dabei gab es ja durchaus vorbilder aus der zeit des postpunk anfang der achtziger jahre, wie gang of four und pop group, die explizit politische texte mit tanzbaren rhythmen verbunden haben, wobei auch eine gewisse ironie eine rolle spielte. es scheint mir aber die verbindung dieser beiden ebenen heute noch weitaus weniger als zur damaligen zeit gelungen zu sein, sofern sie überhaupt noch versucht wird und nicht schon von vornherein pure unterhaltung das ziel ist. jedenfalls können meiner bisherigen beobachtung nach inhalt und form sich auf dauer nicht konträr entgegenstehen, sonst funktioniert es eben doch nicht. so ist bisher, bei einer mehr tanz- und partyorientierten musikalischen ausrichtung, die inhaltliche seite letztlich eher untergegangen. wenn aber die musikalische richtung sich mehr der inhaltlichen komplexität annähert und demzufolge weniger massenkompatibel wird, sinkt im gegenzug häufig die gesellschaftliche relevanz. es gleicht also einem äußerst schwierigen balanceakt, eine sinnvolle verbindung von form und inhalt zu finden, wobei das problem kulturindustrie hierbei noch nicht einmal zur sprache gekommen ist. spannend wird es auf jeden fall sein den weg von egotronic in dieser richtung weiter zu verfolgen.
interessant ist für mich außerdem, dass egontronic selbst (zumindest in gestalt von torsun, bei den anderen weiß ich es nicht), sowie ein teil ihres näheren und weiteren umfeldes, frühere prägungen durch punk und hardcore erfahren haben. punk und hardcore sind ja zum teil heftig für bestimmte politische haltungen die diesen vorgehalten wurden kritisiert worden. da ja punk definieren sowieso eine relativ schwierige sache ist, fand ich diese versuche punk bestimmte politische haltungen zu unterstellen prinzipiell recht abwegig. meine subjektive idee von punk ist eher eine art von grund auf kritischer haltung allem vorgegebenen gegenüber, die eben gerade nicht an bestimmte spezifische symbole und haltungen gebunden ist, sondern immer wieder in neuer gestalt auftreten kann. insofern könnte das beispiel egotronic und das nähere und weitere umfeld durchaus darauf hinweisen, dass ich mit dieser idee nicht völlig danebenliege.

first try

firsttry

Vor zwanzig Jahren bekam der heute einunddreißigjährige Tino sein erstes neongelbes Plastik-Skateboard aus dem „Westen“. Kurze Zeit später traf er auf Blochi und seine Freunde, die bis dahin mit einer Eigenkonstruktion aus Rollschuhrollen und einem Holzbrett durch die Neubaugebiete einer Stadt zogen, die heute beispielhaft für die Entwicklung der ostdeutschen Skateboardszene steht: Halle (Saale).

Vor gut zehn Jahren wurde Skateboarding auch im Osten gesellschaftsfähig. Man trug Skateklamotten, die Stadt baute Skateparks, kurz: Skater gehörten einfach zum Stadtbild. Wie viele Andere kamen auch Günni und Hieu in dieser Zeit mit solch einem Brett in Berührung.

Heute ist Günni 22, verdient seinen Lebensunterhalt als Profiskater, wird regelmäßig in einschlägigen Zeitschriften porträtiert und ist weltweit auf Contests, Photo- und Video- shootings unterwegs. Auch für Tino ist Skateboarding nach wie vor Lifestyle: er jobbt in einem Skateladen, wohnt in einer Lagerhalle, die er eigens für den Bau einer privaten Skateboardrampe bezogen hat, und sammelt alte Rollbretter. Hieu ist heute 18, will zur Uni, schmiedet Karrierepläne und weiß, dass er früher oder später Halle, seinen Freunden und wohl auch Skateboarding den Rücken kehren wird. Der 30jährige Blochi hat diesen Schritt schon hinter sich. Seit vier Jahren arbeitet er als 3D-Artist in Hollywood und nutzt sein Skateboard dort lediglich für den Weg zur Arbeit. Doch wie jeden Sommer verbrachte er auch 2006 seinen Urlaub in Halle, skatete mit seinen Freunden und blickte mit Hieu, Tino und Günni zurück auf eine bewegte Zeit.

Premiere im lux Kino am Zoo am 27.September 20.15 in Anwesenheit des Teams und Protagonisten. first try

partywochenende

lakarot

2 jahre lakarot werden gefeiert am 26.09. mit robotron tv buddhas und 223.

ausserdem gibt es dieses wochenende drei benefizpartys für radio corax:

dapayk

tornados

und am gleichen tag auch noch de la mancha und markovic im hühnermanhattan.

itsnotnot

darüberhinaus gibts im drushba-klub noch its not not aus spanien zu sehen, die new wave dance punk zu bieten haben.

musik und sport am 21. 9. in leipzig

commonenemy

und zwar mit common enemy und run time error im conne island. outstanding skate trash core show. beginn pünktlich 20 uhr.

egontronic & istari lasterfahrer + classless kulla @ chaiselongue

egotronic

Fr-19-09-08 reilstraße 78

Antifa-Soli (in der Chaiselongue)

Egotronic (ElectroPop/Punk ) – Ger

Istari Lasterfahrer (Breakcore) – Ger

+ Aftershow Party

Eröffnung von Utopia – Solbad Wittekind am Tag des offenen Denkmals in Halle

solbad wittekind

am 14.09.2008

Programm:
15.00 Uhr – Kaffee und Kuchen
16.00 Uhr – Vortrag: Geschichte und Zukunft des Wittekindbades
19.00 Uhr – Weinverkostung
20.00 Uhr – Party

Ehrengast:
Oberbürgermeisterin von Halle (Saale) Frau Szabados

wittekind

altenburg aftershow

rock am kreuz

Mal wieder: 365 Tage im Jahr und tausend gute Gründe…

Hier, kennst du Rock am Kreuz noch?

Da war doch was, 2005 und 2006. Damals hatte man es jeweils zum ersten Mai mit Nazis, guten Deutschen, besseren Deutschen, aufgekratzten Antifas, dem DGB und anderen Freizeitaktivitätsvermittlern und Feiertagsvermiesern zu tun. Das Konzept der Vorhergehenden „Rock am Kreuz“ Veranstaltungen reagierte jeweils auf den am 1. Mai stattfindenden Nazi-Aufmarsch. Im Zentrum stand neben den Musikbeiträgen die Darstellung von Antifapolitik in Leipzig und Sachsen und Informationsvermittlung für die Antifa-Demonstrationen am folgenden Tag.

Rock am Kreuz on Tour? Wie jetzt? Und warum?

Wir wollen die Möglichkeit einer Kundgebung mit Konzert wieder aufgreifen und diese Form politischer Äußerung reetablieren, um die Aktionsformen der angemeldeten Latschdemo oder der Spontandemo zu erweitern.
Der Charakter dieser Veranstaltung ermöglicht es uns, aus dem ewigen Spielchen Aktion- Reaktion herauszutreten und deshalb inhaltlich flexibler zu sein. Dadurch, dass wir nicht unter dem Zwang stehen, reagieren zu müssen, brauchen wir unsere Inhalte nicht auf einen Schwerpunkt zu reduzieren und können so auf verschiedene Themen linker Politik eingehen. Auf diese Weise wollen wir verschiedenen Gruppen aus dem linksradikalen Spektrum ein Forum bieten und zu deren Vernetzung beitragen.

Das Problem Reudnitz…

Rassistische Überfälle, Übergriffe auf Andersdenkende, nationaler Chauvinismus aus der guten alten Mitte und großdeutsche Scheußlichkeiten von ganz rechts, das sind Nachrichten wie man sie aus Reudnitz kennt.
Im vergangenen Winter trieben zehneinhalb organisierte Knallchargen im Leipziger Osten ihr Unwesen und griffen dabei auch gern mal ganze WGs an oder prügelten Migranten aus der Straßenbahn.
Dann trat die empörte Zivilgesellschaft in Form einer Bürgerinitiative auf den Plan, hängte bunte Wimpel gegen braune Köpfe und ganze Stadtteile wurden plötzlich als weltoffen und tolerant halluziniert.
So, alles wieder in bester Ordnung, Problem erledigt, Nazis weg.
Welch ein Glück, man hatte kollektiv böse geträumt, konnte sich nun mit gutem Gewissen in das patriotische Jubelfahnenmeer zur EM stürzen und zeigen, wer die guten Deutschen sind. Doch der Reudnitzer Bürger stellte sich zum nationalen Großereignis dann nicht „nur“ „SCHLAAAAND“ rufend, sondern auch mal mit hoch gestrecktem Arm und „Sieg Heil“ brüllend auf die Straße.
Alter, Reudnitz ist einfach mal nicht bunt, sondern ein größtenteils hinterwäldlerischer Kackhaufen und die benannten zehneinhalb Knallchargen sind nur der Böller darin.
Nach der Antifademo am 1.März wurde von einigen Menschen ein Ladenprojekt, welches auch einen Infoladen beherbergt, eröffnet.
Um nach der Märzdemo keine politische Lücke entstehen zu lassen, verstehen wir diese Kundgebung als PR-Aktion und Unterstützung für die entstandenen linken Strukturen in Reudnitz und als Absage an den rassistischen Normalzustand und die deutschen Verhältnisse.

…ist das Problem Leipzig…

Auch das diesjährige Plakat des lichterkettenaffinen Courage-Open-Airs zeigte mal wieder die Wahrheit. Sie sind tatsächlich Leipzig, sie zeigen tatsächlich Courage, wenn auch sonst nichts und es ist nur folgerichtig, dass von ihrem Plakat eine ineinander gephotoshopte Collage aus Völkerschlachtdenkmal und Gitarrist strahlt. Sie sind bezeichnend für das bessere Deutschland, welches sich kollektiv gegen Nazis stellt und Antifaschismus zum bundesdeutschen Grundkonsens erklärt.

…bleibt das Problem: Deutschland!!!

Ja doch, wir können differenzieren, wir kennen den Unterschied zwischen NaziNazis, Präfaschistoiden Reudnitzer Rackets und den Besseren Deutschen, die ihr Deutschsein jetzt auch auf „gegen-Nazis-sein“ fundieren, sich aber in der Form trotzdem noch gern als Kollektiv und im Inhalt nicht viel progressiver gebärden.

Ach ja, und wir haben auch weiter differenzieren gelernt und nehmen den besseren Deutschen ihr „gegen Nazis sein“ auch jenseits von ihrer, doch durchaus häufig reproduzierten, „Standortfaktor“ und „Imageschaden“-Argumentation ab. Reeducation hat bei manchen tatsächlich so weit funktioniert, dass die Ablehnung gegenüber offen Nationalsozialistischer Ideologeme auf echter Bürgerlicher Liberalität fußt.

Wir sind aber nicht so Leipzig wie die. Wir holen uns auch keinen auf unsere Heldenstadt runter. Wir zeigen auch nicht Courage. Wir wollen uns nicht in die Gemeinschaft der guten Deutschen einreihen, die trotz „gegen Nazi sein“, die Abkehr von der geschichtlichen Vergangenheit fordert und zeitgleich einen Extremismusbegriff nach dem Schema „Rechts = Links = Böse“ und „Mitte = Gut“ forciert, um sich jeglicher Kritik der eigenen rassistischen, antiamerikanischen, antisemitischen, sexistischen und nationalistischen Tendenzen entziehen zu können. Hinter diesem Denken steht genau die Analyse, die wir nicht vertreten: „Gute Deutsche“ – „Böse Nazis“!!!

Und wenn wir schon nicht die Lösung sind…

Wir haben Lust auf eine offensive Veranstaltung.
Wir wollen im öffentlichen Raum Präsenz zeigen.
Wir wollen einen ganzen Nachmittag und einen Abend lang unsere Inhalte gegen den bekloppten Reudnitzer Normalzustand transportieren.

… dann sind wir das wenigstens laut.

Rock Am Kreuz-Crew

13. september – kein fest der völker

fest der völker blockieren

Nur Unerwachsene, Rückgratlose und Dummköpfe sind stolz darauf einer Nation anzugehören. Wer selbst gehen kann, braucht kein Vaterland.

Genau jene Rückgratlosen – tausende Neofaschist_innen, führende Vertreter rechtsextremer Organisationen sowie Rechtsrockbands, die aus dem Blood-and-Honour Netzwerk stammen – wollen sich erneut zum „Fest der Völker“ versammeln. Bereits zum vierten Mal meldet die NPD das europaweite Großereignis an. Anders als in den Jahren zuvor versuchen die Nazis nicht mehr in Jena mit dieser Veranstaltung Fuß zu fassen; sie weichen aus in die Provinz: In Altenburg rechnen sie nicht mit entschlossener Gegenwehr. Die Wahl des Ortes ist kein Zufall: Nazikader und „Fest der Völker“-Mitorganisator Thomas Gerlach stammt aus dieser Stadt.
2007 gelang es in Jena tausenden Nazigegner_innen die faschistische Veranstaltung über Stunden zu blockieren und die Anreise von Technik und Besucher_innen erheblich zu behindern. Für 2008 unterschrieben etwa 700 Jenaer_innen schon Monate im Vorfeld eine Erklärung, das „Fest der Völker“ durch Blockaden verhindern zu wollen. Der Rückzug der Faschist_innen in eine andere Stadt ist ein Zwischenerfolg dieser Menschen und all jener, die in den vergangenen Jahren gegen das Nazifest vorgegangen sind. Das „Fest der Völker“ zog im vergangenen Jahr etwa 1.500 Nazis aus verschiedenen Ländern nach Jena, die durch obligatorische Spenden über 15.000 Euro in die Propagandakasse der NPD zahlten. Auch in diesem Jahr soll das „Fest der Völker“ ein Großereignis für die extreme Rechte werden, mit Publikum, Rednern und musikalischer Begleitung aus Europa. Es wird ein Forum der Selbstvergewisserung der chauvinistischsten Teile der politischen Rechten.
Hinter ihrem Motto „Für ein Europa der Vaterländer“ verbirgt sich nichts anderes als die paranoide Angst vor jeglichem Fremden. Das Konstrukt einer geschlossenen Volksgemeinschaft erscheint ihnen als einzige Alternative, um dem vermeintlichen Zerfall der europäischen Kultur durch Globalisierung und Einwanderung entgegenzuwirken. Mit diesem Motto werden die Leitgedanken der europäischen extremen Rechten aufgegriffen. So ist es nicht verwunderlich, dass das „Fest der Völker“ vor allem zur weiteren Vernetzung verschiedenster nationalistischer und extrem rechter Organisationen Europas genutzt wird.
Offen dagegen aufzutreten erfordert Zivilcourage. Denn es kann nicht die Aufgabe von städtischer Verwaltung und Polizei sein, die extreme Rechte in die Schranken zu weisen. Wir rufen darum zu gemeinsam getragenen, solidarischen Blockaden des von den Neonazis anvisierten Raumes auf. Wir möchten mit unserer Anwesenheit deutlich demonstrieren, dass Faschist_innen nicht erwünscht sind. Wir möchten dafür eine Aktionsform nutzen, die es einerseits vielen ermöglicht teilzunehmen, andererseits jedoch auch deutlich zeigt, dass wir mit den Plänen der NPD nicht einverstanden sind und ein jährlich stattfindendes „Fest der Völker“ nirgends tolerieren. Die Polizei wird genötigt sein, die Kundgebung der Nazis zu schützen. Wenn es uns nicht möglich ist, deren Platz zu betreten, werden wir ihn umlagern. Die NPD kann, darf und wird das „Fest der Völker“ in Altenburg jährlich veranstalten – wenn wir sie nicht daran hindern.

Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein – blockieren wir gemeinsam, solidarisch und entschlossen das Nazifestival in Altenburg!

Am Samstag soll das „Fest der Völker“ auf dem Parkplatz Kauerndorfer Allee / Alber-Levy-Straße in Altenburg veranstaltet werden. Um 11 Uhr wollen die Nazis anfangen – dies gilt es zu behindern!

Um 9 Uhr beginnt vor dem Lindenausmuseum (Wettinerstraße / Gabelentzstraße) eine Bündnisdemo mit Antifablock. Diese endet in einer Dauerkundgebung auf der Kreuzung Offenburger Allee / Kauerndorfer Allee.

Seid kreativ! Bildet Bezugsgruppen! Schließt euch den Blockadefingern an oder werdet autonom aktiv!

antifa jena

Demo gegen neue Kohlekraftwerke am 13.9.2008

keine kohlekraftwerke

Aufruf der Klima-Allianz

Demonstration am Vattenfall-Kohlekraftwerk Jänschwalde (bei Cottbus), 13. September 2008, 14.00 Uhr, Bahnhof Peitz-Ost

Die Stromkonzerne planen in Deutschland den Bau von über 25 klimaschädlichen Kohlekraftwerken. Eine neue Energiepolitik ist möglich – ohne dass die Lichter in Deutschland ausgehen! Die Stromkonzerne reden von Klimaschutz, aber sie blockieren den Ausbau erneuerbarer Energien, unterlaufen den Atomausstieg und bauen Dutzende neue Klimakiller-Kraftwerke. Mit ihren ständigen Strompreiserhöhungen machen sie auf Kosten des Klimas und der Allgemeinheit Milliardengewinne.
In der Lausitz betreibt das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde – Deutschlands zweitgrößten Klimakiller! Der Konzern will die Braunkohleverstromung – die klimafeindlichste Form der Energiegewinnung überhaupt – in der Lausitz für weitere Jahrzehnte durchsetzen. Vattenfall plant den Bau eines neuen Kraftwerksblocks und will weitere Dörfer wegbaggern – um den Braunkohletagebau auszuweiten. Diese Energiepolitik hat keine Zukunft.

Kommen auch Sie zur Demonstration am Vattenfall-Kohlekraftwerk Jänschwalde! Setzen Sie ein kraftvolles Zeichen gegen die Macht der Energiekonzerne und für alternative Energien!

Die Klima-Allianz. Eine Initiative von 99 namhaften Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Kirche, Entwicklung und Soziales.

keine neuen tagebaue

kommissar x / of quiet walls

kommissarx

am 12. september im conne island in leipzig

Alone in a world full of hate and corruption, one man rises above the forever doomed to fight the good fight. Kommissar X! Along with his secretary and his four comrades and protectors he fights the worlds biggest wigs for to fullfillish his dream of neverending Love between all living things.

Kommissar X

kommissar x, of quiet walls