un felice compleanno bella! / leipzig soll brennen!

7jahrereil78

7 Jahre Reil78 ///

Fr-13-06-08 ///

17 uhr hallmarkt musikumzug zur verteidigung subkultureller freiräume mit reil78 // chaiselongue // groundloop //

reil78 //

P.E.P. (Sixtiesrock) – Ger
Blutsportdisko (Trash) – Ger
Trigger (Grindcore) – Ger
Koljah (Rap) – Ger
Panik Panzer (Rap) – Ger
Brutal Polka (Trashpunkmetalreggaefunk) – IL

chaiselongue //

friggle/funk/minimal/tech

- funkfruit´s – tom_s + 6ybeationist (dessau)
- funkyou (halle)
- chaiseallstars (the great uhu euler,denny,funkowsky)

Sa-14-06-08 ///

kinderprogramm // ab 15 uhr

roxy // forumtheaterstück / atg halle 19 uhr

feuerschau // mitternacht

reil78 //

La Casa Fantom (Crust/Doom) – Nor
Eskimo Baby (Indie/Rock) – Ger
Helga Blohm Dynastie (Experimentalrock) – Ger
flu.ID (freaky HC/Metal) – Ger
Gieszerstrassen-Chor

chaiselongue //

dubstep/d&b/jungle/crime/elektrofunk/experimental

- kid kozmoe (beatwars.de,leibsch)
- porkfour (prmtrx.de,leibsch)
- wurzel (gleichlaufschwankung corax 95.9,saalfeld)
- dan.raw (nokogiribiki,radio blau,leibsch)

ea80

ea 80 am 14.06.2008 im ut connewitz

Hier wird der Versuch Musik zu beschreiben, zum viel zitierten Versuch, zu Architektur zu tanzen. Die Mönchengladbacher Band nähert sich ihrem 30jährigen Bestehen und ist für die deutschsprachige Punkszene vielleicht am ehesten als das zu beschreiben, was FUGAZI für den US-Hardcore sind: Kompromisslos, mit beiden Beinen in der DIY-Kultur verwurzelt und gleichsam genrebegründend wie innovativ.
Jede deutsche Punkband, die sich fernab genretypischer Phrasendrescherei und 1-2-3-4-Geknüppel positioniert und politische wie persönliche Texte schreibt, wird früher oder später mit den Institutionalisten aus Mönchengladbach in eine musikalische Verwandtschaft gerückt.

Darüber hinaus ist EA80 aber auch eine Band an der sich von jeher die Geschmäcker scheiden: Für die einen sind sie die Definition von Punk – jenseits von Schlachtrufe und Tattoofetischismus; immer am Puls der Zeit und trotzdem zeitgeistfrei; lyrisch, melancholisch, beschwingt, tragisch und nicht zuletzt von einer unvergleichbaren emotionalen Tiefe. Für die anderen sind sie eine langweilige Düster-Punkband, die vor allem durch den markanten sonoren Gesang die eigenständige Charakteristik gewinnt.
EA80-Fans sind nicht selten eigentümliche Nerds, die in „ihrer Band“ den Soundtrack zu „ihrem“ Leben gefunden haben. Das Leben mit seinen Höhen und Tiefen, glücklichen, traurigen und grauen Momenten. Der Soundtrack besteht folgerichtig vollkommen gleichberechtigt aus 2-Minuten-Hardcorepunk-Songs, epischen 5-Minuten-Mollakord-Salven und annähernd klassischen 3-Minuten-Punkrock-Stücken. Eines der seltenen EA80-Konzerte ist nicht nur deswegen ein Moment des kollektiven Augenschließens und Aufsaugens der unbeschreiblichen Energie, die diese Band zu versprühen vermag.